BdSt zur aktuellen DIHK-Studie zu Realsteuer-Hebesätzen

Die Grundsteuer darf Mieter und Immobilienbesitzer nicht zu stark belasten, fordert der Bund der Steuerzahler vor dem Hintergrund einer neuen Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages.

 

Wohnen und Wirtschaften müssen bezahlbar bleiben!/BdSt fordert: Steuer- und Abgabenbelastung jetzt stoppen!

 

 

BdSt, Pressemitteilung vom 17.08.2015

 

 
Wohnen muss bezahlbar bleiben! Deshalb darf die Grundsteuer unsere Mieter und Immobilienbesitzer nicht zu stark belasten, fordert der Bund der Steuerzahler vor dem Hintergrund einer neuen Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Bei seinem Vergleich aller Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern verzeichnet der DIHK einen starken Anstieg bei der Grundsteuer: Danach sind die Hebesätze im Durchschnitt um 18 Prozentpunkte gestiegen.

 

Der BdSt stellt klar: Die Grundsteuer ist eine Volkssteuer, weil sie jeden Bürger und Unternehmer trifft! Deshalb müssen die Gemeinden sorgsam mit ihrem Hebesatzrecht umgehen. Das Wohnen darf nicht durch ständige Steuererhöhungen verteuert werden!

 

Zudem bestätigt die Studie eine zunehmende Belastung der Unternehmer bei der Gewerbesteuer: Fast 140 der 676 deutschen Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern haben die Hebesätze bei der Gewerbesteuer im Jahr 2015 erhöht. Damit setzt sich ein negativer Trend fort, kritisiert der BdSt. Bereits in den Vorjahren hatten viele Gemeinden die Hebesätzen deutlich angezogen und damit ihre Einnahmen aus der Gewerbesteuer erhöht.

 

Wie genau Mieter, Hausbesitzer und Unternehmer quer durch alle Bundesländer abkassiert werden, macht die 60-seitige BdSt-Broschüre „Das Belastungsbarometer 2015“ deutlich: „So viel zahlen Sie – Steuer- und Abgabenlast jetzt stoppen!“

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BdSt.

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Quelle: DATEV eG