Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist auf einen neuen historischen Tiefststand gesunken. Von den befragten Firmen gaben im März 18,5 % (18,6 % im Februar) an, Probleme bei der Kreditvergabe zu haben.
Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2014
ifo Institut, Pressemitteilung vom 31.03.2014
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist auf einen neuen historischen Tiefststand gesunken. Sie ging im März zurück auf 18,5 Prozent von 18,6 Prozent im Februar. Von den befragten Firmen gaben also aktuell 18,5 Prozent an, Probleme bei der Kreditvergabe zu haben. Das Umfeld für eine Unternehmensfinanzierung mit Bankkrediten ist damit weiterhin exzellent in Deutschland.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde deutlich auf 17,0 Prozent von 17,7 Prozent gefallen. Ein Rückgang wurde in allen Größenklassen verzeichnet. Insbesondere für Großfirmen gibt es immer weniger Probleme, einen Kredit zu bekommen.
Im Handel aber konnte der historische Tiefstwert vom Februar nicht gehalten werden. Die Kredithürde stieg auf 18,1 Prozent von 17,2 Prozent. Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde hingegen deutlich gesunken. Mit 23,3 Prozent im März nach 24,6 Prozent im Februar liegt sie nun nur 0,1 Prozentpunkte über dem bisher niedrigsten Wert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.
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Quelle: DATEV eG