Laut Schätzungen von Eurostat stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im Juni 2016 gegenüber Mai 2016 im Euroraum (ER19) um 0,7 % und in der EU28 um 0,8 %.
Anstieg der Erzeugerpreise in der Industrie im Euroraum um 0,7 %
Anstieg um 0,8 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 02.08.2016
Gegenüber Juni 2015 verringerten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im Juni 2016 im Euroraum um 3,1 % und in der EU28 um 2,9 %.
Erzeugerpreise der Industrie auf dem Inlandsmarkt
Euroraum Industrie insgesamt EU28 Industrie insgesamt Euroraum Industrie insgesamt ohne Energie EU28 Industrie insgesamt ohne Energie Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat Im Euroraum ist der Anstieg um 0,7 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Juni 2016 gegenüber Mai 2016 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 2,4 %, für Vorleistungsgüter um 0,3 % und für Investitionsgüter und Verbrauchsgüter jeweils um 0,1 % stiegen. Die Preise für Gebrauchsgüter blieben unverändert. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,2 %.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,8 % darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 2,8 %, für Vorleistungsgüter um 0,3 % und für Investitionsgüter und Verbrauchsgüter jeweils um 0,1 % stiegen. Die Preise für Gebrauchsgüter blieben unverändert. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,2 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie stiegen in allen Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Zypern (-0,2 %). Die größten Anstiege wurden in den Niederlanden (+2,6 %), Dänemark (+2,5 %), Spanien (+1,8 %) und Estland (+1,6 %) verzeichnet.
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 3,1 % der Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt im Juni 2016 gegenüber Juni 2015 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 8,7 %, für Vorleistungsgüter um 2,6 % und für Verbrauchsgüter um 0,5 % sanken, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,4 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 % erhöhten. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 1,0 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 2,9 % auf eine Abnahme in Höhe von 8,6 % im Energiesektor, von 2,3 % für Vorleistungsgüter und von 0,5 % für Verbrauchsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 0,9 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,8 %.
Die Erzeugerpreise in der Industrie fielen in allen Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Malta (+1,0 %). Die stärksten Rückgänge wurden in Griechenland (-7,3 %), den Niederlanden (-6,2 %) sowie in Kroatien und Zypern (je -4,8 %) verzeichnet.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG