Im ersten Quartal 2014 stieg das saisonbereinigte BIP laut zweiter Schätzung von Eurostat gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,3 %.
+0,9 % bzw. +1,4 % im Vergleich zum ersten Quartal 2013
Zweite Schätzung für das erste Quartal 2014
Eurostat, Pressemitteilung vom 04.06.2014
Im ersten Quartal 2014 stieg das saisonbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,3 %, laut zweiter Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im vierten Quartal 2013 war das BIP im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 % gestiegen.
Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2014 im Euroraum um 0,9 % und in der EU28 um 1,4 % zu, nach +0,5 % bzw. +1,0 % im Vorquartal.
Im Verlauf des ersten Quartals 2014 fiel das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,2 % (nach +0,7 % im vierten Quartal 2013). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 2,0 % (nach +2,6 % im Vorquartal).
Wachstum des BIP nach Mitgliedstaat
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das erste Quartal 2014 vorliegen, verzeichneten Ungarn und Polen (je +1,1 %), Dänemark (+0,9 %), Deutschland und das Vereinigte Königreich (je +0,8 %) das höchste Wachstum im Vergleich zum Vorquartal. Die Niederlande (-1,4 %), Estland (-1,2 %), Zypern und Portugal (je -0,7 %) meldeten die stärksten Rückgänge.
Bestandteile des BIP und Beiträge zum Wachstum
Im ersten Quartal 2014 stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum um 0,1 % und in der EU28 um 0,2 % (nach +0,0 % bzw. +0,1 % im Vorquartal). Die Bruttoanlageinvestitionen erhöhten sich im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,6 % (nach +0,9 % bzw. +1,0 %). Die Ausfuhren stiegen im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 % (nach +1,4 % bzw. +1,5 %). Die Einfuhren nahmen im Euroraum um 0,8 % und in der EU28 um 1,1 % zu (nach +0,7 % bzw. +0,5%).
Der Beitrag der Konsumausgaben der privaten Haushalte zum BIP-Wachstum hatte sowohl im Euroraum als auch in der EU28 einen positiven Einfluss (+0,1 Prozentpunkte), wie auch der Beitrag der Bruttoanlageinvestitionen (+0,1 Pp. in beiden Gebieten). Der Beitrag des Handelsbilanzsaldos hatte einen negativen Einfluss (-0,2 Pp. im Euroraum und -0,3 Pp. in der EU28). Der Beitrag der Vorratsveränderungen hatte einen positiven Einfluss (+0,2 Pp. im Euroraum und +0,3 Pp. in der EU28).
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Quelle: DATEV eG