Industrieproduktion im Euroraum und in der EU28 um 0,1 % gestiegen

Im Oktober 2014 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion lt. Eurostat gegenüber September 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,1 %.

 

Oktober 2014 gegenüber September 2014

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 12.12.2014

 
Im Oktober 2014 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber September 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im September 2014 hatte die Industrieproduktion um 0,5 % bzw. 0,6 % zugenommen.

 

Gegenüber Oktober 2013 erhöhte sich die Industrieproduktion im Oktober 2014 im Euroraum um 0,7 % und in der EU28 um 0,8 %.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,1 % im Oktober 2014 gegenüber September 2014 auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,8 %, von Gebrauchsgütern um 0,9 % und von Vorleistungsgütern um 0,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,2 % und von Energie um 1,9 % abnahm.

 

In der EU28 ist der Anstieg um 0,1 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,5 %, von Gebrauchsgütern um 0,6 % und von Vorleistungsgütern um 0,2 % zurückzuführen, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,2 % und von Energie um 1,0 % zurückging.

 

Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Irland (+9,0 %), Litauen (+5,0 %), Griechenland (+2,5 %) und Slowenien (+2,4 %) und die stärksten Rückgänge Ungarn (-2,7 %) sowie Frankreich und die Niederlande (je -0,9 %).

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 0,7 % im Oktober 2014 gegenüber Oktober 2013 auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 3,7 %, von Investitionsgütern um 1,4 % und von Gebrauchsgütern um 0,2 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,4 % und die Produktion von Energie um 2,5 % fiel.

 

In der EU28 ist der Anstieg um 0,8 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 2,8 %, von Gebrauchsgütern um 1,8 %, von Investitionsgütern um 1,7 % und von Vorleistungsgütern um 0,1% zurückzuführen, während die Produktion von Energie um 2,0 % abnahm. Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion verzeichneten Irland (+38,8 %), Rumänien und Slowenien (je +3,9 %) und die stärksten Rückgänge Dänemark und Italien (je -3,0 %) sowie die Niederlande (-1,4 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG