Abschlussprüferaufsichtskommission gibt Tätigkeitsschwerpunkte 2013 bekannt

Die Transparenz der Berufsaufsicht und Programme zur Steigerung der Effizienz der Abschlussprüfung stehen im Fokus

 

 

Transparenz der Berufsaufsicht und Programme zur Steigerung der Effizienz der Abschlussprüfung stehen im Fokus

APAK, Mitteilung vom 18.12.2012

 

Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Honorarsituation in der Abschlussprüfung werden die Inspektoren der Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) bei den Sonderuntersuchungen des Jahres 2013 ein besonderes Augenmerk auf Maßnahmen legen, mit denen insbesondere große Prüferpraxen die Effizienz der Abschlussprüfung weiter steigern wollen (z. B. Auslagerung von Tätigkeiten auf so genannte Shared Service Center, Effizienzmaßnahmen zur Verschlankung des Prüfungsprozesses, geänderte Materialitätsüberlegungen). Im Rahmen der Untersuchungen soll beurteilt werden, ob und gegebenenfalls wie sich solche Maßnahmen auf die Qualität der Abschlussprüfungen auswirken.

 
Das Jahr 2013 soll aus Sicht der APAK zudem im Zeichen einer stärkeren Transparenz der Aufsicht über gesetzliche Abschlussprüfer stehen. So wird sie sich für eine angemessene Information der Öffentlichkeit etwa über wichtige Ergebnisse der Aufsicht einsetzen. Die geltende Rechtslage setzt der APAK hier aufgrund ihrer absoluten Verschwiegenheitspflicht bislang enge Grenzen.

 
Ein weiteres Projekt der APAK ist der Einstieg in einen Dialog mit den Prüfungsausschüssen kapitalmarktorientierter Unternehmen. Dort sollen zunächst allgemeine Erkenntnisse aus den Sonderuntersuchungen zur Qualität der Abschlussprüfung im Mittelpunkt stehen. Geprüft werden soll aber auch, wie Prüfungsausschüsse über Feststellungen aus Sonderuntersuchungen informiert werden können, die unmittelbar die Abschlussprüfung ihres Unternehmens betreffen.
Weitere Details zum Arbeitsprogramm der APAK sowie zum Arbeitsprogramm der Abteilung Sonderuntersuchungen finden Sie auf der Homepage der APAK.

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Quelle: DATEV eG