Im März 2016 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Februar 2016 lt. Eurostat im Euroraum (ER19) um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %. Im Februar 2016 waren die Preise im Euroraum um 0,7 % und in der EU28 um 0,6 % zurückgegangen.
Anstieg um 0,4 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 03.05.2016
Gegenüber März 2015 verringerten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im März 2016 im Euroraum um 4,2 % und in der EU28 um 4,1 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg um 0,3 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im März 2016 gegenüber Februar 2016 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 1,2 % und für Gebrauchsgüter um 0,2 % stiegen. Die Preise für Investitionsgüter blieben unverändert, während die Preise für Vorleistungsgüter und für Verbrauchsgüter jeweils um 0,1 % fielen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, sanken um 0,1 %.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,4 % darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 1,9 % und für Gebrauchsgüter um 0,2 % stiegen. Die Preise für Investitionsgüter blieben unverändert, während die Preise für Vorleistungsgüter und für Verbrauchsgüter jeweils um 0,1 % fielen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, blieben unverändert.
Die größten Anstiege der Erzeugerpreise in der Industrie wurden in Griechenland (+1,8 %), Estland (+1,6 %), Belgien (+1,4 %) und dem Vereinigten Königreich (+1,2 %) verzeichnet, die stärksten Rückgänge in Zypern (-1,6 %), Litauen und der Slowakei (je -0,7 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 4,2 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im März 2016 gegenüber März 2015 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 12,1 %, für Vorleistungsgüter um 2,6 % und für Verbrauchsgüter um 0,8 % sanken, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,3 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 % erhöhten. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 1,1 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 4,1 % auf eine Abnahme in Höhe von 13,0 % im Energiesektor, von 2,4 % für Vorleistungsgüter und von 0,7 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 0,9 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,9 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie fielen in allen Mitgliedstaaten, wobei die stärksten Rückgänge in den Niederlanden (-10,9 %), in Griechenland (-9,0 %), Belgien und Litauen (je -6,3 %), sowie in der Slowakei (-6,2 %) und Irland (-5,8 %) verzeichnet wurden.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG