Kein Spekulationsgewinn bei Bedingungseintritt nach Fristablauf!

Für die Berechnung der zehnjährigen sog. Spekulationsfrist kommt es lt. FG Münster auf die zivilrechtliche Wirksamkeit des Vertrages und nicht auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses an. Erfolgt der Verkauf eines Grundstückes unter einer aufschiebenden Bedingung und tritt diese erst nach Ablauf der Spekulationsfrist ein, so liegt kein steuerpflichtiges Spekulationsgeschäft vor (Az. 10 K 15/12).

 

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Steuerliche Förderung eigengenutzter denkmalgeschützter Gebäude

Das FG Niedersachsen hat einer Klage zur steuerlichen Abzugsfähigkeit einer Steuerbegünstigung gemäß § 10f Abs. 1 Satz 1 EStG stattgegeben und sich dabei – soweit ersichtlich – als erstes FG mit der Problematik einer zeitanteiligen Kürzung des Förderbetrags im Falle eines unterjährigen steuerschädlichen Nutzungswechsels auseinandergesetzt (Az. 9 K 279/12).

 

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BFH zur gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung bei Beteiligung einer ausländischen Familienstiftung

Der BFH hat u. a. entschieden, dass dann, wenn eine ausländische Familienstiftung an einer inländischen Personengesellschaft beteiligt ist, der in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Stifter nicht in die gesonderte und einheitliche Feststellung des Gewinns der Personengesellschaft als Feststellungsbeteiligter einzubeziehen ist (Az. I R 39/11).

 

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BFH zu gegenseitigen Risikolebensversicherungen von Gesellschaftern einer GbR – Kein Betriebsausgabenabzug der Beiträge

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob eine Risikolebensversicherung, die aus beruflichen Gründen auf das Leben eines anderen (Mitgesellschafter) abgeschlossen wird, der kein Angehöriger ist, auch dann dem privaten Bereich des Versicherungsnehmers zuzurechnen ist, wenn die versicherte Person in ihrem Beruf keinem (aufgrund des Berufs) erhöhtem Todesrisiko ausgesetzt ist (Az. VIII R 4/10).

 

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BFH zur doppelten Haushaltsführung – aufwandsunabhängige Inanspruchnahme der Entfernungspauschale für Familienheimfahrten

Der BFH hat entschieden, dass die Entfernungspauschale für eine wöchentliche Familienheimfahrt im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung auch dann in Anspruch genommen werden kann, wenn der Steuerpflichtige für die Fahrt keine Kosten hatte. Vom Arbeitgeber steuerfrei geleistete Reisekostenvergütungen und steuerfrei gewährte Freifahrten sind jedoch mindernd auf die Entfernungspauschale anzurechnen (Az. VI R 29/12).

 

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