3,2 % weniger Unternehmensinsolvenzen als im 1. Quartal 2018
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 07.06.2019
Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im 1. Quartal 2019 mit 868 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 803 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Gastgewerbe wurden 590 und im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 516 Insolvenzanträge gemeldet.
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen beliefen sich nach Angaben der Amtsgerichte im 1. Quartal 2019 auf rund 4,7 Milliarden Euro. Im 1. Quartal 2018 hatten sie bei 7,8 Milliarden Euro gelegen.
Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 22.118 übrige Schuldner im 1. Quartal 2019 Insolvenz an (-4,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal). Darunter waren 16.600 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern und 4.513 Insolvenzanträge von ehemals selbständig Tätigen, die ein Regel- bzw. ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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