Im Juli 2016 stiegen laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Juni 2016 sowohl im Euroraum (ER19) als auch in der EU28 um 0,1 %.
Eurostat, Pressemitteilung vom 02.09.2016
Gegenüber Juli 2015 verringerten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im Juli 2016 im Euroraum um 2,8 % und in der EU28 um 2,5 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg um 0,1 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Juli 2016 gegenüber Juni 2016 darauf zurückzuführen, dass die Preise für Verbrauchsgüter um 0,3 %, für Vorleistungsgüter um 0,2 % und für Investitionsgüter sowie für Gebrauchsgüter jeweils um 0,1 % stiegen, während die Preise im Energiesektor um 0,4 % sanken. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,2 %.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,1 % darauf zurückzuführen, dass die Preise für Verbrauchsgüter um 0,3 %, für Vorleistungsgüter sowie für Investitionsgüter jeweils um 0,2 % und für Gebrauchsgüter um 0,1 % stiegen, während die Preise im Energiesektor um 0,3 % sanken. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,2 %.
Die größten Anstiege der Erzeugerpreise in der Industrie wurden in Zypern (+2,2 %), dem Vereinigten Königreich (+0,6 %), Luxemburg (+0,4 %) und Belgien (+0,3 %) verzeichnet, die stärksten Rückgänge in Estland (-2,3 %), Dänemark (-1,3 %), den Niederlanden (-1,1 %) und Griechenland (-1,0 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 2,8 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Juli 2016 gegenüber Juli 2015 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 8,4 %, für Vorleistungsgüter um 2,3 % und für Verbrauchsgüter um 0,3 % sanken, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,5 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 % erhöhten. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,8 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 2,5 % auf eine Abnahme in Höhe von 7,7 % im Energiesektor, von 1,9 % für Vorleistungsgüter und von 0,2 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,8 % und für Gebrauchsgüter um 0,9 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,5 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie fielen in allen fast Mitgliedstaaten, wobei die stärksten Rückgänge in Griechenland (-7,0 %), den Niederlanden (-6,4 %), Kroatien (-5,0 %) und der Slowakei (-4,7 %) verzeichnet wurden. Die einzigen Anstiege der Verbraucherpreise in der Industrie wurden in Malta (+0,9 %), Dänemark (+0,4 %) und Schweden (+0,1 %) registriert.
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Quelle: DATEV eG