Die deutsche Wirtschaft hat laut Statistischem Bundesamt zum Jahresende 2012 einen Dämpfer erhalten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal 2012 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 % zurück.
Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft hat laut Statistischem Bundesamt zum Jahresende 2012 einen Dämpfer erhalten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal 2012 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 % zurück.
Die Bundesregierung sicherte im vergangenen Jahr deutsche Exporte in Höhe von 29,1 Milliarden Euro mit Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) ab. Diese Summe liegt lt. BMWi nur knapp unter den Spitzenwerten der Vorjahre und ist der dritthöchste Wert in der Geschichte der Hermesdeckungen.
Der Indikator für das ifo Weltwirtschaftsklima ist nach zwei Rückgängen in Folge wieder auf Aufwärtskurs. Nach dem Stillstand im vergangenen Halbjahr scheint die Weltkonjunktur wieder Tritt zu fassen.
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Januar 2013 um 2,3 % höher als im Januar 2012. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, verteuerten sich die auf der Großhandelsebene verkauften Waren im Januar 2013 gegenüber dem Vormonat Dezember 2012 um 0,3 %.
Die Löhne sind zuletzt stärker gestiegen. Trotzdem liegen sie real immer noch unter dem Niveau der Jahrtausendwende – und deutlich zurück hinter den Gewinn- und Vermögenseinkommen. Das zeigen neue Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung.
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember 2012 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,9 % niedriger als im November 2012.
Im November 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.211 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,5 % weniger als im November 2011.
Im Jahr 2012 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1.097,4 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 909,2 Milliarden Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren damit im Jahr 2012 um 3,4 % und die Einfuhren um 0,7 % höher als im bisherigen Rekordjahr 2011.
Zu Jahresbeginn 2013 fängt sich die Konjunktur in Deutschland. Die zwischenzeitliche Krisenstimmung hat sich beruhigt, die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen stabilisiert sich. Zu diesen Ergebnissen kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seiner jüngsten Konjunkturumfrage.
Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind lt. BMWi auf einem neuen Rekordniveau angekommen. Im Jahr 2011 betrugen sie nach Angaben des ZEW knapp 132 Mrd. Euro, Tendenz steigend.
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