BFH: Einbeziehung der Baukosten in die Bemessungsgrundlage der Steuer

Der BFH hatte darüber zu entscheiden, welche Kosten beim Kauf eines unbebauten Grundstücks in die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer einzubeziehen sind, wenn sich der Grundstücksverkäufer (zusätzlich) zur Errichtung eines Rohbaus auf dem Grundstück verpflichtet, und weitere Baukosten durch Ausbauarbeiten anfallen, die aber vom Grundstückskäufer bei Dritten in Auftrag gegeben worden sind (Az. II R 9/14).

 

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EU-Kommission hat länderspezifische Empfehlungen 2015/2016 für Deutschland veröffentlicht

Die EU-Kommission hat im Rahmen des Europäischen Semesters die länderspezifischen Empfehlungen vorgelegt. Im Steuerbereich wird Deutschland aufgefordert, sein Steuersystem effizienter zu gestalten. U. a. sind Maßnahmen zu ergreifen, um die hohe steuer- und Abgabebelastung, insbesondere für Geringverdiener, zu verringern.

 

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Vorläufige Einheitswertfeststellungen und vorläufige Festsetzungen des Grundsteuermessbetrags

Da zur Frage der Verfassungsmäßigkeit der Einheitsbewertung mehrere Verfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig sind, haben die obersten Finanzbehörden der Länder beschlossen, neben Feststellungen der Einheitswerte für Grundstücke sowie Festsetzungen des Grundsteuermessbetrags künftig auch Einheitswertfeststellungen für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft vorläufig durchzuführen (Az. 3-S033.8/66).

 

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Volle Abziehbarkeit der Arbeitszimmerkosten bei einem Dirigenten und Orchestermanager

Das FG Baden-Württemberg entschied, dass ein Dirigent die Aufwendungen für sein häusliches Arbeitszimmer jedenfalls dann in voller Höhe als Betriebsausgaben bei seinen Einkünften aus selbständiger Tätigkeit in Abzug bringen kann, wenn ihm zugleich als Manager zweier Orchester umfangreiche Verwaltungsaufgaben übertragen worden sind, die nur von zuhause aus erledigt werden können (Az. 6 K 610/14).

 

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Der geldwerte Vorteil einer privaten Nutzung eines vom Arbeitgeber überlassenen Fahrzeugs an den Arbeitnehmer ist nicht tageweise zu ermitteln

Laut FG Baden-Württemberg ist für die private Nutzung eines vom Arbeitgeber dem Arbeitnehmer überlassenen Fahrzeugs für jeden Kalendermonat der volle Betrag von einem Prozent des Bruttolistenpreises anzusetzen. Eine taggenaue Berechnung komme nicht in Betracht (Az. 6 K 2540/14).

 

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