Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September 2016

Wie das BMWi mitteilt, sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im September um 0,6 % gesunken. Der Anteil von Großaufträgen war geringer als für einen September üblich.

 

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September 2016

 

BMWi, Pressemitteilung vom 07.11.2016

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September um 0,6 % gesunken. Der Anteil von Großaufträgen war geringer als für einen September üblich. Für Vorleistungs- und Konsumgüter gingen mehr Bestellungen ein als im Vormonat (jeweils +0,5 %). Für Investitionsgüter wurden weniger Auftragseingänge verbucht (-1,6 %). Schwächer fiel vor allem die Nachfrage aus dem Inland (-1,1 %) und dem Euroraum (-4,5 %) aus. Die Auftragseingänge aus dem Ausland außerhalb des Eurowährungsgebiets nahmen um 2,5 % zu.

 

Im dritten Quartal insgesamt fielen die Auftragseingänge um 0,5 % höher aus als im zweiten Quartal. Die Mehrnachfrage kam aus dem Ausland (+2,4 %). Die Inlandsnachfrage war geringer als im zweiten Quartal (-2,1 %). Es wurden vor allem mehr Investitionsgüter (+1,0 %), aber auch mehr Vorleistungsgüter (+0,2 %) bestellt.

 

Die Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes haben sich im dritten Quartal wieder etwas belebt. Die Impulse kamen aus dem Ausland. Die Aufhellung der einschlägigen Stimmungsindikatoren spricht für eine gewisse Belebung der Industriekonjunktur im weiteren Jahresverlauf.

 

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Quelle: DATEV eG