Umsatz im Dienstleistungsbereich im Jahr 2025 um 2,1 % höher als im Vorjahr

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real (preisbereinigt) 2,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 3,9 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 05.03.2026

Umsatz im Dienstleistungsbereich, Jahresergebnis 2025 (vorläufig, Originalwerte)
+2,1 % zum Vorjahr (real)
+3,9 % zum Vorjahr (nominal)

Umsatz im Dienstleistungsbereich, Dezember 2025 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-0,8 % zum Vormonat (real)
-0,8 % zum Vormonat (nominal)
-1,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+0,2 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 2,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 3,9 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024. Im 1. Halbjahr 2025 stieg der reale Umsatz im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 um 2,4 %. In der zweiten Jahreshälfte betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum 1,9 %.

Den größten realen Umsatzanstieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr verzeichneten der Bereich Information und Kommunikation mit einem Zuwachs von 4,5 %, gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus von 2,5 %. In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Bereich Verkehr und Lagerei stiegen die Umsätze um 2,2 % beziehungsweise 1,3 %. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) fiel der reale Zuwachs mit +0,7 % moderater aus.

Im Dezember 2025 erwirtschaftete der Dienstleistungssektor kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,8 % weniger Umsatz als im November 2025. Nominal (nicht preisbereinigt) sank der Umsatz ebenfalls um 0,8 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Dezember 2024 sanken die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 1,3 %, während sie nominal um 0,2 % stiegen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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Deutscher Mittelstand zeigt sich wieder etwas innovationsfreudiger

Deutschlands Mittelstand zeigt sich wieder etwas innovationsfreudiger. Im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 haben lt. KfW 41 Prozent – oder 1,6 Millionen – der mittelständischen Unternehmen innerhalb der vorangegangenen drei Jahre mindestens eine Innovation getätigt.

KfW/KfW Research, Pressemitteilung vom 04.03.2026

  • 41 Prozent der Unternehmen haben in vorangegangenen drei Jahren mindestens eine Innovation hervorgebracht
  • Innovationsausgaben steigen auch inflationsbereinigt an
  • Innovationstätigkeit ist stark auf wenige, vor allem große Unternehmen beschränkt

Deutschlands Mittelstand zeigt sich wieder etwas innovationsfreudiger. Im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 haben 41 Prozent – oder 1,6 Millionen – der mittelständischen Unternehmen innerhalb der vorangegangenen drei Jahre mindestens eine Innovation getätigt. Das waren zwei Prozentpunkte mehr als zwischen 2021 bis 2023. Die Ausgaben der Unternehmen für Innovationen lagen 2024 bei 35,4 Milliarden Euro, das waren 1,8 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor. Auch preisbereinigt blieb ein Plus von knapp drei Prozent.

Diese leicht positiven Entwicklungen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Innovationsaktivität des deutschen Mittelstands seit Mitte der 2000er Jahre deutlich zurückgegangen ist. Sie konzentriert sich außerdem auf immer weniger – vor allem größere – Unternehmen. So haben zuletzt 73 Prozent der großen Mittelständler mit mehr als 50 Beschäftigten eine Innovation hervorgebracht. Bei kleinen Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten waren es nur 37 Prozent. Die großen Unternehmen stehen auch für den Großteil der Innovationsausgaben.

Unter Innovationsaktivitäten versteht man, vereinfacht ausgedrückt, Maßnahmen, die ein Unternehmen zur Erschaffung neuer oder zur Verbesserung seiner bestehenden Produkte, organisatorischen oder prozessualen Abläufe sowie Marketingverfahren ergreift. Eine Innovation muss sich deutlich von der zuvor im Unternehmen geübten Praxis oder von den bisherigen Angeboten unterscheiden.

„Dass wieder etwas mehr Unternehmen Innovationen tätigen, ist erfreulich. Es ist mit Blick auf das weiterhin schwierige konjunkturelle Umfeld auch bemerkenswert“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

„Angesichts der Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft können wir mit der Innovationstätigkeit der Unternehmen aber nicht zufrieden sein. Diese war in der Vergangenheit schon einmal deutlich höher. Die Produktivitätsentwicklung und die Transformationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werden nachhaltig geschwächt, wenn ein immer größerer Anteil von Unternehmen auf die regelmäßige Erneuerung ihrer Produktionsprozesse und ihrer Produktangebote verzichtet.“

Innovationen im Mittelstand kommen im Regelfall nicht aus eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, sondern entstehen aus dem Arbeitsalltag heraus. So betrieben zwischen 2022 und 2024 lediglich drei Prozent der Mittelständler kontinuierlich eigene Forschung und Entwicklung und weitere sechs Prozent gelegentlich.

„Es ist wichtig, dass wirtschaftspolitische Maßnahmen wie Förderprogramme so gestaltet werden, dass auch kleine Unternehmen ohne eigene Forschung und Entwicklung sie wahrnehmen können. Außerdem ist der Abbau bürokratischer Hemmnisse und die Linderung des Fachkräftemangels für mittelständische Unternehmen von zentraler Bedeutung“, sagt Dr. Dirk Schumacher.

Quelle: KfW, KfW Research

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KMU wiesen Ende 2025 mehr Umsatz und Gewinn auf

Zum Jahresende 2025 haben sich die Umsätze und Gewinne in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) lt. IfM Bonn verbessert. Dagegen trübte sich das Investitionsverhalten nach dem Anstieg im Jahresverlauf 2025 wieder leicht ein.

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 03.03.2026

Fachkräftemangel bleibt größte Herausforderung im gesamten Euroraum

Zum Jahresende 2025 haben sich die Umsätze und Gewinne in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) verbessert. Dagegen trübte sich das Investitionsverhalten nach dem Anstieg im Jahresverlauf 2025 wieder leicht ein.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IfM Bonn nutzen die europaweite Unternehmensbefragung „Survey on the Access to Finance of Enterprises“ (kurz: SAFE), die seit 2009 im Auftrag der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank durchgeführt wird, um halbjährlich über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die aktuellen Herausforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und ausgewählten EU-Ländern zu berichten.

Fachkräftemangel stellt weiterhin größtes Problem dar

Sowohl in Deutschland als auch im Euroraum bleibt der Fachkräftemangel für kleine und mittlere Unternehmen die größte Herausforderung. Dahinter folgen in Deutschland die „Kundengewinnung“, „Produktions- und Arbeitskosten“ und „Regulierung“.

Im Euroraum hat hingegen die Herausforderung „Produktions- und Arbeitskosten“ im dritten Quartal an Relevanz verloren. Stärker wird dort inzwischen das Thema „Regulierung“ von den KMU als Problem wahrgenommen. Insgesamt schätzen die Führungskräfte in Deutschland dieses Thema deutlich bedeutsamer als Herausforderung ein als ihre Pendants im Euroraum.

Quelle: Institut für Mittelstandsforschung Bonn

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Unternehmen durch Cyberangriffe geschädigt, bei NIS-2 skeptisch

Etwa jedes siebte Unternehmen in der Informationswirtschaft und jedes achte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe hat im vergangenen Jahr Schäden durch Cyberangriffe erlitten. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des ZEW Mannheim hervor.

ZEW, Pressemitteilung vom 02.03.2026

ZEW-Befragung zu Schäden durch Cyberangriffe und Umsetzung der neuen EU-Richtlinie

Etwa jedes siebte Unternehmen in der Informationswirtschaft und jedes achte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe hat im vergangenen Jahr Schäden durch Cyberangriffe erlitten. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des ZEW Mannheim hervor, an der sich im Dezember 2025 und Januar 2026 rund 1.100 Unternehmen beteiligten. Die EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit NIS-2 soll zu mehr Cybersicherheit beitragen. Deren Umsetzung wird aber von einem Großteil der von der neuen Regelung betroffenen Unternehmen in Deutschland kritisch bewertet.

„Für die Geschäftsabläufe der meisten Unternehmen sind möglichst reibungslos funktionierende IT-Systeme essenziell. Der jüngste Hackerangriff auf die Deutsche Bahn verdeutlicht allerdings, welchen Cyberbedrohungen Unternehmen hierbei täglich ausgesetzt sind“, erklärt Studienleiter Dr. Daniel Erdsiek aus dem ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“. „In der Informationswirtschaft, die unter anderem IT-Dienstleister umfasst, berichten neun Prozent der Unternehmen, im vergangenen Jahr Ausfallzeiten durch Cyberangriffe erlitten zu haben. Im Verarbeitenden Gewerbe kam es bei sieben Prozent der Unternehmen zu solchen Betriebsunterbrechungen.“

Rund vier bis fünf Prozent der Unternehmen geben derweil an, finanzielle Verluste erlitten zu haben, wobei direkte Lösegeldzahlungen mit etwa ein bis zwei Prozent etwas seltener vorgekommen sind. Den Verlust oder den Abfluss sensibler Daten hatten rund drei Prozent der Unternehmen zu verkraften.

Größere Unternehmen häufiger betroffen

„Wie häufig Unternehmen von schädlichen Cyberangriffen berichten, steht im Zusammenhang mit deren Größe. So berichten größere Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten besonders häufig, dass ihnen im vergangenen Jahr Schäden durch Cyberangriffe entstanden sind. In der Informationswirtschaft sind es 20 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe 17 Prozent der Unternehmen“, so Erdsiek.

NIS-2-Richtlinie für mehr Cybersicherheit

Vor diesem Hintergrund verschärft die NIS-2-Richtlinie der EU die Cybersicherheitsanforderungen für Unternehmen. Während unter der ersten NIS-Richtlinie vor allem Betreiber kritischer Infrastrukturen etwa aus den Bereichen Energie oder Gesundheitswesen erfasst waren, werden mit NIS-2 deutlich mehr und auch kleinere Unternehmen aus zusätzlichen Sektoren einbezogen. Darunter fallen auch Anbieter digitaler Dienste sowie Unternehmen aus Industriebranchen wie Chemie oder Lebensmittelproduktion. Die Richtlinie definiert Mindeststandards, sieht Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen vor und verschärft die Sanktionsregelungen. Das entsprechende Umsetzungsgesetz ist am 6. Dezember 2025 in Deutschland in Kraft getreten. Betroffene Unternehmen und Organisationen sind verpflichtet, sich bis zum 6. März 2026 beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu registrieren.

„Rund 57 Prozent der nach eigener Einschätzung von der NIS-2-Richtlinie betroffenen Unternehmen aus der Informationswirtschaft und dem Verarbeitenden Gewerbe geben an, die neuen Vorgaben bereits weitgehend zu erfüllen“, so Dr. Eliza Stenzhorn aus dem ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“. Zugleich äußern jedoch 17 Prozent der Unternehmen, die Anforderungen bislang eher nicht oder überhaupt nicht zu erfüllen.

Rund die Hälfte der voraussichtlich betroffenen Unternehmen sieht in der Richtlinie einen Beitrag zur Stärkung der Cybersicherheit von Unternehmen in Deutschland. „Viele Unternehmen erkennen zwar den Nutzen der NIS-2-Richtlinie an. Gleichzeitig sehen viele Unternehmen die konkrete Ausgestaltung als herausfordernd. So bewerten rund 60 Prozent der Unternehmen den administrativen Aufwand als zu hoch und die Meldepflichten als zu umfangreich. Ähnlich viele Unternehmen sind darüber hinaus der Meinung, dass die möglichen Sanktionen zu hoch angesetzt sind“, so Stenzhorn.

Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

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Konsultation zum Ausstieg aus privaten Kapitalbeteiligungen

Private-Equity-Investoren in der EU sehen sich weiter mit Herausforderungen konfrontiert, wenn sie ihre Beteiligungen veräußern wollen. Dazu hat die EU-Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet. Bis zum 27. April 2026 können Startups, Wachstumsunternehmen, Private-Equity-Fonds und weitere Stakeholder ihre Erfahrungen teilen.

EU-Kommission, Pressemitteilung vom 02.03.2026

Private-Equity-Investoren in der EU sehen sich weiter mit Herausforderungen konfrontiert, wenn sie ihre Beteiligungen veräußern wollen – etwa durch Börsengänge (IPOs) oder den Verkauf von Unternehmensanteilen. Doch ohne funktionierende Ausstiegsmöglichkeiten stockt der Kapitalfluss. Dazu hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet. Bis zum 27. April 2026 können Startups, Wachstumsunternehmen, Private-Equity-Fonds und weitere Stakeholder ihre Erfahrungen teilen.

Beitrag zur Spar- und Investitionsunion

Investoren sind auf bereits realisierte Renditen angewiesen, um neue Projekte zu finanzieren, während junge, innovative Unternehmen oft keine Alternative zu traditioneller Bankenfinanzierung haben. Mit dieser Initiative sollen Beiträge eingeholt werden, etwa zu Hindernissen beim Ausstieg, der Machbarkeit einer Sekundärmarkt-Plattform für nicht börsennotierte Anteile oder der Nutzung solcher Plattformen für neue Eigenkapitalbeschaffung. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der Kommission zur Spar- und Investitionsunion ein, die den Zugang zu Finanzierung für EU-Unternehmen verbessern soll.

Quelle: Europäische Union – Vertretung in Deutschland

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: China treibt Containerumschlag hoch

Im Januar 2026 ist der Containerumschlag gegenüber dem Vormonat lt. RWI Essen gestiegen. Besonders stark war der Anstieg in den chinesischen Häfen.

RWI Essen, Pressemitteilung vom 27.02.2026

Im Januar ist der Containerumschlag gegenüber dem Vormonat gestiegen. Besonders stark war der Anstieg in den chinesischen Häfen. Das liegt unter anderem an Vorzieheffekten: Viele Geschäfte werden vor dem chinesischen Neujahrsfest Ende Februar abgewickelt. In den nordeuropäischen Häfen laufen dagegen die Nachholeffekte nach den Streiks in Antwerpen und Rotterdam aus. Infolgedessen sank der europäische Containerumschlag. Abgesehen von diesen Sondereffekten zeigt der weltweite Containerumschlag zum Jahresbeginn einen leichten Aufwärtstrend.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im Januar auf 144,7 Punkte gestiegen – gegenüber 142,1 Punkten (revidiert) im Vormonat.
  • Der Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung im nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist von 122,2 Punkten (revidiert) auf 117,0 Punkte im Januar kräftig zurückgegangen.
  • In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag deutlich gestiegen – von 161,7 Punkten im Vormonat (revidiert) auf 169,4 Punkte.
  • Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Februar 2026 wird am 27. März 2026 veröffentlicht.

„China zog viele Handelsgeschäfte aufgrund des Neujahrsfests vor“, erklärt RWI-Konjunkturchef Torsten Schmidt zur Entwicklung des Containerumschlag-Index: „In Europa laufen hingegen die positiv auf den Index wirkenden Hafenstreik-Nachholeffekte aus. Das zeigt sich deutlich in einem schwächeren Nordrange-Indexwert. Wirtschaftspolitisch bleibt die Lage angespannt. Das Chaos um die US-Zölle sorgt einmal mehr für Unsicherheit. Viele Unternehmen werden ihre Lieferketten wohl weiterhin überdenken. Trotz all dieser Unberechenbarkeiten sehen wir erste Anzeichen einer Stabilisierung des Welthandels.“

Quelle: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V.

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Inflationsrate im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 %

Die Inflationsrate in Deutschland wird lt. Statistischem Bundesamt im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 % betragen. Die Verbraucherpreise steigen gegenüber Januar 2026 um 0,2 %.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.02.2026

Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Februar 2026 voraussichtlich +1,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Januar 2026 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Februar 2026 voraussichtlich +2,5 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Stimmung im Mittelstand bewegt sich wieder aufwärts

Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat sich im Februar leicht zum Positiven verbessert. Die aktuelle Entwicklung des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers reiht sich aber ein in die Riege der anderen positiven Stimmungs- und Frühindikatoren vom Februar.

KfW/KfW Research, Pressemitteilung vom 27.02.2026

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht
  • Vor allem im Bauhauptgewerbe herrscht bessere Laune, sowohl im Mittelstand als auch in Großunternehmen
  • Beschäftigungsaussichten sinken vor allem bei Großunternehmen

Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat sich im Februar leicht zum Positiven verbessert. Der Index legte um 0,8 Zähler auf nun minus 14,1 Punkte zu. Damit liegt die Stimmung in den Unternehmen zwar weiterhin unter der Nulllinie, die für den langfristigen Durchschnitt steht. Die aktuelle Entwicklung des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers reiht sich aber ein in die Riege der anderen positiven Stimmungs- und Frühindikatoren vom Februar.

Ursächlich für den Anstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand waren vor allem verbesserte Erwartungen auf Sicht von sechs Monaten. Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich ebenfalls leicht. Am meisten stieg die Stimmung im Februar im mittelständischen Bauhauptgewerbe. Dort setzt sich der Erholungstrend fort.

Noch stärker als im Mittelstand bewegte sich im Februar das Geschäftsklima unter den Großunternehmen. Es stieg um 3,1 Zähler auf minus 16,2 Punkte, wobei hier der gesamte positive Impuls auf die Beurteilungen der aktuellen Lage entfiel. Wie im Mittelstand gab es den größten Stimmungsschub im Bauhauptgewerbe.

Wermutstropfen in dem sich insgesamt aufhellenden Bild bleiben die Beschäftigungserwartungen der Großunternehmen, die erneut zurückgehen und ihren steilen Abwärtstrend fortsetzen. Die Unternehmen rechnen offenbar mit einem weiteren Abbau von Jobs. Im Mittelstand scheinen sich die Beschäftigungserwartungen dagegen auf niedrigem Niveau stabilisiert zu haben.

„Die Unternehmen schätzen ihre Zukunft wieder positiver ein und auch die Bewertung der aktuellen Lage hat sich verbessert. Das macht Hoffnung auf ein gutes Wirtschaftsjahr 2026“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

„Das Investitionspaket der Bundesregierung ist 2025 in Form von höheren Auftragseingängen bereits in Teilen der Industrie angekommen und wird nach und nach in die Breite der Wirtschaft ausstrahlen.“

Quelle: KfW

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Importpreise im Januar 2026: -2,3 % gegenüber Januar 2025

Die Importpreise waren im Januar 2026 um 2,3 % niedriger als im Januar 2025. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 1,1 %. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Januar 2025.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.02.2026

Importpreise, Januar 2026
-2,3 % zum Vorjahresmonat
+1,1 % zum Vormonat

Exportpreise, Januar 2026
+0,2 % zum Vorjahresmonat
+0,9 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im Januar 2026 um 2,3 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei -2,3 % gelegen, im November 2025 bei -1,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 1,1 %. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Januar 2025 (ebenfalls +1,1 % gegenüber Dezember 2024).

Die Exportpreise waren im Januar 2026 um 0,2 % höher als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatten sich die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert (0,0 %), im November 2025 hatten die Preise 0,3 % über denen von November 2024 gelegen. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,9 %. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+1,6 % gegenüber Juli 2022).

Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Importpreise im Vorjahresvergleich

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Januar 2026 hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -21,1 % gegenüber Januar 2025. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Energiepreise aber wieder an, im Durchschnitt um 3,5 %.

Alle Energieträger waren im Januar 2026 günstiger als im Januar 2025: rohes Erdöl um 24,5 %, Erdgas um 23,1 %, Mineralölerzeugnisse um 16,8 %, Steinkohle um 15,8 % sowie elektrischer Strom um 4,0 %. Gegenüber dem Vormonat wurde Energie insgesamt teurer. Am stärksten verteuerte sich elektrischer Strom mit +16,6 %, gefolgt von Steinkohle mit +5,9 %, rohem Erdöl mit +4,1 %, Erdgas mit +3,1 % sowie Mineralölerzeugnissen mit +0,7 %.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fielen die Importpreise im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 %. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 1,0 %. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 1,1 % unter dem Stand von Januar 2025 und 1,2 % über dem Stand von Dezember 2025.

Preissenkungen auch bei landwirtschaftlichen Gütern, Konsum- und Investitionsgütern

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im Januar 2026 um 6,5 % billiger als im Vorjahresmonat (+1,0 % gegenüber Dezember 2025). Die Preise für Rohkakao lagen 46,4 % unter denen von Januar 2025 und 12,5 % unter denen von Dezember 2025. Lebende Schweine waren 26,5 % günstiger als im Januar 2025 (-6,1 % gegenüber Dezember 2025). Für importiertes Getreide wurde ebenfalls weniger bezahlt als im Vorjahresmonat (-8,2 % gegenüber Januar 2025, -0,3 % gegenüber Dezember 2025).

Dagegen waren insbesondere Geflügel und Eier deutlich teurer als vor einem Jahr (+15,2 % gegenüber Januar 2025 und +1,5 % gegenüber Dezember 2025).

Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im Januar 2026 um 2,7 % preiswerter als im Vorjahr (-0,3 % gegenüber Dezember 2025). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 2,5 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,4 % gegenüber Dezember 2025), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 2,7 % billiger (-0,4 % gegenüber Dezember 2025). Für Nahrungsmittel allgemein musste 2,8 % weniger bezahlt werden als im Januar 2025 (-2,6 % gegenüber Dezember 2025). Weniger als im Januar 2025 kosteten unter anderem Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-44,2 %), Apfelsaft (-25,3 %), Orangensaft (-21,3 %), Schweinefleisch (-15,9 %), Olivenöl (-15,2 %) sowie Milch und Milcherzeugnisse (-12,2 %). Teurer als im Januar 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+55,4 %), Rindfleisch (+26,0 %) und Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert) mit +17,5 %.

Die Importpreise für Investitionsgüter lagen im Januar 2026 um 0,5 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,4 % gegenüber Dezember 2025).

Allein Vorleistungsgüter waren im Januar 2026 teurer als im Januar 2025 (+2,8 %), gegenüber Dezember 2025 stiegen die Preise hier im Durchschnitt um 2,2 %. Insbesondere Edelmetalle und deren Halbzeug waren mit +65,2 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug lagen 25,9 % über dem Niveau von Januar 2025. Dagegen waren unter anderem Kunststoffe in Primärformen mit -7,7 % und Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mit -3,2 % preiswerter als vor einem Jahr.

Vorleistungs- und Investitionsgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich

Preissteigerungen bei exportierten Vorleistungs- und Investitionsgütern glichen im Januar 2026 Preissenkungen bei Konsumgütern, Energie und landwirtschaftlichen Gütern aus.

Die Preise für ausgeführte Vorleistungsgüter waren 1,6 % höher als im Januar 2025 (+1,1 % gegenüber Dezember 2025). Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 0,4 % über dem von Januar 2025 (+0,8 % gegenüber Dezember 2025). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab.

Dagegen waren Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) 0,3 % preiswerter als im Januar 2025 (+0,1 % gegenüber Dezember 2025). Während die Preise für Gebrauchsgüter 1,4 % über denen des Vorjahres lagen (+0,3 % gegenüber Dezember 2025), waren die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % niedriger als im Januar 2025 (0,0 % gegenüber Dezember 2025). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-3,3 % gegenüber Januar 2025 und -1,7 % gegenüber Dezember 2025). Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,8 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (-3,4 % gegenüber Dezember 2025), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -46,3 % gegenüber Januar 2025 und -9,5 % gegenüber Dezember 2025. Auch die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver waren deutlich niedriger (-34,7 % gegenüber Januar 2025 und -7,6 % gegenüber Dezember 2025). Dagegen wurde Kaffee (entkoffeiniert oder geröstet) zu 23,6 % höheren Preisen exportiert als im Januar 2025 (+0,6 % gegenüber Dezember 2025).

Deutlich preiswerter als im Januar 2025 waren Energieexporte (-14,7 %). Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Preise aber um 3,0 %. Erdgas war 18,0 % billiger als im Vorjahresmonat (+1,7 % gegenüber Dezember 2025), die Preise für Mineralölerzeugnisse lagen 15,0 % unter denen von Januar 2025 (+0,5 % gegenüber Dezember 2025).

Auch landwirtschaftliche Güter wurden preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat (-6,9 %). Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Preise hier um 0,8 %.

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle

Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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Reallöhne im Jahr 2025 um 1,9 % gestiegen

Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.02.2026

Nominallöhne nehmen im selben Zeitraum um 4,2 % zu

Die Nominallöhne in Deutschland waren im Jahr 2025 um 4,2 % höher als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen die Reallöhne im Jahr 2025 damit um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr zu. Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex mit 100 Punkten damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie mit 100,5 Punkten (Basis 2025=100).

Nach Wirtschaftsabschnitten betrachtet stiegen die Nominallöhne 2025 am stärksten in den Wirtschaftsabschnitten Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+5,7 %), Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+5,3 %) und Erziehung und Unterricht (+5,0 %). Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2,8 %), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+3,3 %) und verarbeitendes Gewerbe (+3,3 %) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege.

Nominallöhne von Frauen steigen prozentual stärker als Nominallöhne von Männern

Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten insgesamt stiegen 2025 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 4,8 % stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (+4,1 %).

Geringverdienende mit überdurchschnittlichem Nominallohngewinn

Insbesondere Geringverdienende verzeichneten 2025 – wie bereits 2023 und 2024 – erneut ein starkes Nominallohnwachstum. Betrachtet man die Vollzeitbeschäftigten nach ihrer Verdienstgrößenklasse, hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 6,0 % die stärkste Verdienststeigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) lag der Nominallohnanstieg mit +3,7 % unter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Auszubildende wiesen 2025 mit +6,3 % gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf. Geringfügig Beschäftigte hingegen hatten einen nur geringen Nominallohnanstieg zu verzeichnen (+0,5 %).

Reallohnentwicklung im 4. Quartal 2025 ebenfalls positiv

Die Reallöhne stiegen auch im 4. Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Im Vergleich zum 4. Quartal 2024 ergab sich ein Reallohnwachstum von 1,9 %, das sich aus einem Nominallohnzuwachs von 4,1 % und einem Anstieg der Verbraucherpreise von 2,2 % zusammensetzt. Überdurchschnittliche Verdienststeigerungen waren im 4. Quartal 2025 insbesondere in den Wirtschaftsabschnitten Grundstücks- und Wohnungswesen (+8,1 %), Erziehung und Unterricht (+6,7 %) und Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+6,5 %) zu verzeichnen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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