Im September 2014 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion lt. Eurostat gegenüber August 2014 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 0,6 %. Im August 2014 war die Industrieproduktion um 1,4 % bzw. 1,2 % zurückgegangen.
Eurostat, Pressemitteilung vom 12.11.2014
Im September 2014 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber August 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,6 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im August 2014 war die Industrieproduktion um 1,4 % bzw. 1,2 % zurückgegangen.
Gegenüber September 2013 erhöhte sich die Industrieproduktion im September 2014 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 0,6 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,6 % im September 2014 gegenüber August 2014 auf einen Anstieg bei der Produktion von Investitionsgütern um 2,9 % und von Energie um 0,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,6 %, von Verbrauchsgütern um 0,9 % und von Gebrauchsgütern um 2,6 % abnahm. In der EU28 ist der Anstieg um 0,6 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Investitionsgütern um 2,4 % und von Energie um 0,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,4 %, von Verbrauchsgütern um 0,9 % und von Gebrauchsgütern um 1,7 % zurückging.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Kroatien (+4,6 %), die Tschechische Republik (+4,5 %) und Irland (+4,1 %) und die stärksten Rückgänge Dänemark (-5,6 %), Portugal (-4,1 %) und die Niederlande (-2,0 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,6 % im September 2014 gegenüber September 2013 auf einen Anstieg bei der Produktion von Investitionsgütern und von Verbrauchsgütern um jeweils 2,0 % zurückzuführen. Die Produktion von Vorleistungsgütern blieb stabil, während die Produktion von Energie um 2,5 % und von Gebrauchsgütern um 3,3 % fiel.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,6 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Investitionsgütern um 2,1 %, von Verbrauchsgütern um 1,2 % und von Vorleistungsgütern um 0,5 % zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,7 % und von Energie um 2,2 % abnahm.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Irland (+22,1 %), die Tschechische Republik (+5,6 %) und Ungarn (+5,1 %) und die stärksten Rückgänge Malta (-7,4 %), Schweden (-4,1 %) und Griechenland (-3,5 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG