Aufschwung im Euroraum intakt, aber Risiken wachsen
ifo Institut, Pressemitteilung vom 03.07.2018
Der Haupttreiber sind die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten, die vor dem Hintergrund niedriger Zinsen um je 0,5 Prozent im zweiten und dritten Quartal steigen werden und um 0,6 Prozent im vierten. Der Verbrauch der privaten Haushalte wird um jeweils 0,3 Prozent in jedem Quartal wachsen. Die Inflation wird infolge Energiepreisanstiegs zunächst zulegen, von 1,7 Prozent im zweiten Vierteljahr auf 2,0 Prozent im dritten. Gegen Jahresende schwächt sie sich dann wieder auf 1,7 Prozent ab. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Preisanstieg von 1,7 Prozent.
Derzeit dominieren die konjunkturellen Abwärtsrisiken. Die politischen Spannungen im Euroraum und der sich ausbreitende Protektionismus könnten eine Fortsetzung des Aufschwungs gefährden. Die Prognose wurde getroffen unter der Annahme von 75 Dollar pro Fass Nordsee-Öl und 1,17 Dollar pro Euro.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.
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