Laut zweiten Schätzungen von Eurostat fiel das BIP im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal im Euroraum (ER17) um 0,2 % und in der EU27 um 0,1 %.
Eurostat, Pressemitteilung vom 05.06.2013
Im Vergleich zum Vorquartal fiel das BIP im ersten Quartal 2013 im Euroraum (ER17) um 0,2 % und in der EU27 um 0,1 %, laut zweiten Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im vierten Quartal 2012 betrugen die Wachstumsraten -0,6 % bzw. -0,5 %.
Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das BIP im ersten Quartal 2013 im Euroraum um 1,1 % und in der EU27 um 0,7 % ab, nach -1,0 % bzw. -0,7 % im Vorquartal.
Im Verlauf des ersten Quartals 2013 stieg das BIP in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorquartal um 0,6 % (nach +0,1 % im vierten Quartal 2012). Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 1,8 % (nach +1,7 % im Vorquartal).
Wachstum des BIP nach Mitgliedstaat
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das erste Quartal 2013 vorliegen, verzeichneten Litauen (+1,3 %), Lettland (+1,2 %) sowie Ungarn und Rumänien (je +0,7 %) das höchste Wachstum im Vergleich zum Vorquartal und Zypern (-1,3 %), die Tschechische Republik (-1,1 %) und Estland (-1.0 %) die stärksten Rückgänge.
Bestandteile des BIP und Beiträge zum Wachstum
Im ersten Quartal 2013 stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,1 % (nach -0,6 % bzw. -0,3 % im Vorquartal). Die Bruttoanlageinvestitionen sanken im Euroraum um 1,6 % und in der EU27 um 1,4 % (nach -1,4 % bzw. -1,2 %). Die Ausfuhren fielen im Euroraum um 0,8 % und in der EU27 um 0,6 % (nach -0,9 % in beiden Gebieten). Die Einfuhren nahmen im Euroraum um 1,1 % und in der EU27 um 0,8 % ab (nach -1,2 % bzw. -1,0 %).
Sowohl im Euroraum als auch in der EU27 trugen die Bruttoanlageinvestitionen negativ zum BIP-Wachstum bei (-0,3 Prozentpunkte bzw. -0,2 Pp.), während die Beiträge der Konsumausgaben der privaten Haushalte und der Vorratsveränderungen im Euroraum keinen Einfluss hatten (je 0,0 Pp.) und in der EU27 einen geringfügig positiven Einfluss aufwiesen (je +0,1 Pp.).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG