EuGH-Vorlage des BFH: Steuerermäßigung nach § 27 ErbStG bei mehrfachem Erwerb desselben Vermögens und einem mit ausländischer Erbschaftsteuer belasteten Vorerwerb

Der BFH hat dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 65 AEUV der Regelung eines Mitgliedstaats entgegensteht, die bei einem Erwerb von Todes wegen durch Personen einer bestimmten Steuerklasse eine Ermäßigung der Erbschaftsteuer vorsieht, wenn der Nachlass Vermögen enthält, das in den letzten zehn Jahren vor dem Erwerb bereits von Personen dieser Steuerklasse erworben worden ist, und für diesen Vorerwerb Erbschaftsteuer in dem Mitgliedstaat festgesetzt wurde, während eine Steuerermäßigung ausscheidet, wenn für den Vorerwerb Erbschaftsteuer in einem anderen Mitgliedstaat erhoben wurde (Az. II R 37/13).

 

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BFH zur innergemeinschaftlichen Lieferung verbrauchsteuerpflichtiger Waren

Der BFH nimmt u. a. Stellung zu der Frage, ob der Buch- und Belegnachweis auch dann richtig und vollständig erbracht ist, wenn auf den ausgestellten Rechnungen und in den Büchern nicht die USt-IdNr des tatsächlichen Abnehmers angegeben bzw. aufgezeichnet ist, sondern die des Betreibers eines Verbrauchsteuerlagers, in dem die gelieferten Waren (hier: Weine) gelagert worden sind (Az. XI R 5/13).

 

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BFH zur Einkommensbesteuerung von Destinatärsleistungen von Stiftungen im Übergangszeitraum vom Anrechnungs- zum Halbeinkünfteverfahren

Der BFH nimmt u. a. Stellung zu der Frage, ob im Veranlagungszeitraum 2001 Leistungen einer Stiftung aus Gewinnen, die bei dieser noch einer Körperschaftsteuerbelastung von 40 % unterlegen haben, beim Destinatär zusätzlich nach § 22 Nr. 1 Satz 2 Halbsatz 2 Buchst. a EStG i. d. F. des StSenkG vom 23.10.2000 im Halbeinkünfteverfahren zu versteuern sind (Az. X R 31/13).

 

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BFH zum Ausschluss des Abgeltungsteuersatzes bei Darlehen zwischen Ehegatten

Der BFH entschied erstmals, dass die Anwendung des gesonderten Steuertarifs für Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % (sog. Abgeltungsteuersatz) nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1a EStG bei der Gewährung von Darlehen zwischen Ehegatten aufgrund eines finanziellen Abhängigkeitsverhältnisses ausgeschlossen ist (Az. VIII R 8/14).

 

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