Zehntausende Unternehmen profitieren von Unterstützung des Bundes im Kampf gegen Folgen der Pandemie

Seit dem Beginn der Förderprogramme der KfW-Corona-Hilfe haben zehntausende Unternehmen von den Kredithilfen des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie profitiert: Bis Ende Juni sind bei der KfW etwa 70.000 Kreditanträge in einem Gesamtvolumen von rund 50 Mrd. Euro eingegangen. 99 % der eingegangenen Anträge sind bereits final entschieden Darüber berichten das BMWi und das BMF.

Zehntausende Unternehmen profitieren von Unterstützung des Bundes im Kampf gegen Folgen der Pandemie

BMWi/BMF, Pressemitteilung vom 30.06.2020

  • Rund 70.000 Kreditanträge über rund 50 Mrd. Euro seit 23. März 2020
  • 99 Prozent der Anträge bereits entschieden
  • 98,5 Prozent der Kreditanträge nicht größer als 3 Mio. Euro
  • In der Spitze rund 2.000 Anträge pro Arbeitstag, weit überwiegend sofort zugesagt
  • Digitalisierter Antrags- und Zusageprozess ermöglicht schnelle Bearbeitung einer hohen Zahl von Kreditanträgen

Seit dem Beginn der Förderprogramme der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 haben zehntausende Unternehmen von den Kredithilfen des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie profitiert: Bis Ende Juni sind bei der KfW etwa 70.000 Kreditanträge in einem Gesamtvolumen von rund 50 Mrd. Euro eingegangen. 99 % der eingegangenen Anträge sind bereits final entschieden. Das Zusagevolumen liegt bei 33,5 Mrd. Euro, wobei lediglich großvolumige Kreditanträge sich noch in der Prüfung befinden. Der Zugang zur KfW-Corona-Hilfe erfolgt über durchleitende Banken und Sparkassen oder über ein Bankenkonsortium, an dem sich die KfW beteiligt. Um den Banken die Kreditzusage zu erleichtern, übernimmt die KfW 80 bis 100 Prozent des Kreditrisikos der durchleitenden Banken und hat hierfür eine Garantie des Bundes erhalten.

Von den 70.000 Kreditanträgen haben 98,5 Prozent ein Volumen von höchstens 3 Mio. Euro und summieren sich auf 19,5 Mrd. Euro. Diese im Vorfeld von den zwischengeschalteten Banken geprüften Anträge werden von der KfW ohne eigene weitere Risikoprüfung sofort zugesagt. Damit haben zum weit überwiegenden Teil kleine und mittlere Unternehmen innerhalb kürzester Zeit von der KfW-Corona-Hilfe profitiert. Ein hoher Anteil am gesamten Antragsvolumen der KfW-Coronahilfe entfällt auf rund 350 Antragsteller mit einem Antragsvolumen von mehr als 10 Mio. Euro und beläuft sich auf insgesamt 26 Mrd. Euro.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier:

„Die Bundesregierung hat im März ein beispielloses Hilfspaket für die deutsche Wirtschaft geschnürt. Nach 100 Tagen zeigt sich: Die Hilfen kommen an und zwar genau dort, wo sie gebraucht werden, nämlich vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen. Mit unseren umfassenden Hilfspaketen und dem Konjunkturprogramm in Höhe von 130 Milliarden Euro haben wir die Chance, die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Wir müssen alle unsere Programme weiterhin konsequent und zügig umsetzen. Dann wird es uns gelingen zügig und gestärkt aus der Krise herauszukommen.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz:

„Das Corona-Soforthilfeprogramm der KfW für Unternehmen ist eine Erfolgsgeschichte. Die Bundesregierung hat damit schnell und effektiv auf die Folgen der Pandemie reagiert. Viele Unternehmen haben diese Finanzhilfen dankbar angenommen, um durch die schwierige Zeit zu kommen. Es bleibt mein Ziel und das Ziel der gesamten Bundesregierung, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und gleichzeitig die Firmen und Betriebe zu unterstützen, damit alle möglichst heil diese Krisenzeit überstehen.“

KfW-Vorsitzender Dr. Günther Bräunig:

„Die KfW-Corona-Hilfe ist ein beispielloser Kraftakt von Bund, KfW und der deutschen Kreditwirtschaft. Nach 100 Tagen kann ich sagen: Die Hilfe kommt an. Ein klarer politischer Kurs, unsere seit vielen Jahrzehnten etablierte Zusammenarbeit mit unseren Finanzierungspartnern und unsere Investitionen in die Digitalisierung des Fördergeschäfts sind Stützpfeiler im Kampf gegen die Corona-Krise.“

Die stärkste Nachfrage verzeichnete die KfW bisher zwischen Ende April und Mitte Mai. Allein in dieser Zeit gingen mehr als 30.000 Anträge über die durchleitenden Banken ein. In der Spitze hat die KfW – zusätzlich zu ihrem regulären Fördergeschäft – über 2.000 Anträge pro Arbeitstag entgegengenommen und zum überwiegenden Teil auch sofort zugesagt. Möglich ist die Bearbeitung einer so großen Zahl an Anträgen durch die Ende 2019 finalisierte Digitalisierung des Antrags- und Zusageprozesses zwischen KfW und den durchleitenden Banken.

Die KfW veröffentlicht die Zahl und das Volumen der eingehenden Kreditanträge aufgeschlüsselt nach Größenklassen und Bundesländern unter www.kfw.de/coronaantraege

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E-Rechnung statt Papierberge: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Die öffentliche Verwaltung treibt den Abschied vom Papier voran: Ab dem 27.11.2020 wird die elektronische Rechnungsstellung und -übermittlung für alle Unternehmer, die im Auftrag des Bundes tätig werden, Pflicht. Länder und Kommunen müssen bereits seit April elektronische Rechnungen annehmen. Der Digitalverband Bitkom hat jetzt eine neue Version des Faktenpapiers „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“ veröffentlicht, das kleinen, mittleren und großen Betrieben bei der Umstellung auf die E-Rechnung hilft.

E-Rechnung statt Papierberge: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Bitkom, Pressemitteilung vom 29.06.2020

  • Ein Drittel aller Unternehmen in Deutschland erstellt Rechnungen noch überwiegend oder ausschließlich in Papierform
  • Lieferanten des Bundes müssen Rechnungen bald elektronisch übermitteln
  • Bitkom veröffentlicht Faktenpapier „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“

Die öffentliche Verwaltung treibt den Abschied vom Papier voran: Ab dem 27. November 2020 werden die elektronische Rechnungsstellung und -übermittlung für alle Unternehmer, die im Auftrag des Bundes tätig werden, Pflicht. Länder und Kommunen müssen bereits seit April elektronische Rechnungen annehmen. Für viele Unternehmen ist diese Umstellung eine Herausforderung, immerhin erstellt derzeit noch ein Drittel Rechnungen überwiegend oder sogar ausschließlich in Papierform (33 Prozent). Der Digitalverband Bitkom hat jetzt eine neue Version des Faktenpapiers „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“ veröffentlicht, das kleinen, mittleren und großen Betrieben bei der Umstellung auf die E-Rechnung hilft. Denn diese muss in einem bestimmten strukturierten Format erstellt werden und eine automatische Verarbeitung ermöglichen – es handelt sich also nicht um eine elektronisch versendete Rechnung, die etwa als PDF an eine E-Mail angehängt wird.

„Die E-Rechnung hilft, Papierberge in deutschen Unternehmen und in der Verwaltung abzubauen. Und sie macht die Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsfest. Eine Rechnung auf Papier oder als PDF ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom. „Die Vorteile der E-Rechnung liegen auf der Hand: Die Rechnungsstellung und -verarbeitung werden einfacher und schneller, die Unternehmen sparen Portokosten und Personalressourcen und schonen vor allem die Umwelt, weil weniger Papier verbraucht wird und Transportwege wegfallen.“ Die Einführung der E-Rechnung geht auf eine EU-Richtlinie zurück, die den grenzüberschreitenden Handel des europäischen Binnenmarktes stärken soll. Es ist zu erwarten, dass von der Regelung eine erhebliche Impulswirkung für die gesamte Wirtschaft ausgeht und künftig auch Unternehmen untereinander verstärkt auf die elektronische Rechnung setzen. Britze: „In Deutschland hat sich in den vergangenen zwei Jahren schon viel getan: Nutzten 2018 noch 19 Prozent der Unternehmen die E-Rechnung, sind es in diesem Jahr bereits 30 Prozent. Es ist wichtig, dass sich jetzt auch alle anderen Unternehmen mit diesem Thema auseinandersetzen.“

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Senkung der Mehrwertsteuer gibt Wirtschaft Schub von 0,2 Prozentpunkten

Die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,2 Prozentpunkte oder 6,5 Mrd. Euro vergrößern. Das haben Berechnungen des ifo Instituts für seine neue Konjunkturprognose ergeben.

Senkung der Mehrwertsteuer gibt Wirtschaft Schub von 0,2 Prozentpunkten

ifo Institut, Pressemitteilung vom 29.06.2020

Die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,2 Prozentpunkte oder 6,5 Milliarden Euro vergrößern. Das haben Berechnungen des ifo Instituts für seine neue Konjunkturprognose ergeben, die ifo-Präsident Clemens Fuest am 29.06.2020 im Haushaltsausschuss des Bundestages vortrug. Danach bedeutet die Senkung von 19 auf 16 Prozent vom 1. Juli bis zum Jahresende Steuerausfälle von 20 Milliarden Euro.

Hintergrund sei, dass die Nachfrage nach im Inland produzierten Konsumgütern nicht im gleichen Umfang zulege wie die Steuersenkung. „Daraus folgt nicht notwendigerweise, dass die Umsatzsteuersenkung als konjunkturpolitische Maßnahme abzulehnen ist. Man kann die Stützung der Unternehmen und die Entlastung der Konsumenten in der aktuellen Krisensituation durchaus als wünschenswert ansehen, selbst wenn es nicht zu einer starken Ausdehnung des Konsums kommt“, sagte Fuest. „Insgesamt sollten an Konjunkturprogramme nicht zu hohe Erwartungen gerichtet werden. Es ist meines Erachtens trotzdem sinnvoll und notwendig, die Konjunktur in dieser kritischen Lage mit Mitteln der Fiskalpolitik zu stützen.“

Vom gesamten Konjunkturpaket würden 88 Milliarden Euro im Jahr 2020 wirksam. Das werde die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um rund 30 Milliarden Euro steigern oder um 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Unternehmen werden dabei um 64 Milliarden Euro entlastet, die privaten Haushalte um 9,9 Milliarden. Die zusätzlichen Staatsausgaben betragen 14 Milliarden Euro für 2020.

Der Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie, Niklas Potrafke, erklärte dem Ausschuss: „Geprüft werden sollte, ob einige Maßnahmen gestrichen werden können, um die Neuverschuldung zu verringern.“ Der Tilgungsplan des Nachtragshaushaltes sehe vor, ab dem Jahr 2023 zur Schuldenbremse zurückzukehren und ab dann innerhalb von 20 Jahren zu jährlich gleichen Anteilen zu tilgen. „Dieser Tilgungsplan legt nahe, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre keine Rezession zu erwarten ist, die den Tilgungsplan durchkreuzen könnte. Das ist nicht plausibel“, sagte Potrafke. Deutschland solle schnellstmöglich zu ausgeglichenen öffentlichen Haushalten zurückkehren. Geprüft werden sollte, ob die Schuldenbremse bereits im Jahr 2022 wieder greifen könne, insbesondere dann, wenn sich die Konjunktur im Laufe des kommenden Jahres erhole.

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Corona-Krise setzt Eigenkapitalquoten der Mittelständler unter Druck

Seit der Jahrtausendwende sind die Eigenkapitalquoten (EKQ) im Mittelstand fast kontinuierlich gestiegen. Die Corona-Krise hat diesen Trend nun zum Halten gebracht. Ergebnisse einer aktuellen Sonderbefragung von KfW Research zeigen: Bereits Anfang Juni gingen rund 29 % der Mittelständler davon aus, dass ihre EKQ im laufenden Geschäftsjahr sinken werden.

Corona-Krise setzt Eigenkapitalquoten der Mittelständler unter Druck

KfW, Mitteilung vom 29.06.2020

Seit der Jahrtausendwende sind die Eigenkapitalquoten (EKQ) im Mittelstand fast kontinuierlich gestiegen. Die Corona-Krise hat diesen Trend nun zum Halten gebracht. Ergebnisse einer aktuellen Sonderbefragung von KfW Research zeigen: Bereits Anfang Juni gingen rund 29 % der Mittelständler davon aus, dass ihre EKQ im laufenden Geschäftsjahr sinken werden. Verzeichneten die Unternehmen im Mai coronabedingte Umsatzverluste, liegt der Anteil sogar bei 41 %. Rund vier von zehn KMU rechnen dagegen mit einer gleich bleibenden EKQ im Jahr 2020. Lediglich 6 % glauben an eine Verbesserung. Besonders auffällig: KMU mit Negativ-Erwartungen hatten mit einer durchschnittlichen EKQ von 23,7 % bereits vor der Krise ein dünnes Kapitalpolster (Vergleich Mittelstand gesamt: 31,2 %). Eine weitere Verschlechterung ihrer EKQ erhöht für sie die Gefahr einer Überschuldung und Insolvenz.

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Importpreise im Mai 2020: -7,0 % gegenüber Mai 2019

Die Importpreise waren im Mai 2020 um 7,0 % niedriger als im Mai 2019. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderungsrate im April 2020 gegenüber dem Vorjahr bei -7,4 % gelegen, im März 2020 bei -5,5 %. Gegenüber dem Vormonat April 2020 stiegen die Importpreise im Mai um 0,3 %.

Importpreise im Mai 2020: -7,0 % gegenüber Mai 2019

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 26.06.2020

Importpreise, Mai 2020

  • 0,3 % zum Vormonat
  • -7,0 % zum Vorjahresmonat

Exportpreise, Mai 2020

  • -0,2 % zum Vormonat
  • -1,2 % zum Vorjahresmonat

Die Importpreise waren im Mai 2020 um 7,0 % niedriger als im Mai 2019. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte die Veränderungsrate im April 2020 gegenüber dem Vorjahr bei -7,4 % gelegen, im März 2020 bei -5,5 %. Gegenüber dem Vormonat April 2020 stiegen die Importpreise im Mai um 0,3 %.

Deutliche Preissteigerungen bei importiertem Erdöl im Vormonatsvergleich

Der Rückgang der Importpreise gegenüber Mai 2019 war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren im Mai 2020 um 50,6 % billiger als im Mai 2019, wiesen aber gegenüber April 2020 ein deutliches Plus auf (+9,0 %), nachdem sie seit Jahresbeginn im Vormonatsvergleich kontinuierlich gefallen waren. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdöl mit einem Minus von 59,8 %. Gegenüber April 2020 wurde es 34,2 % teurer. Die Preise für Mineralölerzeugnisse lagen 48,5 % unter denen von Mai 2019 (+8,1 % gegenüber April 2020). Die Preise für Erdgas fielen im Vorjahresvergleich um 40,9 % (-8,8 % gegenüber April 2020). Nachdem insbesondere die Preise für Erdöl aufgrund der Corona-Pandemie und der geopolitischen Lage eingebrochen waren, konnten im Mai deutliche Preissteigerungen beobachtet werden. Vom Preisniveau vor der Krise sind sie allerdings noch weit entfernt.

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Mai 2020 um 1,3 % niedriger als im Mai 2019 (-0,2 % gegenüber April 2020). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex um 2,8 % unter dem Stand des Vorjahres (-0,4 % gegenüber April 2020).

Preisrückgänge bei Vorleistungsgütern, aber deutliche Preissteigerungen bei Edelmetallen

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter sanken im Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 % und gegenüber dem Vormonat um 0,2 %. Im Vergleich zu Mai 2019 verbilligten sich unter anderem Holz- und Zellstoff (-17,9 %), Kunststoffe in Primärformen (-14,6 %), Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-7,7 %) sowie elektronische Bauelemente (-5,3 %). Dagegen lagen die Preise für Edelmetalle und Halbzeug daraus nach wie vor erheblich über dem Niveau des Vorjahresmonats (+28,5 %), auch wenn sie gegenüber dem Vormonat um 0,8 % sanken.

Die Preise für importierte Investitionsgüter lagen im Mai 2020 um 0,1 % unter denen von Mai 2019. Gegenüber dem Vormonat April 2020 stiegen sie um 0,1 %. Während unter anderem Tablets (-11,0 %) und Smartphones (-10,0 %) billiger waren, wurden Kraftwagen und Kraftwagenmotoren zu 1,6 % höheren Preisen als im April 2019 importiert. Mess-, Kontroll-, Navigations- und ähnliche Instrumente und Vorrichtungen waren 1,5 % und Maschinen 0,9 % teurer als im Vorjahresmonat.

Gebrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr 0,6 % teurer (+0,1 % zum Vormonat). Die Importpreise für Verbrauchsgüter stiegen um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr, fielen aber krisenbedingt gegenüber dem Vormonat um 0,4 %. Insbesondere Fleisch- und Fleischerzeugnisse waren im Mai 2020 im Vormonatsvergleich wegen des Überangebots deutlich billiger als im April 2020 (-4,3 %).

Die Einfuhrpreise für landwirtschaftliche Güter lagen 3,7 % höher als im Mai 2019 (-2,7 % gegenüber dem Vormonat). Während insbesondere Tafeltrauben (+25,2 %) und Zitrusfrüchte (+25,0 %) deutlich teurer waren als vor einem Jahr, wurde vor allem Naturkautschuk (-15,1 %) sowie Wurzel-, Zwiebel- und Knollengemüse (-16,6 %) zu niedrigeren Preisen importiert.

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ifo Beschäftigungsbarometer deutlich gestiegen

Die deutschen Unternehmen sind mit Blick auf die Beschäftigung nicht mehr ganz so pessimistisch. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Juni auf 92,3 Punkte gestiegen, von 88,3 Punkten im Mai. Trotzdem werden Mitarbeiter entlassen. Die negative Dynamik der Vormonate konnte jedoch etwas gebremst werden.

ifo Beschäftigungsbarometer deutlich gestiegen

ifo Institut, Pressemitteilung vom 26.06.2020

Die deutschen Unternehmen sind mit Blick auf die Beschäftigung nicht mehr ganz so pessimistisch. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Juni auf 92,3 Punkte gestiegen, von 88,3 Punkten im Mai. Trotzdem werden Mitarbeiter entlassen. Die negative Dynamik der Vormonate konnte jedoch etwas gebremst werden.

Das Barometer ist in allen vier Sektoren teilweise stark gestiegen. Am deutlichsten fiel der Zuwachs erneut im Dienstleistungssektor aus. Hier wird die Mitarbeiterzahl tendenziell konstant bleiben. Gleiches gilt auch für den Bausektor. In der Industrie stehen die Zeichen weiter auf Entlassungen. Dies gilt für viele Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie, die Elektrotechnik sowie den Maschinenbau. Auch der Handel konnte sich von der Schließung noch nicht voll erholen. Auch hier wird die Mitarbeiterzahl weiter sinken.

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Konsumklima erholt sich weiter – Verbraucher erwachen aus Schockstarre

Die zügige Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland lässt Verbraucher den Corona-Schock mehr und mehr vergessen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung legen spürbar zu. Folglich prognostiziert GfK für Juli 2020 einen Wert von -9,6 Punkten und damit neun Punkte mehr als im Juni dieses Jahres (revidiert -18,6 Punkte). Das sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2020.

Konsumklima erholt sich weiter – Verbraucher erwachen aus Schockstarre

GfK, Pressemitteilung vom 25.06.2020

Die zügige Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland lässt Verbraucher den Corona-Schock mehr und mehr vergessen. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung legen spürbar zu. Folglich prognostiziert GfK für Juli 2020 einen Wert von -9,6 Punkten und damit neun Punkte mehr als im Juni dieses Jahres (revidiert -18,6 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2020.

Die Verbraucher erwachen zunehmend aus der Schockstarre, die noch im April zu einem beispiellosen Absturz der Stimmung geführt hatte. Zum zweiten Mal in Folge legt das Konsumklima zu. Damit hat der Indikator seit seinem Tiefpunkt im April dieses Jahres insgesamt mehr als 13 Punkte hinzugewonnen. Allerdings ist ein Wert von -9,6 Zählern der drittniedrigste Wert, der in der Historie des Konsumklimas jemals gemessen wurde.

„Das schwache Licht am Ende des Tunnels, das sich bereits im vergangenen Monat abzeichnete, wird offenbar etwas heller“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Dazu tragen sicherlich auch die umfangreichen Hilfen durch die Konjunkturprogramme wie die Ankündigung einer befristeten Mehrwertsteuerabsenkung bei. Sofern Händler und Hersteller diese auch an die Verbraucher weitergeben, ist davon auszugehen, dass die eine oder andere geplante Anschaffung auf das zweite Halbjahr 2020 vorgezogen wird und somit dem Konsum in diesem Jahr als Stütze dient.“

Dennoch bleibt die Situation schwierig und auch fragil. Angesichts einer Rekordzahl an Kurzarbeitern sowie steigender Arbeitslosenzahlen ist die Verunsicherung nach wie vor groß. Deutschland befindet sich in einer schweren Rezession. Angst vor Jobverlust sowie Einkommenseinbußen bleiben ein Konsumhemmnis.

Wie bereits im vergangenen Monat wirkt sich die rückläufige Sparneigung, die im Juni 15,4 Punkte verliert, positiv auf das Konsumklima aus.

Konjunkturaussichten werden besser

Zum zweiten Mal in Folge legt die Konjunkturerwartung der Verbraucher im Juni zu. Mit einem Plus von 18,9 Zählern fällt der Zuwachs überraschend deutlich aus. Der Indikator liegt nun mit 8,5 Punkten sogar wieder im positiven Bereich, das heißt über seinem langfristigen Durchschnittswert von null Zählern. Ein höherer Wert wurde zuletzt vor eineinhalb Jahren, im Januar 2019, mit 8,6 Punkten gemessen.

Auch aufgrund des umfassenden Konjunkturpaktes erwarten die Konsumenten, dass sich die deutsche Wirtschaft wieder schneller erholen kann, als bislang befürchtet. Dazu müsste aus Sicht der Exportnation Deutschland auch die Konjunktur in den wichtigsten Absatzmärkten, wie den USA, Frankreich, Italien und Spanien, wieder zügig auf die Beine kommen. Gerade diese Länder wurden aber durch die Pandemie noch härter getroffen.

Einkommenspessimismus schwindet weiter

Ebenfalls zum zweiten Mal in Folge legt die Einkommenserwartung im Juni zu. Nach einem Plus von 12,3 Zählern klettert der Indikator auf 6,6 Punkte. Aber noch immer liegt er knapp 39 Punkte unter seinem entsprechenden Vorjahreswert.

Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit drücken nach wie vor auf die Einkommensstimmung. Eine Reihe von Haushalten müssen mit Einkommenseinbußen rechnen. Dies gilt auch für Selbständige deren Tätigkeit noch dem Lockdown unterliegt, wie z. B. Veranstalter von großen Events, und damit die Einkünfte gegen Null gehen.

Konsumneigung folgt Einkommensaussichten

Zunehmende Einkommenserwartungen lassen im Juni auch die Anschaffungsneigung steigen. Der Indikator gewinnt 13,9 Zähler hinzu und klettert damit auf 19,4 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr steht jedoch noch immer ein Minus von gut 34 Punkte zu Buche.

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ifo Exporterwartungen deutlich gestiegen

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich merklich erholt. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im Juni von minus 26,7 auf minus 2,3 Punkte gestiegen – so stark wie nie zuvor innerhalb eines Monats. Die deutsche Industrie arbeitet sich aus dem Keller.

ifo Exporterwartungen deutlich gestiegen

ifo Institut, Pressemitteilung vom 25.06.2020

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich merklich erholt. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im Juni von minus 26,7 auf minus 2,3 Punkte gestiegen – so stark wie nie zuvor innerhalb eines Monats. Die deutsche Industrie arbeitet sich aus dem Keller.

In der Automobilbranche setzte sich der Aufwärtstrend aus dem Vormonat fort. Die Hersteller erwarten ein deutliches Exportplus in den nächsten Monaten. Gleiches gilt für die Pharmabranche. In den anderen Sektoren werden noch keine Exportzuwächse erwartet, jedoch hat sich die Stimmung merklich aufgehellt. In der Chemischen Industrie gehen die Unternehmen von konstanten Exporten aus. In der Elektrotechnik und im Maschinenbau wird jedoch weiterhin mit sinkenden Auslandsumsätzen gerechnet. Diese fallen weniger stark aus als noch in den Vormonaten.

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Unternehmen können von mobiler und flexibler Arbeit profitieren

Die aktuelle Corona-Krise lässt vielen Unternehmen keine andere Wahl als ihren Beschäftigten eine deutlich flexiblere Arbeitsgestaltung zu ermöglichen als bisher. Die Arbeit im Homeoffice ist derzeit essenziell um das Ansteckungsrisiko im Büro oder auf dem Arbeitsweg zu minimieren. Zudem ist eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten aufgrund geschlossener Schulen und Kitas häufig unumgänglich. Eine Studie des ZEW zeigt, dass Unternehmen von flexibler Arbeit profitieren können, wenn sie ihren Beschäftigten eine adäquate digitale Infrastruktur bereitstellen.

Unternehmen können von mobiler und flexibler Arbeit profitieren

ZEW, Pressemitteilung vom 25.06.2020

Die aktuelle Corona-Krise lässt vielen Unternehmen keine andere Wahl als ihren Beschäftigten eine deutlich flexiblere Arbeitsgestaltung zu ermöglichen als bisher. Die Arbeit im Homeoffice ist derzeit essenziell um das Ansteckungsrisiko im Büro oder auf dem Arbeitsweg zu minimieren. Zudem ist eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten aufgrund geschlossener Schulen und Kitas häufig unumgänglich. Eine Studie des ZEW Mannheim zeigt in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen von flexibler Arbeit profitieren können, wenn sie ihren Beschäftigten eine adäquate digitale Infrastruktur bereitstellen. So sind Unternehmen im Dienstleistungssektor produktiver, wenn sie flexible Arbeitsmodelle einsetzen und ihren Beschäftigten gleichzeitig mobile Endgeräte wie Laptops oder Smartphones zur Verfügung stellen.

Unternehmen im Dienstleistungssektor sind produktiver, wenn sie flexible Arbeitsmodelle mit mobilen Endgeräten für ihre Beschäftigten kombinieren.

Der rasante Fortschritt digitaler Technologien hat dazu geführt, dass Beschäftigte zunehmend auch außerhalb des Unternehmens arbeiten können. Denn um effizient von zu Hause aus arbeiten zu können, ist für viele Tätigkeiten eine funktionierende digitale Infrastruktur unerlässlich. Neben wichtigen E-Mails müssen Beschäftigte auch auf Daten oder Software zugreifen können, die auf den internen Unternehmenslaufwerken gespeichert sind. Zudem müssen die Betroffenen häufig über mobile Endgeräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones verfügen. „Diese mobilen Endgeräte sind heute aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Schon im Jahr 2014 haben insgesamt 23 Prozent der Beschäftigten mobile Geräte verwendet, die ihnen ihr Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat“, sagt Studien-Mitautor Dr. Steffen Viete, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“ und Mitarbeiter im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Vertrauensarbeitszeit bietet größtmögliche Flexibilität

Während das Aufkommen von PCs in den 1980er Jahren und der Einzug des Internets in den 1990er Jahren bereits eingehend erforscht wurde, sind Forschungsergebnisse zu den Produktivitätseffekten mobiler Endgeräte bisher noch rar. Die ZEW-Studie zeigt, dass organisatorische Anpassungen notwendig sind, um die positiven Aspekte der neuen, mobilen Technologien voll ausschöpfen zu können. „Vor allem Unternehmen, die ihren Beschäftigten durch eine entsprechende Arbeitsorganisation eine hohe Autonomie bei der Erledigung ihrer Tätigkeiten ermöglichen, können positive Effekte erwarten“, fasst Dr. Daniel Erdsiek, ebenfalls Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Digitale Ökonomie“ und Mitautor der Studie, ein zentrales Ergebnis der Analyse zusammen.

Die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen kann dabei entlang verschiedener Dimensionen erfolgen. Diese reichen von der Arbeitszeit (Gleitzeitmodelle) über den Arbeitsort (Homeoffice) bis hin zu Fragen des täglichen Arbeitspensums oder der Kontinuität der Arbeit (längere Auszeiten, Arbeitszeitkonten). Die größtmögliche Flexibilität räumen Arbeitgeber ihren Angestellten aber mit der sogenannten Vertrauensarbeitszeit ein: Hier haben Beschäftigte selbst die größte Eigenverantwortung mit Blick auf alle genannten Dimensionen der Arbeit. Diese Entwicklung der jüngsten Zeit wurde insbesondere durch das Aufkommen mobiler Endgeräte und des mobilen Internets unterstützt.

Unternehmen profitieren von Kombination mit mobilen Endgeräten

Die Studie basiert auf einer repräsentativen Unternehmensbefragung des ZEW aus dem Jahr 2015, an der sich über 1.000 Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor beteiligt haben. In den betrachteten Unternehmen wurden 33 Prozent der Angestellten von ihrem Arbeitgeber mit mobilen Endgeräten ausgestattet und 34 Prozent haben einen Arbeitsvertrag, der Vertrauensarbeitszeit vorsieht. Die Analyse zeigt, dass der positive Zusammenhang zwischen dem Einsatz mobiler Endgeräte und der Unternehmensleistung stärker ist, wenn den Beschäftigten gleichzeitig eine hohe Arbeitsautonomie in Form von Vertrauensarbeitszeiten eingeräumt wird. Ein möglicher Grund: Mobile, digitale Geräte können bei dezentralem Arbeiten die Organisationskosten durch einen erleichterten Zugang zu Informationen senken. Gleichzeitig trägt Vertrauensarbeitszeit zu den Effizienzgewinnen durch den Einsatz mobiler Endgeräte bei. Eine Modellrechnung zeigt, dass eine Erhöhung der Ausstattung mit mobilen Endgeräten um 20 Prozentpunkte mit einem Produktivitätsanstieg von 1,05 Prozent einhergeht, wenn das Unternehmen in einem durchschnittlichen Maße Vertrauensarbeitszeit ermöglicht. Für Unternehmen, in denen 85 Prozent der Beschäftigten unter Vertrauensarbeitszeiten arbeiten, beträgt der beobachtete Produktivitätsanstieg hingegen 4,64 Prozent.

Die Ergebnisse stimmen hinsichtlich der Potenziale der mobilen und flexiblen Arbeit optimistisch. „Allerdings sind die Schlussfolgerungen nicht automatisch auf die aktuelle Krise übertragbar. Anders als die Unternehmen in unserer Studie müssen in der aktuellen Krise viele Arbeitgeber die rapide Veränderung der Arbeitsorganisation ohne vorherige Planungsphase bewerkstelligen. Die steigende Flexibilität in den Arbeitsalltag zu integrieren und die technische Infrastruktur trotz hoher Belastung zu gewährleisten, führt daher momentan sicher noch in vielen Unternehmen zu Schwierigkeiten“, so Daniel Erdsiek. Schließlich eignen sich auch nicht alle Tätigkeiten für das mobile und flexible Arbeiten. „Aus einer langfristigen Perspektive unterstützen die Ergebnisse allerdings die Vermutung, dass die weitere Verbreitung mobiler Technologien auch nach der Krise zu einer wachsenden Bedeutung zeitlicher und räumlicher Autonomie am Arbeitsplatz führen kann“, fasst Steffen Viete zusammen.

Der Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autoren wieder und nicht notwendigerweise die des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

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ifo Geschäftsklima steigt deutlich

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte gestiegen, nach 79,7 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Mai. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg.

ifo Geschäftsklima steigt deutlich

ifo Institut, Pressemitteilung vom 24.06.2020

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte gestiegen, nach 79,7 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Mai. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg. Die aktuelle Lage wurde von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Ihre Erwartungen machten zudem einen deutlichen Sprung nach oben. Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut merklich gestiegen. Dies war auf deutlich verbesserte Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen. So stark sind die Erwartungen bisher noch nie gestiegen. Die aktuelle Lage wird jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Unternehmen als schlecht eingestuft.

Im Dienstleistungssektor hat sich die steile Aufwärtsbewegung beim Geschäftsklima im Juni fortgesetzt. Insbesondere nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende halbe Jahr deutlich ab. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich merklich.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung erholten sich merklich im Vergleich zum Vormonat. Trotzdem erwarten viele Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung.

Gegenwärtig ist die Stimmung im Einzelhandel weniger pessimistisch als im Großhandel.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war erneut auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat etwas besser.

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