Mangelnde Digitalkompetenzen erschweren die Rekrutierung von Fachkräften in klimaaffinen Unternehmen

Unternehmen, die Klimaschutz (teilweise) in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben, rechnen mit einem Anteil von 66 % häufiger mit Problemen bei der Stellenbesetzung als Unternehmen, die Klimaschutz nicht in ihrer Strategie berücksichtigen (59 %). Das zeigen aktuelle Ergebnisse aus dem KfW-Mittelstandspanel.

KfW Research, Mitteilung vom 29.08.2023

Unternehmen, die Klimaschutz (teilweise) in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben, rechnen mit einem Anteil von 66 % häufiger mit Problemen bei der Stellenbesetzung als Unternehmen, die Klimaschutz nicht in ihrer Strategie berücksichtigen (59 %). Das zeigen aktuelle Ergebnisse aus dem KfW-Mittelstandspanel.

Die Unterschiede in den Stellenbesetzungsproblemen sind häufig auf fehlende digitale Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerbenden zurückzuführen. Damit mangelnde (Digital-)Kompetenzen nicht zum zentralen Hindernis der Dekarbonisierung werden, sollten Aus- und Weiterbildungsangebote auf die Qualifikationsanforderungen grüner Unternehmen zugeschnitten werden. Insgesamt gilt es zudem relevante Schnittstellenkompetenzen zu identifizieren und vermehrt in das Bildungsangebot zu integrieren, da Klimaschutz im unternehmerischen Handeln an vielen Stellen Berührungspunkte zu weiteren Themen­gebieten aufweist.

Quelle: KfW

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Negative Pandemie-Effekte auf die KMU-Finanzierung wurden erfolgreich aufgefangen

Die wirtschaftliche Entwicklung in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich nach Untersuchungen des IfM Bonn während der Corona-Pandemie zunächst deutlich auf den Zugang zu Fremdkapital ausgewirkt.

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 30.08.2023

Anreize für umweltfreundliche Investitionen schaffen – und auf die Anpassungsfähigkeit der KMU bauen

Die wirtschaftliche Entwicklung in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich nach Untersuchungen des IfM Bonn während der Corona-Pandemie zunächst deutlich auf den Zugang zu Fremdkapital ausgewirkt: In der Anfangsphase der Krise erschwerte er sich abrupt für einen Teil der KMU, weil ihre Gewinne einbrachen. Zwar konnten diese Unternehmen mit Hilfe der staatlichen Sofortmaßnahmen ihre variablen Kosten reduzieren, die Umsatzrückgänge ließen sich dadurch jedoch nicht komplett kompensieren. Dies wirkte sich auf die Kreditwürdigkeit der Unternehmen aus.

Im Laufe der Pandemie verbesserten sich jedoch dank der zahlreichen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen die Finanzierungsbedingungen für die KMU, wobei die Unternehmen vor allem die subventionierten Darlehen und Zuschüsse sowie die Hilfen zu den Lohnkosten als „sehr bedeutsam“ bewerteten. Entsprechend pendelte sich bis Herbst 2022 der Anteil an kleinen und mittleren Unternehmen, die von größeren Problemen beim Zugang zu Finanzierungen berichten, wieder auf dem Vorpandemieniveau ein.

Auf förderliche Rahmenbedingungen achten

Angesichts der aktuellen Herausforderungen sind nach Einschätzungen der IfM-Wissenschaftler jedoch neuerliche Schwierigkeiten zu erwarten. Schließlich werde aufgrund der anstehenden ökologischen Transformation bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und steigenden Kosten das wirtschaftliche Umfeld nicht einfacher. Dennoch empfehlen die Wissenschaftler des IfM Bonn, weiter auf die Anpassungsfähigkeit der KMU zu vertrauen – und gleichzeitig die Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsunternehmen zu verbessern. Förderlich hierfür sind vor allem Ansätze, die eine sukzessive Verteuerung der negativen externen Effekte auf die Umwelt vorsehen. Dazu gehört beispielsweise die Besteuerung von CO2. Auf diese Weise werden Anreize für umweltfreundliche Investitionen geschaffen. Zugleich sollte die Wirtschaftspolitik darauf achten, dass die geplante Ausweitung der Informationspflichten bei der Beantragung von Fremdkapital nicht zu einer weiteren Bürokratiebelastung für die kleinen und mittleren Unternehmen führt. Das lässt die Kreditkosten steigen – und senkt die Anreize, in die grüne Transformation zu investieren.

Quelle: Institut für Mittelstandsforschung Bonn

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Inflationsrate im August 2023 voraussichtlich +6,1 %

Die Inflationsrate in Deutschland wird im August 2023 voraussichtlich +6,1 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juli 2023 voraussichtlich um 0,3 %.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 30.08.2023

Verbraucherpreisindex, August 2023:

  • +6,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,3 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2023:

  • +6,4 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im August 2023 voraussichtlich +6,1 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Im Juli 2023 hatte die Inflationsrate bei +6,2 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juli 2023 voraussichtlich um 0,3 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt voraussichtlich +5,5 % (Juli 2023: +5,5 %).

Im August 2023 stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat mit +9,0 % weiterhin überdurchschnittlich. Der Anstieg der Energiepreise lag im August 2023 mit +8,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat nun wieder oberhalb der Vorjahresveränderungsrate des Gesamtindex. Grund dafür ist unter anderem ein Basiseffekt infolge des niedrigen Indexstands im August 2022, welcher durch die Maßnahmen des dritten Entlastungspakets der Bundesregierung beeinflusst wurde. Auf die Preissteigerung um 5,1 % zum Vorjahresmonat im Bereich der Dienstleistungen wirkt nach wie vor der Basiseffekt infolge der Einführung des von Juni bis August 2022 geltenden 9-Euro-Tickets.

Inflationsrechner gibt Auskunft über persönliche Inflationsrate:

Mit dem persönlichen Inflationsrechner des Statistischen Bundesamtes können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre monatlichen Konsumausgaben für einzelne Güterbereiche entsprechend des eigenen Verbrauchsverhaltens anpassen und eine persönliche Inflationsrate berechnen. (…)

Hinweis

Die endgültigen Ergebnisse für August 2023 werden am 8. September 2023 veröffentlicht.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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Impuls für eine Europäische Entlastungsinitiative zum Bürokratieabbau beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 30.08.2023 ein Impulspapier für eine Initiative zur Bürokratieentlastung auf Europäischer Ebene beschlossen.

BMJ, Pressemitteilung vom 30.08.2023

Das Bundeskabinett hat am 30.08.2023 ein Impulspapier für eine Initiative zur Bürokratieentlastung auf Europäischer Ebene beschlossen. Die Initiative ist ein gemeinsamer Vorschlag des Bundesministers der Justiz, Dr. Marco Buschmann, und des Bundesministers für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck.

Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann erklärt: „Die Ursache für das Bürokratie-Burn-Out unserer Unternehmen ist nicht nur auf nationaler Ebene zu finden. Er wird auch von der europäischen Ebene angeheizt. Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn wir flankierend zu unseren nationalen Bemühungen auch die europäische Ebene in den Blick nehmen. Mit einer europäischen Entlastungsinitiative wollen wir das Hochgebirge aus Papier auf kleine Hügellandschaften reduzieren: Was Europa stark macht, behalten wir bei. Was Europa schwächt, schaffen wir ab. Wichtig dafür ist eine Bestandsaufnahme. Wir sollten auch auf EU-Ebene die Bürokratiekosten erfassen. Als Vorbild könnte unser deutscher Bürokratiekostenindex dienen. Die Problemanalyse ist aber nur ein Baustein. Was folgen muss, ist die Problemlösung. Denn die europäische Wirtschaft braucht spürbare Entlastungen – gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das würde nicht nur einen Wachstumsschub zum Nulltarif für ganz Europa erzeugen. Sondern auch die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes erhöhen.“

Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck erklärt: „Wir brauchen jetzt eine spürbare Entlastung bei bürokratischen Prozessen. Gerade kleine und mittlere Betriebe ächzen unter zu vielen Vorgaben. Der Abbau unnötiger Bürokratie ist daher auch eine Frage eines modernen Staates, der funktioniert und Vertrauen in öffentliche Institutionen schaff und er ist wichtig, um Investitionshemmnisse zu beseitigen. Das gilt für Deutschland genauso wie auf der europäischen Ebene. Wir brauchen Beschleunigung und Entlastung, ohne auf notwendige Schutzstandards zu verzichten. Zu diesem Zweck möchten wir nun auf europäischer Ebene mit unseren französischen Partnern eine gemeinsame Bürokratieentlastungsinitiative starten und für ein entsprechendes Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission werben.“

Das Impulspapier soll als Grundlage für künftige Verhandlungen auf Europäischer Ebene dienen. Bereits bestehende Instrumente der Besseren Rechtsetzung sollen dabei zukünftig konsequenter angewendet werden. Wichtig ist hierbei insbesondere die konsequente Durchführung von Folgenabschätzungen. Außerdem regt das Papier an, eine Bestandsaufnahme der Bürokratiekosten auf EU-Ebene durchzuführen. Ähnlich dem deutschen Vorbild könnte ein Bürokratiekostenindex aufgesetzt werden, der die Entwicklung der Kosten im Laufe der Zeit darstellt. Zudem sollen Berichtspflichten auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert und insbesondere doppelte Berichtspflichten abgeschafft werden. Die Ankündigung der EU-Kommission, noch in diesem Jahr Vorschläge vorzulegen, um europäisch induzierte Berichtspflichten für Unternehmen um 25 Prozent zu reduzieren, ist hierfür ein wichtiger Schritt. Wichtig ist schließlich, dass die Digitalisierung weiter vorangetrieben und bei der Rechtsetzung stets konsequent mitgedacht wird. Das Papier regt daher an, neues EU-Recht konsequent wirksamen Digitalchecks zu unterziehen, um die Qualität der Rechtssetzung auf EU-Ebene auch hier zu verbessern.

Im Fokus des Papiers stehen insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen. Sie sollen mit einer Reihe an Maßnahmen entlastet werden. Zum Beispiel soll die Europäische Definition von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) um eine zusätzliche Unternehmenskategorie der „Small Mid-caps“ (250-500 Mitarbeiter) erweitert sowie eine erneute Überprüfung der finanziellen Schwellenwerte der KMU-Definition vorgenommen werden.

Die Bundesregierung ist bereits in Kontakt mit der französischen Regierung und wird sich nun mit dieser hinsichtlich einer Europäischen Bürokratieentlastungsinitiative koordinieren. Ziel dabei ist es, ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Das Impulspapier soll eine Grundlage für die Gespräche mit den französischen Partnern bilden.

Quelle: BMJ

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Konjunkturprognose: Deutschlands Wirtschaftsleistung schrumpft 2023

Weniger Nachfrage aus dem Ausland, hohe Zinsen und teure Energie: Das BIP wird 2023 im Vergleich zum Vorjahr um fast ½ Prozent zurückgehen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte zunehmen, zeigt die neue Konjunkturprognose des IW Köln.

IW Köln, Pressemitteilung vom 29.08.2023

Weniger Nachfrage aus dem Ausland, hohe Zinsen und teure Energie: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2023 im Vergleich zum Vorjahr um fast ½ Prozent zurückgehen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte zunehmen, zeigt die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schockstarre: Weil die deutschen Unternehmen besonders von den globalen Schwankungen betroffen sind, bekommen sie die weltweiten Probleme in diesem Jahr umso härter zu spüren. Rohstoffe und Energie sind knapp und teuer, der Welthandel lahmt und es wird weniger nachgefragt als sonst. Die Folge: 2023 dürfte die Weltproduktion nur um 2 ½ Prozent wachsen – das ist rund ein Prozentpunkt weniger als im Durchschnitt der vergangenen Jahrzehnte. Für Deutschland prognostiziert das IW, dass das reale BIP um fast ½ Prozent niedriger ausfallen wird als im Vorjahr.

Rückgang geht auf Konto der schwachen Nachfrage

Zwar ist die Inflation in Deutschland seit Anfang des Jahres zurückgegangen, jedoch verharrt sie seit einigen Monaten auf immer noch hohem Niveau. Im Jahresschnitt dürfte sie bei rund 6 ½ Prozent liegen. Auch deshalb geben die Deutschen in diesem Jahr weniger Geld aus, trotz beachtlicher Lohnsteigerungen. Nicht nur die Verbraucher sind zurückhaltend: Aufgrund gestiegener Produktionskosten und hoher Zinsen sind Investitionen für Unternehmen unattraktiver geworden. Das bekommen besonders die Industrie und die Bauwirtschaft zu spüren. Die Investitionen im Bausektor gehen 2023 voraussichtlich um drei Prozent zurück.

Bundesregierung muss liefern

Wo weniger produziert und investiert wird, werden auch weniger Arbeitskräfte gebraucht. Mit größeren Entlassungen ist zwar nicht zu rechnen, die Unternehmen dürften aber in diesem Jahr sehr viel zurückhaltender bei Stellenausschreibungen sein. Im Jahresschnitt kommen rund 160.000 Arbeitslose hinzu, die Arbeitslosenquote dürfte dadurch auf 5 ½ Prozent steigen. „Die Regierung muss dringend aktiv werden, um diese Wirtschaftsflaute zu beenden“, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. „Die Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg muss der Startschuss für eine echte Wachstumsagenda sein. Niedrigere Steuerbelastungen und eine attraktive und unbürokratische Förderung von Innovationen und Investitionen würden den Unternehmen helfen, mit den gegenwärtigen Schocks besser zurechtzukommen.“

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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Importpreise im Juli 2023: -13,2 % gegenüber Juli 2022

Die Importpreise waren im Juli 2023 um 13,2 % niedriger als im Juli 2022. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war das der stärkste Preisrückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Januar 1987 (-14,2 % gegenüber Januar 1986).

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 30.08.2023

Importpreise, Juli 2023

  • -13,2 % zum Vorjahresmonat
  • -0,6 % zum Vormonat

Exportpreise, Juli 2023

  • -3,2 % zum Vorjahresmonat
  • -0,3 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im Juli 2023 um 13,2 % niedriger als im Juli 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das der stärkste Preisrückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Januar 1987 (-14,2 % gegenüber Januar 1986). Ausschlaggebend für den aktuellen Rückgang ist wie schon in den Vormonaten vor allem ein Basiseffekt durch die hohen Preissteigerungen im Vorjahr aufgrund des Kriegs in der Ukraine. Im Juni 2023 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -11,4 % gelegen, im Mai 2023 bei -9,1 %. Auch gegenüber dem Vormonat Juni 2023 fielen die Importpreise im Juli 2023 (-0,6 %).

Die Exportpreise sind im Juli 2023 im Vorjahresvergleich mit -3,2 % deutlich gesunken. Im Vormonatsvergleich wurden Exporte 0,3 % billiger.

Rückgang der Importpreise auf deutlich niedrigere Energiepreise zurückzuführen

Energieeinfuhren waren im Juli 2023 um 47,4 % billiger als im Juli 2022, aber 1,4 % teurer als im Juni 2023. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas. Die Preise lagen hier im Juli 2023 um 58,7 % unter denen von Juli 2022. Gegenüber Juni 2023 stiegen die Preise aber um 0,5 %.

Erheblich günstiger als im Vorjahresmonat waren auch alle anderen importierten Energieträger: Die Preise für elektrischen Strom sanken um 75,4 %, für Steinkohle um 63,7 %, für Erdöl um 33,0 % und für Mineralölerzeugnisse um 31,4 %. Während die Preise für elektrischen Strom mit -17,8 % und Steinkohle mit -10,4 % auch gegenüber dem Vormonat sanken, wurden Mineralölerzeugnisse (+5,1 %) und Erdöl (+3,2 %) gegenüber Juni 2023 teurer.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise waren die Importpreise im Juli 2023 um 3,1 % niedriger als im Juli 2022. Gegenüber Juni 2023 fielen sie um 0,9 %. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex um 11,0 % unter dem Stand des Vorjahres (-1,0 % gegenüber Juni 2023).

Preisrückgänge bei Vorleistungsgütern und landwirtschaftlichen Gütern, gestiegene Preise für Konsum- und Investitionsgüter

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter lagen im Juli 2023 um 9,5 % unter denen des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat Juni 2023 sanken sie um 1,6 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten sich unter anderem Düngemittel und Stickstoffverbindungen (-53,6 %), Aluminium in Rohform und Aluminiumlegierungen (-27,0 %), Kunststoffe in Primärformen (-23,0 %) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-20,3 %). Dagegen verteuerten sich insbesondere Stärke und Stärkeerzeugnisse (+42,4 %) sowie Hohlglas (+21,3 %).

Die Preise für importierte landwirtschaftliche Güter lagen 0,4 % unter denen vom Juli 2022 (-1,5 % gegenüber Juni 2023). Billiger als im Vorjahresmonat waren insbesondere Naturkautschuk (-27,9 %), Rohkaffee (-24,1 %) und Getreide (-19,6 %). Zu höheren Preisen importiert wurden dagegen lebende Schweine (+77,8 %) und Kakaobohnen (+31,3 %).

Höher als im Vorjahr waren mit einem Plus von 2,9 % die Preise für Investitionsgüter (-0,1 % gegenüber Juni 2023). Teurer als im Vorjahresmonat waren insbesondere Kraftwagen und Kraftwagenteile (+4,9 %) sowie Maschinen (+3,6 %).

Auch die Preise für Konsumgüter lagen im Durchschnitt höher als im Vorjahr (+1,2 %). Gegenüber dem Vormonat Juni 2023 sanken sie um 0,4 %.

Importierte Verbrauchsgüter waren binnen Jahresfrist 1,4 % teurer (-0,4 % gegenüber Juni 2023), vor allem bedingt durch den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln (+3,9 % gegenüber Juli 2022, aber -0,4 % gegenüber Juni 2023). Besonders stark stiegen die Preise im Vergleich zu Juli 2022 für Obst- und Gemüseerzeugnisse (+8,8 %). Getränke waren 6,1 % teurer als vor einem Jahr, Fleisch und Fleischerzeugnisse 5,6 %. Hier lagen insbesondere die Preise für Schweinefleisch mit einem Plus von 34,9 % deutlich über denen von Juli 2022. Dagegen waren Milch und Milcherzeugnisse 11,5 % preiswerter als vor einem Jahr.

Importierte Gebrauchsgüter kosteten im Durchschnitt wenig mehr als im Juli 2022 (+0,1 %). Gegenüber Juni 2023 verbilligten sie sich um 0,6 %.

Preisrückgang bei Energieexporten, landwirtschaftlichen Gütern und Vorleistungsgütern

Der Index der Exportpreise lag im Juli 2023 um 3,2 % unter dem Stand von Juli 2022. Das war der stärkste Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit September 2009 (ebenfalls -3,2 % gegenüber September 2008). Im Juni 2023 hatte die Jahresveränderungsrate bei -0,9 % gelegen, im Mai 2023 war sie noch bei +0,1 %. Gegenüber dem Vormonat Juni 2023 fielen die Exportpreise um 0,3 %.

Die Preise für Energieexporte waren im Juli 2023 um 54,7 % niedriger als ein Jahr zuvor (-0,5 % gegenüber Juni 2023). Wie bei den Importpreisen lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahr insbesondere in den um 66,1 % stark gesunkenen Erdgaspreisen begründet. Auch gegenüber dem Vormonat wurde Erdgas zu niedrigeren Preisen exportiert (-1,6 %). Mineralölerzeugnisse waren ebenfalls preiswerter als vor einem Jahr (-29,1 %), wurden aber gegenüber Juni 2023 um 4,9 % teurer.

Die Preise für den Export landwirtschaftlicher Güter waren 6,0 % niedriger als im Vorjahr (-2,8 % gegenüber Juni 2023), exportierte Vorleistungsgüter verbilligten sich gegenüber Juli 2022 um 4,1 % (-1,0 % gegenüber Juni 2023).

Dagegen wurden Investitionsgüter zu 4,2 % höheren Preisen als im Vorjahr exportiert. Auch die Preise für exportierte Konsumgüter stiegen im Vorjahresvergleich (+2,8 %). (…)

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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Cybersicherheit: Update-Pflicht für gesamte Lebensdauer von Produkten durchsetzen

Bislang sind Verbraucher im Umgang mit vernetzten Geräten weitestgehend ungeschützt vor Cyberrisiken. Für die anstehenden Trilog-Verhandlungen fordert der vzbv ausreichend lange Update-Pflichten sowie Zertifizierungsvorgaben für kritische Produkte.

vzbv, Pressemitteilung vom 29.08.2023

vzbv veröffentlicht Empfehlungen zum Start der Trilog-Verhandlungen zum Cyber Resilience Act (CRA)

Bislang sind Verbraucher:innen im Umgang mit vernetzten Geräten weitestgehend ungeschützt vor Cyberrisiken. Auf EU-Ebene sollen daher erstmals verpflichtende Anforderungen an die IT-Sicherheit eingeführt werden. Für die anstehenden Trilog-Verhandlungen fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in seiner Stellungnahme ausreichend lange Update-Pflichten sowie Zertifizierungsvorgaben für kritische Produkte.

Der vzbv fordert Brüssel auf, Sicherheitsupdates für eine ausreichend lange Zeit zur Verfügung zu stellen, die nicht künstlich verkürzt werden darf. Ansonsten werden Verbraucher:innen immer wieder unsichere Geräte einsetzen.

Auch dürfen die Risiken von Smart-Home-Produkten im privaten Haushalt, Produkten für Kinder oder Wearables – vernetzte Geräte, die direkt am Körper getragen werden – nicht einer reinen Herstellerprüfung überlassen werden. Hier braucht es unabhängige Prüfungen durch Drittstellen, um Produkte umfassend abzusichern.

Wichtig ist zudem, dass Verbraucher:innen bei Verstößen ihre Rechte durchsetzen können und Sammelklagen möglich sind.

Quelle:

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Gesetzliche Neuregelungen September 2023

Ab dem 01.09.2023 können Kfz digital zugelassen werden – und dann sofort auf die Straße. Außerdem wird ein Tierhaltungskennzeichen eingeführt. Für Batterien gelten künftig strengere Regeln, Leuchtstofflampen mit Quecksilber dürfen nicht mehr hergestellt werden. Zudem haben im Notfall Energietransporte auf der Schiene weiter Vorrang. Über diese Änderungen informiert die Bundesregierung.

Bundesregierung, Mitteilung vom 29.08.2023

Ab dem 1. September 2023 können Kfz digital zugelassen werden – und dann sofort auf die Straße. Außerdem wird ein Tierhaltungskennzeichen eingeführt. Für Batterien gelten künftig strengere Regeln, Leuchtstofflampen mit Quecksilber dürfen nicht mehr hergestellt werden. Zudem haben im Notfall Energietransporte auf der Schiene weiter Vorrang. Ein Überblick.

Wirtschaft und Energie

eForms: Digitalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe

Öffentliche Aufträge werden zukünftig in elektronischen Standardformularen digital bekanntgegeben. Die „eForms-Bekanntmachungen“ vereinfacht die Ausschreibungssuche für die Unternehmen. Die entsprechende Verordnung trat am 24. August in Kraft.

Im Notfall Vorrang für Energietransporte auf der Schiene

Um die Energieversorgung zu sichern, können Kohle und Mineralöl vorrangig auf der Schiene transportiert werden, wenn es beim Güterverkehr oder in der Binnenschifffahrt eng wird. Die Verordnung für den priorisierten Energietransport wird bis zum 31. März 2024 verlängert.

Umweltbonus

Die Bundesregierung will der Elektromobilität weiteren Schub verleihen. Sie hat die Förderung zudem stärker auf Klimaschutz ausgerichtet. Mit dem Umweltbonus werden seit Januar 2023 nur noch reine Elektrofahrzeuge gefördert. Ab dem 1. September können nur noch private Käufer den Umweltbonus beantragen.

Verkehr

i-Kfz Stufe 4: Online zulassen und sofort losfahren

Ab September können Kfz sofort nach der digitalen Zulassung am Straßenverkehr teilnehmen. Bürgerinnen und Bürger müssen nicht mehr warten, bis ihnen Kfz-Dokumente und Plaketten per Post zugehen – sie dürfen bis zu zehn Tage ohne diese fahren. Als Nachweis reicht der vorläufige digitale Zulassungsbescheid.

Landwirtschaft und Ernährung

Einführung des Tierhaltungskennzeichens

Lebensmittel tierischer Herkunft müssen künftig mit der Haltungsform der Tiere gekennzeichnet werden. Das Kennzeichen ist zunächst freiwillig, nach einer Übergangszeit von zwei Jahren wird es verpflichtend. Zunächst gelten die Vorschriften für frisches, unverarbeitetes Schweinefleisch. Weitere Tierarten werden folgen.

Küken-Töten nur bis zum 12. Bebrütungstag erlaubt

Nach bestehender Rechtslage ist es ab dem 1. Januar 2024 bis zum 7. Bebrütungstag gestattet, männliche Hühnerembryonen zu töten. Das am 24. August 2023 in Kraft getretene Gesetz regelt, dass dies künftig bis zum 12. Bebrütungstag möglich ist. Ab dem 13. Tag gilt ein Tötungsverbot. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen setzt das Schmerzempfinden bei Hühnerembryonen nicht vor dem 13. Bebrütungstag ein.

Umwelt- und Verbraucherschutz

EU-Batterieverordnung

Batterien sollen nachhaltiger werden. Das sieht die neue EU-Batterieverordnung vor, die am 17. August in Kraft getreten ist. Erstmals wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes zusammen gedacht und geregelt. Ab dem kommenden Jahr ist vorgesehen, dass Batterien nur ein Minimum an schädlichen Substanzen enthalten, einen geringen CO2-Fußabdruck haben, weniger Rohstoffe benötigen und in Europa gesammelt, wiederverwendet und recycelt werden.

Aus für Leuchtstoffröhren – EU-Ausnahmegenehmigung endet

Quecksilber darf seit über 15 Jahren nicht mehr in Elektro- oder Elektronikgeräten verwendet werden. Es ist ein giftiges Schwermetall, das umwelt- und gesundheitsschädlich ist. Bisher gab es noch Ausnahmen für einige Typen von Leuchtstofflampen. Ab dem 1. September gilt das Produktionsverbot auch für Halogen-Pins (G4, GY6.35 und G9), die die Effizienzmindestanforderungen nicht mehr erfüllen.

Quelle: Bundesregierung

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Konsumklima weiterhin im Auf und Ab auf niedrigem Niveau

Nach einer insgesamt stabilen Entwicklung im Vormonat muss die Verbraucherstimmung in Deutschland im August wieder einen Rückschlag hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung sind rückläufig. GfK prognostiziert für das Konsumklima im September -25,5 Punkte und damit 0,9 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -24,6 Punkte).

GfK, Pressemitteilung vom 29.08.2023

Nach einer insgesamt stabilen Entwicklung im Vormonat muss die Verbraucherstimmung in Deutschland im August wieder einen Rückschlag hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung sind rückläufig. GfK prognostiziert für das Konsumklima im September -25,5 Punkte und damit 0,9 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -24,6 Punkte). Dies sind Ergebnisse der GfK Konsumklimastudie für August 2023.

Vor allem sinkende Einkommensaussichten und eine rückläufige Anschaffungsneigung sorgen dafür, dass das Konsumklima seine Gewinne aus dem Vormonat wieder verliert und damit seine stagnierende Entwicklung fortsetzt. „Das Konsumklima zeigt derzeit keinen klaren Trend, weder nach unten noch nach oben – und das auf einem insgesamt sehr niedrigen Niveau“, erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Die Chancen, dass sich die Konsumstimmung noch in diesem Jahr nachhaltig erholen kann, schwinden damit mehr und mehr. Anhaltend hohe Inflationsraten, vor allem für Lebensmittel und Energie, sorgen dafür, dass das Konsumklima derzeit nicht vorankommt.“

Da das Konsumklima voraussichtlich auch in den kommenden Monaten auf niedrigem Niveau verharren dürfte, bestätigt sich die Annahme, dass der private Konsum in diesem Jahr keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten wird und eher eine Belastung für die Wachstumsaussichten in Deutschland ist.

Steigende Preise belasten Einkommensaussichten

Die Einkommenserwartungen erleiden im August wieder einen kleinen Rückschlag. Der Indikator verliert gegenüber dem Vormonat 6,4 Punkte und weist nun -11,5 Punkte auf.

Damit haben sich auch bei den Einkommensaussichten die Hoffnungen auf eine nachhaltige Erholung vorerst zerschlagen. Die weiterhin stark steigenden Preise für Lebensmitteln und Energie belasten die Kaufkraft der privaten Haushalte. Dies drückt auf die Einkommensstimmung. Zwar ist die Inflationsrate im Juli gegenüber dem Vormonat leicht gesunken, mit aktuell 6,2 Prozent bleibt sie aber anhaltend hoch. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Juli um 11 Prozent. Energie verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 5,7 Prozent.

Anschaffungsneigung im Sog schwächerer Einkommensaussichten

Im Sog rückläufiger Einkommenserwartungen muss auch die Anschaffungsneigung im August Einbußen hinnehmen. Nach einem Minus von 2,7 Punkten sinkt der Indikator auf -17 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Minus nun 1,3 Zähler.

Seit Sommer 2022 stagniert die Konsumneigung ohne klaren Trend auf einem insgesamt sehr niedrigen Niveau. Wesentlicher Grund für die anhaltende Kaufzurückhaltung sind sicherlich die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie. Wenn für diese Produkte deutlich mehr Geld ausgegeben werden muss, stehen entsprechend weniger finanzielle Mittel für andere Anschaffungen und. Ausgaben zur Verfügung.

Konjunkturpessimismus steigt spürbar

Die Verbraucher beurteilen die Konjunkturentwicklung in Deutschland im August deutlich pessimistischer. Der Indikator Konjunkturerwartung rutscht nach einem Minus von 9,9 Punkten wieder in den negativen Bereich auf einen Wert von -6,2 Zählern. Dies ist der niedrigste Wert im Jahr 2023. Im Dezember 2022 wurde zuletzt mit -10,3 Punkten ein geringerer Wert gemessen.

Neben stark steigenden Preisen dürfte auch die zunehmende Sorge vor dem Verlust des Arbeitsplatzes wieder eine wichtigere Rolle spielen. So gab es nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai dieses Jahres 19 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen als im Mai 2022. Steigende Insolvenzzahlen verunsichern die Beschäftigten, wenn es um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes geht. (…)

Quelle: GfK

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ifo Beschäftigungsbarometer minimal gesunken (August 2023)

Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat geringfügig nachgegeben. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im August auf 97,0 Punkte, nach 97,1 Punkten im Juli.

ifo Institut, Pressemitteilung vom 29.08.2023

Die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland hat geringfügig nachgegeben. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im August auf 97,0 Punkte, nach 97,1 Punkten im Juli. „Einstellungs- und Entlassungspläne gleichen sich im Moment gerade aus“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Aufgrund der wirtschaftlichen Schwächephase halten sich viele Unternehmen mit Neueinstellungen zurück.“

„Das Beschäftigungsniveau ist jedoch weiterhin auf Rekordniveau“, ergänzt Wohlrabe. „Zudem gibt es weiterhin viele offene Stellen bei gleichzeitigem Fachkräftemangel.“ Die Schwäche der Industrie spiegelt sich auch in den Beschäftigungsplanungen. Hier wird vermehrt über Entlassungen nachgedacht. Gleiches gilt auch für den Handel und das Baugewerbe. Dort macht sich die Nachfrageschwäche immer stärker bemerkbar. Im Dienstleistungssektor hat sich die Einstellungsbereitschaft hingegen wieder etwas verbessert. In der IT-Branche sowie im Tourismus werden viele neue Mitarbeiter gesucht.

Quelle: ifo Institut

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