0,9 Mrd. Euro Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr im Januar 2014

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im Januar 2014 ein Überschuss von 0,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber -5,4 Mrd. im Januar 2013. Im Dezember 2013 betrug der Saldo +13,8 Mrd., gegenüber +9,7 Mrd. im Dezember 2012.

 

Defizit von 13,0 Mrd. Euro für die EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 18.03.2014

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Januar 2014 ein Überschuss von 0,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber -5,4 Mrd. im Januar 2013. Im Dezember 2013 betrug der Saldo +13,8 Mrd., gegenüber +9,7 Mrd. im Dezember 2012. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Januar 2014 ein Defizit von 13,0 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber -17,7 Mrd. im Januar 2013. Im Dezember 2013 betrug der Saldo +8,1 Mrd., gegenüber -2,4 Mrd. im Dezember 2012. Im Januar 2014 gegenüber Dezember 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,6 % und die Einfuhren um 2,2 %.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für 2013
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-381,6 Mrd. Euro im Jahr 2013, gegenüber -422,7 Mrd. im Jahr 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse anstieg (+390,5 Mrd., gegenüber +356,5 Mrd.).

 

Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Jahr 2013 gegenüber dem Jahr 2012, außer aus der Türkei (+4 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Japan (-13 %), Brasilien (-12 %) sowie aus der Schweiz und Norwegen (je -11 %) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU28 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+27 %), nach Südkorea (+6 %), nach China und in die Türkei (je +3 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge bei Ausfuhren nach Indien (-7 %), Russland und Japan (je -3 %).

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit der Schweiz erhöhte sich deutlich (+75,3 Mrd. Euro im Jahr 2013, gegenüber +27,6 Mrd. im Jahr 2012) und wies mit den USA (+92,0 Mrd., gegenüber +86,3 Mrd.), der Türkei (+27,5 Mrd., gegenüber +27,1 Mrd.) und Brasilien (+7,1 Mrd., gegenüber +2,2 Mrd.) einen etwas moderateren Anstieg auf. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-131,8 Mrd., gegenüber -147,6 Mrd.), Russland (-86,8 Mrd., gegenüber -91,7 Mrd.), Norwegen (-39,8 Mrd., gegenüber -51,1 Mrd.) und Japan (-2,4 Mrd., gegenüber -9,2 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+199,6 Mrd. Euro im Jahr 2013), gefolgt von den Niederlanden (+55,2 Mrd.), Irland (+36,8 Mrd.), Italien (+30,4 Mrd.), Belgien (+14,1 Mrd.), der Tschechischen Republik (+13,6 Mrd.) und Dänemark (+10,3 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-84,7 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-76,0 Mrd.), Griechenland (-19,3 Mrd.) und Spanien (-16,9 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG