Arbeitsmarkt August 2011: Erwerbstätigkeit steigt weiter, Erwerbslosigkeit sinkt

Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hielt auch im August 2011 weiter an. Das Statistische Bundesamt gibt einen Überblick.

Statistisches Bundesamt,
Pressemitteilung vom 29.09.2011

Die positive Entwicklung auf dem
Arbeitsmarkt in Deutschland hielt auch im August 2011 weiter an. Wie das
Statistische Bundesamt mitteilt, erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem
Wohnort in Deutschland mit rund 41,08 Millionen Personen einen neuen
Höchststand. Die Zahl der Erwerbslosen betrug im August 2011 2,50 Millionen
Personen, das waren rund 270.000 weniger als im August 2010.

Nach
vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung stieg im August 2011 die
Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2010 um 521.000
Personen oder 1,3 %. Damit lag bisher in jedem Monat des Jahres 2011 die Zahl
der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland um mehr als eine halbe
Millionen Personen über dem jeweiligen Vorjahresergebnis.

Gegenüber dem
Vormonat Juli erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im August 2011 um 58.000
Personen oder 0,1 %. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung
der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen, errechnet sich ein im Vergleich zu
den Vormonaten leicht abgeschwächter Zuwachs von 10.000 Personen.

Nach
Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung fiel die Erwerbslosigkeit im August 2011
gegenüber dem Vormonat Juli leicht auf 2,50 Millionen Personen (-20.000
Personen). Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2010 ging die Erwerbslosigkeit
hingegen um 270.000 Personen beziehungsweise 9,7 % zurück. Bereinigt um
saisonale und irreguläre Einflüsse (Trend-Konjunktur-Komponente) sank die Zahl
der Erwerbslosen von Juli auf August 2011 um 30.000 auf 2,51 Millionen, was
einem Rückgang von 1,2 % entspricht.

Die bereinigte Erwerbslosenquote lag
im August 2011 bei 6,0 % und blieb damit gegenüber dem Vormonat unverändert. Im
Vergleich zum August 2010 ist sie um 0,9 Prozentpunkte gesunken.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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