Boom hält an – trotz eines Dämpfers zum Jahresausklang
DIW Berlin, Pressemitteilung vom 21.12.2017
Die Stimmung in den Unternehmen hat sich Umfragen zufolge im Vergleich zu den sehr starken Vormonaten etwas eingetrübt, bleibt aber außerordentlich gut. „Die Unsicherheit über die Regierungsbildung scheint den Unternehmen keine größeren Sorgen zu bereiten“, kommentiert Ferdinand Fichtner. So bleibt die konjunkturelle Lage nach DIW-Einschätzung günstig, denn sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Außenhandel stützen das Wachstum. „Die Auslandsnachfrage ist kräftig und unter anderem deswegen investieren die Unternehmen wieder mehr. Der private Verbrauch profitiert weiterhin von der guten Arbeitsmarktentwicklung“, fasst Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland, zusammen.
Die Weltkonjunktur wird im kommenden Jahr an Schwung verlieren: Die Konjunktur in den USA dürfte bald ihren Höhepunkt überschritten haben und der strukturelle Wandel in China wird voraussichtlich zu einer schwächeren Nachfrage nach Investitionsgütern aus Deutschland führen. Alles in allem erwarten die KonjunkturexpertInnen des DIW Berlin eine Fortsetzung des Aufschwungs mit einem allmählich etwas schwächeren Wachstum der deutschen Wirtschaft. Diese durchläuft eine Hochkonjunktur, eine Überhitzung droht derzeit jedoch nicht.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DIW Berlin.
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