Im ersten Halbjahr 2013 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 70.990 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,8 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Wirtschaft
Im ersten Halbjahr 2013 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte insgesamt 70.990 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,8 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die deutsche Wirtschaft wächst lt. BMWi zurzeit mit moderatem Tempo. Das außenwirtschaftliche Umfeld wirkt nach wie vor dämpfend; die Anpassungsprozesse zur Bewältigung der Finanzkrise im Euroraum dauern an und die Dynamik der Schwellenländer hat sich deutlich abgeschwächt.
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2013 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 2,3 % höher als im Juli 2013.
Jede fünfte Stelle, die 2012 neu besetzt wurde, war eine Teilzeitstelle. Drei Viertel dieser Teilzeitstellen wurden mit einer Frau besetzt. Das berichtete das IAB aufgrund einer aktuellen Studie.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im August vorläufigen Angaben des BMWi zufolge gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,4 % an. Im Monat zuvor war sie aufwärts revidiert um 1,1 % gesunken.
Die Auftragseingänge in der Industrie schwächten sich im August vorläufigen Angaben des BMWi zufolge preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 % ab. Im Juli waren sie aufwärts revidiert um 1,9 % gesunken, da das Juni-Ergebnis aufgrund von Großaufträgen besonders hoch ausgefallen war. Continue reading
Im August 2013 wurden von Deutschland Waren im Wert von 85,3 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 72,2 Milliarden Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im August 2013 um 5,4 % und die Einfuhren um 2,2 % niedriger als im August 2012.
Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt der Eurozone sechs Quartale in Folge gesunken war, konnte es im zweiten Quartal 2013 lt. ifo Institut um 0,3 % zulegen.
Im letzten Monat entwickelten sich die Weltmarktpreise von Rohstoffen uneinheitlich. Der Gesamtindex des HWWI veränderte sich nur leicht um +0,3 % auf US-Dollar- und um +0,1 % auf Euro-Basis.
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist im Jahr 2013 nur langsam in Schwung gekommen, es wird 2014 aber nach Angaben der IW-Konjunkturforscher weiter an Fahrt gewinnen.
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