Laut Schätzungen von Eurostat stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion im Februar 2014 gegenüber Januar im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,4 %.
Anstieg um 0,4 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 14.04.2014
Im Februar 2014 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Januar im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Im Januar war die Industrieproduktion im Euroraum stabil geblieben und hatte sich in der EU28 um 0,2 % erhöht.
Im Februar 2014 stieg die Industrieproduktion gegenüber Februar 2013 im Euroraum um 1,7 % und in der EU28 um 2,1 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,2 % im Februar 2014 gegenüber Januar 2014 auf Anstiege bei der Produktion von Vorleistungsgütern um 0,6 % und von Verbrauchsgütern um 0,5 % zurückzuführen.
Gleichzeitig blieb die Produktion von Investitionsgütern stabil. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel um 1,2 % und die Produktion im Energiesektor um 1,7 %. In der EU28 ist der Anstieg um 0,4 % auf Anstiege bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 0,9 %, von Vorleistungsgütern um 0,5 % und von Investitionsgütern um 0,2 % zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,7 % und die Produktion von Energie um 1,4 % zurückgingen.
Die höchsten Anstiege der Industrieproduktion verzeichneten Malta (+5,4 %), Irland (+5,0 %) und Litauen (+2,5 %) und die größten Rückgänge Kroatien (-2,8 %), Estland (-2,2 %) und Rumänien (-1,3 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,7 % im Februar 2014 gegenüber Februar 2013 auf Anstiege bei der Produktion von Vorleistungsgütern um 4,2 %, von Investitionsgütern um 4,0 % und von Verbrauchsgütern um 2,8 % zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,6 % und die Produktion im Energiesektor um 8,5 % sanken. In der EU28 ist der Anstieg um 2,1 % auf Anstiege bei der Produktion von Vorleistungsgütern um 4,6 %, von Investitionsgütern um 4,5 %, von Verbrauchsgütern um 2,7 % und von Gebrauchsgütern um 1,5 % zurückzuführen, während die Produktion im Energiesektor um 7,2 % abnahm. Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten die Slowakei (+9,0 %), Rumänien (+8,9 %) und Ungarn (+8,2 %) und die stärksten Rückgänge die Niederlande (-8,9 %), Finnland (-5,4 %) und Litauen (-2,1 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG