Arbeitskosten pro Stunde im Euroraum um 3,6 % gestiegen – +3,4 % in der EU27

Die Arbeitskosten pro Stunde sind lt. Eurostat im Euroraum (ER17) im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 3,6 % gestiegen. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate bei 3,4 %.

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.09.2011

Die Arbeitskosten pro Stunde sind im Euroraum (ER17) im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 3,6 % gestiegen. Im vorigen Quartal betrug der Anstieg 2,7 %. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate im zweiten Quartal 2011 bei 3,4 %, nach einem Anstieg um 2,3 % im vorangegangenen Quartal.

Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im zweiten Quartal 2011 mit einer Rate von 3,5 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, während bei den Lohnnebenkosten ein Anstieg um 4,3 % zu verzeichnen war. Im ersten Quartal 2011 hatten die Steigerungen 2,3 % bzw. 3,5 % betragen. In der EU27 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im zweiten Quartal 2011 um 3,2 % und die Lohnnebenkosten um 3,9 %. Im Vorquartal waren Steigerungsraten von 1,9 % bzw. 3,0 % verzeichnet worden.

Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass im Euroraum im zweiten Quartal 2011 die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie mit einer jährlichen Rate von 4,5 %, im Baugewerbe von 2,9 % und im Dienstleistungssektor von 3,2 % gestiegen sind. In der EU27 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie um 4,3 %, im Baugewerbe um 2,8 % und im Dienstleistungssektor um 3,0 %.

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

Quelle: Eurostat

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Quelle: DATEV eG