Die EU-Kommission hat am 03.10.2016 ihren eGovernment Benchmarkreport 2016 vorgelegt.
eGovernment Benchmarkreport 2016
Im Bereich User Centricity ist Deutschland das Land mit dem größten Wachstum (Background Report S. 25, Abbildung 3-5). Auch im Bereich der vollständig online verfügbaren Services hat Deutschland sich stark verbessert (10 %, Seite 27f, Abbildung 3-8). Online eGovernment-Angebote im geschäftlichen Bereich haben im Zeitraum 2013-15 um 36 % zugenommen (Background Report S. 46, Abbildung 4-2). Auffällig ist auch das starke Wachstum von verpflichtenden online Business Services in Deutschland (S. 42, Abbildung 3-24).
(Der Final Insight Report (S. 36 f) enthält einen Überblick über in den 34 untersuchten Staaten besonders oft oder selten angebotene online Services.)
Besonderes Augenmerk wurde in der Studie auf die sog. Keyenablers eID, eDocuments und Authentic Sources gelegt: Hier gilt Deutschland sogar als Vorzeige-Beispiel mit einer von 40 % in 2013 auf 97 % in 2015 gewachsenen Verfügbarkeit (Background Report Seite 52, Abbildung 4-12)
Deutschland wird in das sog. „progressive Cluster“ eingeordnet: Sowohl die Penetration als auch das Niveau der Digitalisierung gelten als ‚mittel‘. Als Gründe für die noch optimierungsbedürftige Situation werden nicht überraschend die noch nicht umfassende Breitband-Versorgung sowie das föderale System Deutschlands angeführt (Background Report S. 99f). Ein weiterer Grund für die nicht optimale Verbreitung wird in der relativ alten Bevölkerung und deren Zurückhaltung gegenüber eGovernment gesehen.
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Quelle: DATEV eG