Im Juli 2011 wurden von Deutschland Waren im Wert von 85,9 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 75,4 Milliarden Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im Juli 2011 um 4,4 % und die Einfuhren um 9,9 % höher als im Juli 2010.
Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung vom 08.09.2011
Im Juli 2011 wurden von Deutschland
Waren im Wert von 85,9 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 75,4
Milliarden Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im Juli 2011 um
4,4 % und die Einfuhren um 9,9 % höher als im Juli 2010. Kalender- und
saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Juni 2011 um 1,8 % und die
Einfuhren um 0,3 % ab.
Die Außenhandelsbilanz schloss im Juli 2011 mit
einem Überschuss von 10,4 Milliarden Euro ab. Im Juli 2010 hatte der Saldo in
der Außenhandelsbilanz 13,6 Milliarden Euro betragen. Der
Außenhandelsbilanzüberschuss lag im Juli 2011 kalender- und saisonbereinigt bei
10,1 Milliarden Euro.
Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (-2,2
Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+4,1 Milliarden Euro),
laufende Übertragungen (-3,7 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel
(-1,2 Milliarden Euro) schloss -nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen
Bundesbank -die Leistungsbilanz im Juli 2011 mit einem Überschuss von 7,5
Milliarden Euro ab. Im Juli 2010 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen
Aktivsaldo von 10,4 Milliarden Euro ausgewiesen.
In die Mitgliedstaaten
der Europäischen Union (EU) wurden im Juli 2011 Waren im Wert von 49,7
Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 46,9 Milliarden Euro von dort
bezogen. Gegenüber Juli 2010 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 3,9 %
und die Eingänge aus diesen Ländern um 8,6 %. In die Länder der Eurozone wurden
im Juli 2011 Waren im Wert von 33,3 Milliarden Euro (+1,9 %) geliefert und Waren
im Wert von 32,7 Milliarden Euro (+5,5 %) aus diesen Ländern bezogen. In die
EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Juli 2011 Waren im Wert
von 16,5 Milliarden Euro (+8,2 %) ausgeführt und Waren im Wert von 14,2
Milliarden Euro (+16,2 %) von dort eingeführt.
In die Länder außerhalb
der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Juli 2011 Waren im Wert von 36,1
Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 28,6 Milliarden Euro aus diesen
Ländern importiert. Gegenüber Juli 2010 nahmen die Exporte in die Drittländer um
5,1 % und die Importe von dort um 12,2 % zu.
Quelle: Statistisches Bundesamt
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