Werbliche Mitteilungen über Gewinne, deren Entgegennahme Geld kostet, sind verboten

Laut EuGH sind aggressive Praktiken von Gewerbetreibenden, mit denen dem Verbraucher der fälschliche Eindruck vermittelt wird, er habe bereits einen Preis gewonnen, obwohl er für dessen Entgegennahme bestimmte Kosten übernehmen muss, verboten. Das Verbot solcher Praktiken gilt auch dann, wenn die dem Verbraucher auferlegten Kosten im Verhältnis zum Wert des Preises geringfügig sind oder dem Gewerbetreibenden keinerlei Vorteil bringen (Az. C-428/11).

 

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Unisex-Urteil kann zu höheren Krankenversicherungsbeiträgen führen

Bei einem öffentlichen Fachgespräch des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags haben die privaten Krankenversicherungen Änderungen bei der Umsetzung des Unisex-Urteils des EuGH verlangt, um bei der geschlechtsunabhängigen Erstkalkulation von Versicherungstarifen nicht so hohe Sicherheiten einrechnen zu müssen, die zu unnötig hohen Beiträgen führen würden.

 

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