Im Jahr 2011 reichte lt. Eurostat das BIP pro Kopf, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, in den 272 NUTS-2-Regionen der EU28 von 29 % des EU28-Durchschnitts in den Regionen Severozapaden in Bulgarien und Nord-Est in Rumänien bis 321 % des EU28-Durchschnitts in der Region Inner London im Vereinigten Königreich.
Eurostat, Pressemitteilung vom 27.02.2014
Im Jahr 2011 reichte das BIP pro Kopf, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, in den 272 NUTS-2-Regionen der EU28 von 29 % des EU28-Durchschnitts in den Regionen Severozapaden in Bulgarien und Nord-Est in Rumänien bis 321 % des EU28-Durchschnitts in der Region Inner London im Vereinigten Königreich.
Diese Informationen stammen von Daten, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
41 Regionen hatten ein BIP pro Kopf von über 125 % des EU-Durchschnitts …
Die führenden Regionen in der Rangfolge des regionalen BIP pro Kopf im Jahr 2011, nach Inner London im Vereinigten Königreich (321 % des Durchschnitts), waren das Großherzogtum Luxemburg (266 %), Bruxelles/Brussel in Belgien (222 %), Hamburg in Deutschland (202 %), Bratislava in der Slowakei (186 %), Île de France in Frankreich und Groningen in den Niederlanden (je 182 %), Stockholm in Schweden (173 %) sowie Praha in der Tschechischen Republik (171 %).
Von den 41 Regionen, in denen das BIP pro Kopf die 125 %-Grenze überschritt, lagen elf in Deutschland, je fünf in den Niederlanden und in Österreich, je drei in Belgien, Italien und dem Vereinigten Königreich, je zwei in Spanien und Finnland, je eine in der Tschechischen Republik, Dänemark, Irland, Frankreich, der Slowakei und Schweden sowie im Großherzogtum Luxemburg, das als eine Region gilt.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das BIP pro Kopf in einigen Regionen durch die Pendlerströme erheblich beeinflusst werden kann. Die Nettozahl der Personen, die täglich in diese Regionen pendeln, erhöht die Produktion auf ein Niveau, das von der dort ansässigen Erwerbsbevölkerung alleine nicht erreicht werden könnte. Ein entsprechender Effekt besteht für Ursprungsregionen von Pendlerströmen.
… und 75 Regionen liegen unter 75 % des Durchschnitts
Die acht Regionen am unteren Ende der Rangfolge befanden sich alle in Bulgarien und Rumänien, mit den niedrigsten Werten in Severozapaden in Bulgarien und Nord-Est in Rumänien (je 29 % des Durchschnitts), gefolgt von Severen tsentralen in Bulgarien (31 %) und Yuzhen tsentralen in Bulgarien (32 %).
Von den 75 Regionen unterhalb der 75 %-Grenze befanden sich fünfzehn in Polen, neun in Griechenland, je sieben in der Tschechischen Republik und in Rumänien, sechs in Ungarn, je fünf in Bulgarien und Italien, je vier in Portugal und im Vereinigten Königreich, drei in der Slowakei, je zwei in Spanien, Frankreich (beide Überseedépartements) und Kroatien, eine in Slowenien sowie in Estland, Lettland und Litauen, welche alle als eine Region gelten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG