Das BMF hat zur Anwendung des § 18 Abs. 3 AuslInvestmG im Verhältnis zu Drittstaaten bzgl. neuer Rechtsprechung des BFH und des EuGH Stellung genommen (Az. IV C 1 – S-1980-a / 07 / 0001 :001).
Anwendung des § 18 Abs. 3 AuslInvestmG im Verhältnis zu Drittstaaten
BFH-Urteil vom 25. August 2009, I R 88, 89/07
EuGH-Urteil vom 21. Mai 2015 in der Rs. C-560/13 „Wagner-Raith“ und Urteile des BFH vom 28. Juli 2015, VIII R 2/09 und VIII R 39/12
BMF, Schreiben (koordinierter Ländererlass) IV C 1 – S-1980-a / 07 / 0001 :001 vom 02.06.2016
Diese BFH-Entscheidung ist zwischenzeitlich durch das Urteil des EuGH vom 21. Mai 2015 in der Rs. C-560/13 „Wagner-Raith“ sowie die Urteile des BFH vom 28. Juli 2015, VIII R 39/12 (BStBl II 2016 S. …) und VIII R 2/09 (BStBl II 2016 S. …), überholt. Danach fällt § 18 Abs. 3 AuslInvestmG unter die Stand-Still-Klausel des Artikel 64 AEUV und ist nicht am Maßstab der Kapitalverkehrsfreiheit (Artikel 63 AEUV) zu messen.
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Quelle: DATEV eG