Im Oktober 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.996 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6,1 % weniger als im Oktober 2014. Dies teilt das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mit.
6,1 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2015
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 12.01.2016
Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Oktober 2015 mit 384 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 339 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 229 Insolvenzanträge gemeldet.
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Oktober 2015 auf rund 1,3 Milliarden Euro. Im Oktober 2014 hatten sie bei knapp 1,9 Milliarden Euro gelegen.
Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 8 998 übrige Schuldner im Oktober 2015 Insolvenz an (-4,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 6.918 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.738 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG