Im dritten Quartal 2011 gab es knapp 920.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Das sind 56.000 weniger als im zweiten Quartal.
IAB, Pressemitteilung vom
09.11.2011
Im dritten Quartal 2011 gab es knapp
920.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, zeigt eine Betriebsbefragung
des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 105.000 mehr
als vor einem Jahr, aber 56.000 weniger als im zweiten Quartal
2011.
780.000 offene Stellen entfielen auf Westdeutschland. In
Ostdeutschland suchten die Betriebe 140.000 neue Mitarbeiter.
Die Zahl
der sofort zu besetzenden Stellen blieb relativ stabil und lag bei 689.000. Die
Zahl der später zu besetzenden Stellen sank dagegen verglichen mit dem zweiten
Quartal 2011 um knapp 18 Prozent auf 231.000. „Dies deutet darauf hin, dass sich
die Erwartungen der Betriebe im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche
Entwicklung eintrüben und die Arbeitgeber bei ihren mittelfristigen
Personalplanungen vorsichtiger werden“, so IAB-Forscher Martin Dietz.
Der
Anteil der offenen Stellen, die der Arbeitsagentur bekannt sind, steigt im
dritten Quartal 2011 auf 54 Prozent.
Das IAB erfasst viermal jährlich das
gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen
gemeldet werden. Im dritten Quartal 2011 wurden 9.000 Arbeitgeber aller
Wirtschaftsbereiche befragt.
Die Ergebnisse
der Erhebung zum Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot (EGS) finden Sie auf der
Homepage des IAB.
Quelle: IAB
———————-