Im Oktober 2015 fielen laut Eurostat die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber September 2015 im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,2 %.
Rückgang der Erzeugerpreise in der Industrie im Euroraum um 0,3 %
Eurostat, Pressemitteilung vom 02.12.2015
Gegenüber Oktober 2014 verringerten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im Oktober 2015 im Euroraum um 3,1 % und in der EU28 um 3,5 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 0,3 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Oktober 2015 gegenüber September 2015 darauf zurückzuführen, dass sowohl die Preise für Vorleistungsgüter als auch die Preise im Energiesektor um 0,4 % und die Preise für Verbrauchsgüter um 0,2 % fielen, während die Preise für Investitionsgüter und für Gebrauchsgüter unverändert blieben. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,2 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,2 % darauf zurückzuführen, dass die Preise für Vorleistungsgüter um 0,4 %, im Energiesektor um 0,3 % und für Verbrauchsgüter um 0,1 % fielen, während die Preise für Investitionsgüter und für Gebrauchsgüter unverändert blieben. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen ebenfalls um 0,2 %.
Die stärksten Rückgänge der Erzeugerpreise in der Industrie verzeichneten Irland (-1,1 %), Spanien und Ungarn (je -0,7 %), Bulgarien, Litauen und die Niederlande (je -0,6 %). Die einzigen Anstiege wurden in Schweden (+0,7 %), Dänemark (+0,5 %), Estland (+0,4 %) und Frankreich (+0,1 %) registriert.
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 3,1 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Oktober 2015 gegenüber Oktober 2014 auf einen Rückgang in Höhe von 9,7 % im Energiesektor, von 1,9 % für Vorleistungsgüter und von 0,2 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 % erhöhten. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,7 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 3,5 % auf eine Abnahme in Höhe von 12,3 % im Energiesektor, von 1,8 % für Vorleistungsgüter und von 0,2 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,7 % und für Gebrauchsgüter um 0,9 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,6 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie fielen in allen Mitgliedstaaten, wobei die stärksten Rückgänge in Litauen (-10,4 %), Griechenland (-8,0 %), den Niederlanden (-7,9 %), dem Vereinigten Königreich (-6,9 %), Zypern (-6,7 %) und Irland (-6,2 %) verzeichnet wurden.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG