Im Juli 2016 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Juni 2016 im Euroraum (ER19) um 1,1 % und in der EU28 um 1,0 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Eurostat, Pressemitteilung vom 05.09.2016
Gegenüber Juli 2015 stieg der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex im Juli 2016 im Euroraum um 2,9% und in der EU28 um 3,5%.
Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,1 % im Juli 2016 gegenüber Juni 2016 auf Anstiege bei Motorenkraftstoffen um 1,8 %, bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,1 % und im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,4 % zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,0 % auf Anstiege bei Motorenkraftstoffen um 1,6 %, bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,8 % und im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,6 % zurückzuführen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die größten Anstiege des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Luxemburg (+2,3 %), Portugal (+1,8 %) und Deutschland (+1,7 %) verzeichnet, die stärksten Rückgänge hingegen in der Slowakei (-1,1 %), Schweden (-0,8 %) und Dänemark (-0,7 %).
Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 2,9 % im Juli 2016 gegenüber Juli 2015 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 3,2 %, bei Motorenkraftstoffen um 2,2 % und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,8 % zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 3,5 % auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 4,3 %, bei Motorenkraftstoffen um 3,8 % und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 2,2 % zurückzuführen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Rumänien (+13,5 %), Luxemburg (+12,2 %) und Litauen (+6,2 %) verzeichnet, während in Malta (-2,7 %), Belgien (-1,8 %), Dänemark (-0,8 %) und der Slowakei (-0,6 %) Rückgänge registriert wurden.
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Quelle: DATEV eG