Bestimmte Formen schwerer Eingriffe in Glaubensbetätigung in der Öffentlichkeit können eine Verfolgung wegen der Religion darstellen

Der EuGH stellte u. a. fest, dass nur bestimmte Formen schwerer Eingriffe in das Recht auf Religionsfreiheit und nicht jeder Eingriff in dieses Recht eine Verfolgungshandlung ist, die die zuständigen Behörden verpflichten würde, die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen. Eine Verfolgung liege aber dann vor, wenn sie hinreichend schwerwiegend sei und den Betroffenen erheblich beeinträchtigen würden (Az. C-71/11 und C-99/11).

 

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Einschränkung des Spracherfordernisses beim Nachzug zu Deutschen

Das BVerwG (Az. 10 C 12.12) entschied, dass das gesetzliche Erfordernis des Nachweises deutscher Sprachkenntnisse beim Nachzug ausländischer Ehegatten zu Deutschen nur eingeschränkt gilt. Anders als beim Nachzug zu ausländischen Staatsangehörigen muss hier das Visum zum Ehegattennachzug schon dann erteilt werden, wenn Bemühungen zum Erwerb einfacher Sprachkenntnisse im Einzelfall nicht möglich, nicht zumutbar oder nicht innerhalb eines Jahres erfolgreich sind.

 

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Unterhaltsansprüche von Kindern

Der Deutsche Bundestag berichtet, dass die Bundesregierung den „Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung des Haager Übereinkommens vom 23. November 2007 über die internationale Geltendmachung der Unterhaltsansprüche von Kindern und anderen Familienangehörigen sowie zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiet des internationalen Unterhaltsverfahrensrechts“ (17/10492) in den Bundestag eingebracht hat.

 

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