Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Dies ist der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2016 um 2,3 % über dem Vorjahreswert.
Reallohnindex im Jahr 2016 um 1,8 % gestiegen
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 06.02.2017
Das starke Wachstum der Reallöhne im Jahr 2016 ist vor allem durch den niedrigen Anstieg der Verbraucherpreise begründet und nicht vorrangig auf die gestiegenen Verdienste zurückzuführen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich mit +0,5 % deutlich geringer als im Durchschnitt der letzten 5 Jahre (+1,0 %), der Anstieg der Nominallöhne (+2,3 %) lag hingegen im entsprechenden Durchschnitt (+2,3 %).
Diese Angaben stellen erste vorläufige Ergebnisse über die nominale und reale Entwicklung der Bruttoverdienste in Deutschland im Jahr 2016 dar. Detaillierte und endgültige Daten für das vierte Quartal 2016 und das Jahr 2016 werden voraussichtlich Ende März 2017 veröffentlicht.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG