Rückstellungen in voller Höhe auch bei Zusage einer Überversorgung

Erteilt ein bilanzpflichtiges Unternehmen einem Angestellten eine Versorgungszusage, die unter Anrechnung sonstiger Rentenansprüche mehr als 75 % der letzten Aktivbezüge beträgt (sog. Überversorgung), kann es die entsprechenden Rückstellungen in voller Höhe in seine Bilanz einstellen. So entschied das FG Berlin-Brandenburg (Az. 6 K 6045/12).

 

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Zur Anrechnung der gesamten steuerfreien Zuschüsse zur Kranken- oder Pflegeversicherung auf Beiträge zur privaten Basiskrankenversicherung oder Pflege-Pflichtversicherung

Das BMF hat eine Allgemeinverfügung der obersten Finanzbehörden der Länder zur Zurückweisung der Einsprüche und Änderungsanträge zur Frage der Anrechnung der gesamten steuerfreien Zuschüsse zu einer Kranken- oder Pflegeversicherung auf Beiträge zu einer privaten Basiskrankenversicherung oder Pflege-Pflichtversicherung veröffentlicht (Az. 3 – S-062.2 / 76).

 

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BFH zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der Hinzurechnungsbeträge nach § 15a Abs. 3 EStG

Der BFH hatte zu entscheiden, ob das Ausscheiden der Kommanditisten im Wege der steuerneutralen Realteilung einer KG in Verbindung mit der Einbringung des übernommenen Betriebsvermögens in eine neu gegründete KG mit geringerer Haftsumme zur Nachversteuerung der negativen Kapitalkonten führt bzw. ob die Nachversteuerung unterbleibt, wenn die Minderung des Haftkapitals der aus der KG ausgeschiedenen Kommanditisten erst nach dem Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragen wird (Az. IV R 47/11).

 

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BFH zur vGA bei mittelbarer Anteilseignerstellung

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob bei mittelbarer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft über eine Personengesellschaft eine vGA bei einem Gesellschafter der Personengesellschaft nur unter den Voraussetzungen einer Zuwendung der Personengesellschaft an eine ihr nahestehende Person angenommen werden oder die vGA unmittelbar dem begünstigten Gesellschafter der GbR zugerechnet werden kann (Az. VIII R 22/11).

 

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