Absatzvolumen im Einzelhandel im Febr. 2015 gegenüber Jan. 2015 im Euroraum um 0,2% gefallen, aber unverändert in der EU28

Laut Schätzungen von Eurostat fiel im Februar 2015 das Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Januar 2015 im Euroraum (ER19) um 0,2%, blieb aber in der EU28 unverändert.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 08.04.2015

 
Im Februar 2015 fiel das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Januar 2015 im Euroraum (ER19) um 0,2% und blieb in der EU28 unverändert, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar hatte sich das Einzelhandelsvolumen um 0,9% bzw. 0,7% erhöht.

 

Gegenüber Februar 2014 stieg der Einzelhandelsindex im Februar 2015 im Euroraum um 3,0% und in der EU28 um 3,6%.

 

Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,2% im Februar 2015 gegenüber Januar 2015 auf Rückgänge bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,8% und bei Motorenkraftstoffen um 0,4% zurückzuführen, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor einen Anstieg von 0,1% verzeichnete. In der EU28 ist das unveränderte Absatzvolumen im Einzelhandel auf einen Rückgang bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,5% bei gleichzeitigem Anstieg sowohl im Nicht-Nahrungsmittelsektor und bei Motorenkraftstoffen um je 0,3% zurückzuführen.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Lettland (+1,2%), Malta und Slowenien (je +1,1%) sowie in Litauen (+1,0%) verzeichnet, während die stärksten Rückgänge in Rumänien (-1,4%), Portugal (-1,2%) und Spanien (-0,7%) registriert wurden.

 

Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 3,0% im Februar 2015 gegenüber Februar 2014 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 4,3%, bei Motorenkraftstoffen um 4,2%, und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,0% zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 3,6% auf Anstiege bei Motorenkraftstoffen um 5,5%, im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 4,9%, und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,5% zurückzuführen.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Luxemburg (+10,2%), Lettland (+9,0%), und Polen (+8,3%) verzeichnet, während in der Slowakei ein Rückgang (-0,3%) registriert wurde.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG