Mit digitalen Innovationen aus der Krise

Abstand halten, Hände waschen: Diese Schutzmaßnahmen sind in der Pandemie ebenso essenziell wie einfach – und dennoch schnell vergessen. Doch es gibt lt. DIHK digitale Lösungen, die mit Erinnerungs-Meldungen und auch auf anderen Wegen helfen können, die schrittweise Wiederaufnahme wirtschaftlicher Aktivitäten mit dem größtmöglichen Gesundheitsschutz zu verbinden.

Mit digitalen Innovationen aus der Krise

DIHK, Pressemitteilung vom 30.04.2020

Die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor im Corona-Krisenmodus – ein Ende ist trotz erster Lockerungen der Beschränkungen noch nicht absehbar. Eine weitere Öffnung ist nach den Ankündigungen der Politik nur zu erwarten, wenn die Infektionszahlen weiter sinken. Deshalb ist es aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, die Einhaltung der epidemiologisch gebotenen Regeln sicherzustellen und so auch Chancen für unternehmerische Aktivitäten zu eröffnen.

Es gilt also, die Maßnahmen zur schrittweisen Wiederaufnahme wirtschaftlicher Aktivitäten mit dem größtmöglichen Gesundheitsschutz zu verbinden. Digitale Lösungen können dabei eine zentrale Rolle spielen und dazu beitragen, einen angepassten Geschäftsbetrieb zu ermöglichen.

Wie können digitale Lösungen helfen?

Ein äußerst wirksames und vielfältig einsetzbares Instrument sind Ticket-Systeme. Sie können helfen, Personenströme in Geschäften, Restaurants oder an touristischen Hotspots zu entzerren. So lassen sich etwa Schlangen vor Geschäften vermeiden – zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern. Solche Buchungssysteme regeln schon heute mancherorts den Besuch in Museen zu bestimmten Uhrzeiten. Sie könnten um entsprechende Branchen- und Corona-spezifische Funktionen erweitert werden.

Auch für die Einhaltung von Hygienevorschriften gibt es digitale Hilfsmittel – beispielsweise Lösungen für die Erstellung von unternehmensspezifischen Plänen zur Lebensmittelsicherheit. Sie lassen sich auf Maßnahmen zur Eindämmung des Virus übertragen. Denkbar sind etwa Push-Erinnerungen für regelmäßiges Händewaschen am Arbeitsplatz oder für die Desinfektion von Arbeitsmitteln und sonstigen kritischen Flächen.

Viele Menschen nutzen bereits Kartendienste, um im öffentlichen Raum zu navigieren. Die Echtzeitdaten, die beispielsweise verwendet werden, um Staus aufzuspüren und Verkehrsströme zu optimieren, könnten auch dazu genutzt werden, die Nutzer darauf hinzuweisen, falls sich an einem bestimmten Ort bereits sehr viele Personen aufhalten und deshalb möglicherweise Abstandsregeln nicht oder nur schwer eingehalten werden können. Dies lässt sich sowohl auf Geschäfte als auch auf andere öffentlich zugängliche Orte übertragen.

Nicht zuletzt können lokale digitale Plattformen den Einzelhändlern, Gaststätten und Dienstleistern zusätzliche Vertriebskanäle eröffnen und ihnen helfen, trotz verminderter Kundenströme Umsätze zu generieren. Hier ist auch die Integration von Click & Collect-Modellen sinnvoll, bei denen der Kunde die Produkte online bestellt und selbst abholt – vorzugsweise unter Nutzung von Ticket-Systemen.

Der Erfolg solcher Lösungen hängt stark davon ab, dass sie von vielen Menschen genutzt werden. Das gelingt nur, wenn dafür offensiv geworben und Vertrauen aufgebaut wird. Dazu gehört der Schutz persönlicher Daten auf der Grundlage der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Und selbstverständlich muss es parallel weiterhin auch für diejenigen Zugang geben, die aus unterschiedlichen Gründen beispielsweise kein Smartphone besitzen und sich auch nicht auf andere Weise digital anmelden können.

Was jetzt getan werden muss

Wichtig ist, dass prototypische Lösungen kurzfristig in verschiedenen Kommunen und Regionen erprobt werden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollten geteilt werden und in die Weiterentwicklung der Anwendungen und in notwendige Anpassungen des Regulierungsrahmens einfließen. Der Hackathon #WirvsVirus der Bundesregierung hat sich schon früh mit digitalen Lösungen beschäftigt. Dabei sind bereits vielversprechende Lösungsansätze entstanden. Diese gilt es nun im Zusammenspiel mit etablierten Anbietern und Vertretern der Wirtschaft oder betroffener Branchen weiterzuentwickeln. Es wäre sinnvoll, wenn Wirtschaftsvertreter der Branchen und Vertreter von Ländern und Kommunen hierbei gemeinsam übergreifende Anforderungen definieren würden.

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2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Start-ups steht

Das am 1. April 2020 angekündigte 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Start-ups steht. Das BMWi und das BMF haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der KfW und der KfW Capital die Details des Maßnahmenpakets ausgearbeitet.

2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Start-ups steht

BMWi, gemeinsame Pressemitteilung vom 30.04.2020

Das am 1. April 2020 angekündigte 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket für Start-ups steht. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der KfW Capital die Details des Maßnahmenpakets ausgearbeitet.

Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups hierzu: „Covid 19 darf nicht dazu führen, dass unsere hoch-innovativen Unternehmen auf ihrem Wachstumskurs ausgebremst werden. Deshalb haben wir unter Hochdruck daran gearbeitet, dass das 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpaket steht und nun in Kürze von Start-ups und kleinen Mittelständlern genutzt werden kann. Damit sichern wir Arbeitsplätze und Innovationen in Deutschland.“

Dr. Jörg Kukies, Staatssekretär im BMF: „Heute gibt es gute Nachrichten für Gründerinnen und Gründer: Das Hilfspaket für Start-ups steht. Mit dem Start-up-Schutzschild hilft der Bund schnell und wirksam dieser wichtigen Wachstumsbranche, die in Deutschland viele tausend Beschäftigte hat. Es geht darum, junge, innovative Unternehmen gut durch die Corona-Krise zu bringen. Wir brauchen die neuen und kreativen Ideen der Start-ups und der jungen Technologieunternehmen, um nach der Krise wieder voll durchzustarten. Klar ist dabei, dass wir Steuergelder mit Augenmaß einsetzen.“

Mit dem 2 Milliarden Euro Maßnahmenpaket sollen gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Dazu basiert das Maßnahmenpaket auf 2 Säulen:

Säule 1 sog. Corona-Matching Fazilität:

Zum einen werden Wagniskapitalfonds die zusätzlichen öffentlichen Mittel über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Über die Corona Matching Fazilität werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern, wie zum Beispiel der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds, genutzt, um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell über Wagniskapitalfonds zur Verfügung zu stellen.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1)

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern geben, unter anderem über die Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften.

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Corona-Pandemie führt Wirtschaft in Rezession

Die Corona-Pandemie stürzt die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession. Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % (preisbereinigt). Für das Jahr 2021 wird im Zuge des Aufholprozesses ein Zuwachs in Höhe von 5,2 % erwartet.

BMWi, Pressemitteilung vom 29.04.2020

Die Corona-Pandemie stürzt die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession. Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % (preisbereinigt). Für das Jahr 2021 wird im Zuge des Aufholprozesses ein Zuwachs in Höhe von 5,2 % erwartet.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier:

“Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führen unsere Wirtschaft nach 10 Jahren Wachstum in eine Rezession. Um die wirtschaftlichen Folgen so gering wie möglich zu halten haben wir mit einem beispiellosen Schutzschirm von über 1 Billion Euro gegengehalten. Ziel muss es sein, dass wir die Substanz unserer Wirtschaft erhalten, unsere Unternehmen und unsere Beschäftigten durch diese Krise hindurch begleiten. Dennoch werden wir dieses Jahr deutliche Einschnitte der Wirtschaftsleistung hinnehmen müssen.

Wir stehen vor großen Herausforderungen, wirtschaftlich und politisch. Ich bin mir der Zumutungen, die viele Maßnahmen mit sich bringen, bewusst. Ich möchte daher der Wirtschaft und der Bevölkerung meinen Dank für das konstruktive Miteinander aussprechen. Wir müssen unsere Schutzstrategie jetzt intelligent weiterentwickeln. Dabei dürfen wir nicht überstürzt einen zweiten hohen Anstieg der Infektionszahlen riskieren. Denn nur wenn wir das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben mit Augenmaß hochfahren, können wir bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder eine langsame Erholung starten.”

Die Projektion der Bundesregierung berücksichtigt, dass an den weitreichenden Maßnahmen zur Beschränkung der sozialen Kontakte im öffentlichen Raum zum Schutz von Gesundheit und Leben ab Mitte März und den gesamten Monat April festgehalten wurde. Danach wird von einer schrittweisen und maßvollen Lockerung der Verhaltensmaßnahmen ausgegangen. Der stärkste Einbruch der Wirtschaftsleistung erfolgt demnach im Verlauf des zweiten Quartals diesen Jahres. Danach setzt die Belebung der wirtschaftlichen Aktivitäten ein.

Weitere Einzelheiten der Projektion:

  • Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stürzen die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession, deren Ausmaß die Finanzkrise 2008/09 übersteigt. In Anlehnung an die Prognosen internationaler Organisationen (IWF, OECD) er-warten wir im Jahresdurchschnitt 2020 einen Rückgang der Weltwirtschafts-leistung in Höhe von 2,8 % und eine Erholung im Jahr 2021 um 5,7 %.
  • Es sind Rückgänge bei nahezu allen Verwendungskomponenten des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten. Aufgrund der negativen Entwicklung der Absatzmärkte gehen die deutschen Exporte im Jahr 2020 um 11,6 % zurück (2021: +7,6 %).
  • Die geringere Binnennachfrage und der geringere Bedarf an Vorleistungsgütern aus dem Ausland machen sich bei den Importen bemerkbar. Nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Maßnahmen zur Stützung von Einkommen und Nachfrage gehen die Importe nicht so stark zurück wie die Exporte (-8,2 % im Jahr 2020 und +6,5 % im Jahr 2021).
  • Daher dürfte der deutsche Leistungsbilanzüberschuss in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt in 2020 sinken und auch in 2021 merklich unterhalb des Niveaus von 2019 verbleiben.
  • Investitionen in Ausrüstungen hängen eng mit der kapitalintensiven Exportindustrie zusammen. In Folge der Pandemie-bedingten Rezession des Verarbeitenden Gewerbes und der generell gestiegenen Unsicherheit gehen wir in der ersten Hälfte des Jahres 2020 von einem deutlichen Rückgang der Investitionen in Ausrüstungen aus. Mit einer allmählich einsetzenden wirtschaftlichen Erholung dürften sie im weiteren Prognosezeitraum jedoch wieder etwas anziehen.
  • Die Nachfrage nach Bauinvestitionen wird einerseits aufgrund des weiter bestehenden Niedrigzinsumfelds und darüber hinaus durch erhöhte Liquidität angetrieben, leidet jedoch gleichzeitig auch unter sinkenden Einkommen. Zusätzlich schlagen auch im Bau Shutdown-Maßnahmen (Grenzschließung) und die erhöhte Unsicherheit durch. Wir rechnen daher mit einer leichten Einschränkung der Bauinvestitionen im laufenden Jahr (-1,0 %) und einer verhaltenen Ausweitung in 2021 (+1,1 %).
  • Nachfragestützend wirken im Prognosezeitraum weiterhin die staatlichen Konsumausgaben (2020: +3,7 %, 2021: +1,3 %). Auch die Ausgaben für staatliche Investitionen nehmen im Prognosezeitraum weiterhin kräftig zu (2020: +3,9 %, 2021: 2,3 %).
  • Der Arbeitsmarkt gerät stark unter Druck. Im laufenden Jahr dürfte die Erwerbstätigkeit um 370 Tausend Personen zurückgehen. Besonders betroffen sind das Gastgewerbe, der Handel sowie die Unternehmensdienstleistungen, zu denen auch die Arbeitnehmerüberlassung gehört. Die Kurzarbeit wird im März und April in noch nie dagewesenem Ausmaß ansteigen und viele Entlassungen verhindern. Die Arbeitslosigkeit dürfte im Jahresdurchschnitt auf 5,8 % steigen.

Die gesamtwirtschaftlichen Eckwerte der Frühjahrsprojektion bilden die Grundlage für die Steuerschätzung vom 12. bis 14. Mai 2020. Als gemeinsamer Orientierungsrahmen dienen sie der Aufstellung der öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen.

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Corona-Krise trifft deutschen Mittelstand mit Wucht: Umsatzeinbußen von insgesamt 75 Mrd. Euro im März

Die Corona-Krise trifft den deutschen Mittelstand mit Wucht: Geschäftsschließungen, Reisebeschränkungen und Kontaktverbote führen zu Umsatzeinbrüchen, schmelzenden Liquiditätspolstern und unsicheren Geschäftsaussichten – und bedrohen die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen, wie eine aktuelle, repräsentative Sonderbefragung von KfW Research zeigt.

Corona-Krise trifft deutschen Mittelstand mit Wucht: Umsatzeinbußen von insgesamt 75 Mrd. Euro im März

KfW, Pressemitteilung vom 28.04.2020

  • 2,2 Mio. kleine und mittlere Unternehmen betroffen
  • Liquidätsreserven reichen bei jedem 2. Mittelständler bis Ende Mai
  • Repräsentative Befragung von KfW Research Anfang April

Die Corona-Krise trifft den deutschen Mittelstand mit Wucht: Geschäftsschließungen, Reisebeschränkungen und Kontaktverbote führen zu Umsatzeinbrüchen, schmelzenden Liquiditätspolstern und unsicheren Geschäftsaussichten – und bedrohen die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen, wie eine aktuelle, repräsentative Sonderbefragung von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels in der ersten Aprilwoche zeigt: Über 2,2 Mio. Mittelständler (58 %) verzeichnen im März Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen. Im Durchschnitt geht den Unternehmen etwa die Hälfte (53 %) der üblicherweise im März zu erwartenden Umsätze verloren. Das entspricht etwa 39.000 Euro je Unternehmen. Insgesamt büßt der Mittelstand damit im März ca. 75 Mrd. Euro oder 2 % seiner Jahresumsätze ein. Blieben die Umsatzeinbrüche weiterhin auf ähnlichem Niveau, dann reichen die eigenen Liquiditätsreserven bei der Hälfte der Unternehmen noch bis Ende Mai.

„Die aktuelle schrittweise Rückführung der Corona-bedingten Eindämmungsmaßnahmen lässt auf eine Entspannung im Mittelstand hoffen. Viele Unternehmen können ihr Geschäft wieder aufnehmen. Doch eine Rückkehr zum Vor-Corona-Alltag wird für die meisten nicht reibungslos möglich sein, niedrigere Umsätze und Liquiditätsengpässe dürften die Mittelständler auch in den nächsten Wochen begleiten“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. „Staatliche Hilfsmaßnahmen und KfW-Liquiditätsmaßnahmen bleiben daher für die kleinen und mittleren Unternehmen weiter nötig und hilfreich: Sie federn die Folgen des Corona-bedingten Stillstands ab und ermöglichen es den Unternehmen, länger durchzuhalten.“

Im Detail zeigt die KfW-Analyse, dass kleinere Unternehmen etwas häufiger von Umsatzrückgängen im März betroffen sind (58 %) als größere Mittelständler mit mehr als 10 Beschäftigten. Unter den Wirtschaftszweigen beklagen die Dienstleister am häufigsten Umsatzrückgänge. Allerdings weisen 40 % der Mittelständler etwa gleichbleibende Umsätze auf. Dies sind vor allem größere Mittelständler – und mit Blick auf die Branchen vor allem Unternehmen aus dem Handwerk sowie Unternehmen des Baugewerbes. Einige wenige Mittelständler (2 %) können sogar Umsatzzugewinne verbuchen, zum Beispiel Mittelständler des FuE-intensiven Verarbeitenden Gewerbes und Mittelständler im Handel.

Die Umsatzeinbrüche belasten die Liquidität der Firmen deutlich. 44 % berichten von einer Reduktion ihrer Liquiditätsreserven aufgrund der Folgen der Corona-Krise. Für sämtliche Größenklassen und Branchen im Mittelstand zeigt sich: Sofern die gegenwärtige Situation anhält bzw. sich nicht verbessert (gerechnet ab 1. April 2020) verfügen ungefähr die Hälfte aller Unternehmen über Liquiditätsreserven, die bis maximal zwei Monate ausreichen. Danach droht die Einstellung bzw. Aufgabe der Geschäftstätigkeit. Bei 4 % der Unternehmen reichen die liquiden Mittel nur 1-2 Wochen, bei weiteren 14 % bis zu einem Monat.

Neben Umsatzeinbußen und Liquiditätsengpässen hat der Corona-bedingte Stillstand weitere Auswirkungen, die Mittelständlern das unternehmerische Leben erschweren: Bei einem Viertel der Unternehmen kommt es zu Störungen im Geschäftsbetrieb, weil Mitarbeiter ausfallen. 18 % beklagen ein verkleinertes Absatzgebiet, 17 % haben Probleme aufgrund gestörter Lieferketten -und 14 % der kleinen und mittleren Unternehmen haben den Geschäftsbetrieb sogar komplett eingestellt.

Aller harten Einschnitte durch Corona zum Trotz: Die Widerstandsfähigkeit im Mittelstand gegenüber unerwarteten Ereignissen hat sich in der zurückliegenden Dekade enorm erhöht. „Der Mittelstand hat seine Hausaufgaben gemacht und in den vergangenen Jahren seine Eigenkapitalausstattung deutlich verbessert “, sagt Dr. Fritzi-Köhler-Geib. „Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Finanzpolster helfen in der aktuellen Krise, Verluste temporär zu verkraften und den Druck auf die Liquidität zu mindern.“

Im Durchschnitt ist die Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand zwischen 2002 und 2018 um 13 Prozentpunkte auf aktuell 31 % gestiegen. Die hohen Eigenkapitalquoten und die damit verbundene höhere Bonität dürfte den Unternehmen in der aktuellen Situation auch helfen, leichter an Fremdkapital zukommen, um etwaige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Da viele Mittelständler zu Beginn der Krise einen moderaten Schuldenstand aufweisen (durchschnittliche Fremdkapitalquote: 68,8 %), ist die Gefahr, dass eine zunehmende Kreditaufnahme einen Großteil der Firmen in die Überschuldung treibt, auch überschaubar.

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Importpreise im März 2020: -5,5 % gegenüber März 2019

Die Importpreise waren im März 2020 um 5,5 % niedriger als im März 2019. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte es einen stärkeren Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Mai 2016 mit -5,7 % gegeben. Gegenüber dem Vormonat Februar 2020 fielen die Importpreise im März um 3,5 %.

Importpreise im März 2020: -5,5 % gegenüber März 2019

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 29.04.2020

Importpreise, März 2020

  • -3,5 % zum Vormonat
  • -5,5 % zum Vorjahresmonat

Exportpreise, März 2020

  • -0,7 % zum Vormonat
  • -0,5 % zum Vorjahresmonat

Die Importpreise waren im März 2020 um 5,5 % niedriger als im März 2019. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte es einen stärkeren Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Mai 2016 mit -5,7 % gegeben. Im Februar 2020 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -2,0 % gelegen, im Januar 2020 bei -0,9 %. Gegenüber dem Vormonat Februar 2020 fielen die Importpreise im März um 3,5 %.

Rückgang der Importpreise für Erdöl um gut 50 %

Der Rückgang der Importpreise gegenüber März 2019 war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren im März 2020 um 41,3 % billiger als im März 2019 (-29,6 % gegenüber Februar 2020). Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdöl mit einem Minus von 50,3 %. Die Preise für Mineralölerzeugnisse lagen 37,0 % und die Preise für Erdgas 35,7 % unter denen von März 2019. Ein Teil des Preisrückgangs bei Energieprodukten dürfte auf die gesunkene Nachfrage angesichts der aktuellen Corona-Pandemie zurückzuführen sein.

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im März 2020 um 0,8 % niedriger als im März 2019 (-0,6 % gegenüber Februar 2020). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex um 2,2 % unter dem Stand des Vorjahres (-0,9 % gegenüber Februar 2020).

Deutliche Preissteigerungen bei Edelmetallen und Schweinefleisch

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter sanken im März 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0 % und gegenüber dem Vormonat um 1,3 %. Im Vergleich zu März 2019 verbilligten sich unter anderem elektronische Bauelemente (-10,0 %) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-7,8 %). Dagegen lagen die Preise für Edelmetalle und Halbzeug daraus (+32,4 %) erheblich über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Preise für importierte Investitionsgüter lagen im März 2020 um 0,5 % unter denen von März 2019. Gegenüber dem Vormonat Februar 2020 veränderten sie sich nicht. Während unter anderem Smartphones (-11,4 %) und Tablets (-9,1 %) billiger waren, wurden Maschinen zu 1,2 % sowie Mess-, Kontroll-, Navigations- und ähnliche Instrumente und Vorrichtungen zu 1,6 % höheren Preisen als im März 2019 importiert.

Verbrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr 1,4 % teurer. Die Importpreise für Gebrauchsgüter stiegen um 0,3 %.

Die Einfuhrpreise für landwirtschaftliche Güter lagen 6,8 % höher als im März 2019 (-1,3 % gegenüber dem Vormonat). Während insbesondere lebende Schweine (+60,1 %) deutlich teurer waren als vor einem Jahr, wurde vor allem Getreide (-4,4 %) zu niedrigeren Preisen importiert.

Der Index der Ausfuhrpreise lag im März 2020 um 0,5 % unter dem Stand von März 2019. Einen stärkeren Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr hatte es letztmalig im September 2016 (-0,7 %) gegeben. Im Februar 2020 hatte die Jahresveränderungsrate bei +0,3 % und im Januar 2020 bei +0,5 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2020 fielen die Ausfuhrpreise im Durchschnitt um 0,7 %.

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Kurzarbeit wichtigstes Instrument in der Krise

Die Lage ist ernst, zeigt eine neue Unternehmensbefragung des IW Köln und der IW Consult: 81 Prozent der Firmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, haben Kurzarbeit angezeigt. Aber auch 29 Prozent der Firmen, denen die Pandemie bislang nicht oder nur wenig zusetzt – ein Indiz dafür, dass die Firmen vorbereitet sein wollen, wenn die wirtschaftliche Lage sich zuspitzt.

Kurzarbeit wichtigstes Instrument in der Krise

IW Köln, Pressemitteilung vom 28.04.2020

Knapp 55 Prozent der Unternehmen haben bereits Kurzarbeit angezeigt. Darunter nicht nur Firmen, die von der Pandemie stark betroffen sind, sondern auch viele, denen es – noch – relativ gut geht.

Die Lage ist ernst, zeigt eine neue Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der IW Consult: 81 Prozent der Firmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, haben Kurzarbeit angezeigt. Aber auch 29 Prozent der Firmen, denen die Pandemie bislang nicht oder nur wenig zusetzt – ein Indiz dafür, dass die Firmen vorbereitet sein wollen, wenn die wirtschaftliche Lage sich zuspitzt.

Von den Firmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, zahlen 32 Prozent einen freiwilligen Zuschuss und sechs Prozent einen tariflich oder betrieblich vereinbarten Zuschuss. „Die Befragung zeigt deutlich, dass sich die Unternehmen um ihre Mitarbeiter kümmern, sofern sie den finanziellen Spielraum dafür haben“, sagt Thomas Schleiermacher, der bei der IW Consult für die Befragung verantwortlich ist.

Und noch eine andere Erkenntnis fördert die Befragung zu Tage: Rund sieben von zehn Unternehmen bewerten die Arbeit der Bundesagentur für Arbeit und deren Informationen zum Thema Kurzarbeit als positiv. „Es ist schade, dass die Regierung die Regelungen zum Kurzarbeitergeld vergangene Woche verändert und verkompliziert hat, indem sie die Höhe der Zahlungen an die Bezugsdauer geknüpft hat. Das wird den Prozess für alle Beteiligten erschweren und verlangsamen“, sagt IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes.

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ifo Beschäftigungsbarometer stürzt auf historisches Tief

Die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im April auf 86,3 Punkte abgestürzt, von 93,4 Punkten im März. Dies ist ein historisches Tief. Auch der Rückgang des Barometers war noch nie so stark. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird daher steigen.

ifo Beschäftigungsbarometer stürzt auf historisches Tief

ifo Institut, Pressemitteilung vom 28.04.2020

Die Personalabteilungen der deutschen Unternehmen bereiten sich auf Entlassungen vor. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im April auf 86,3 Punkte abgestürzt, von 93,4 Punkten im März. Dies ist ein historisches Tief. Auch der Rückgang des Barometers war noch nie so stark. Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird daher steigen.

In allen vier Sektoren war der Rückgang des Barometers ohne Beispiel. Bei den Dienstleistern ist er sogar auf ein neues historisches Tief gefallen. Erstmals seit der Finanzkrise wird es hier wieder zu Entlassungen kommen. In der Industrie setzt sich der Trend rückläufiger Mitarbeiterzahlen, der bereits vor der Krise begann, nun verstärkt fort. Auch im Handel wird die Mitarbeiterzahl sinken. Einzige Ausnahme hier sind die Supermärkte. Auch der zuletzt boomende Bausektor kann sich der negativen Beschäftigungsdynamik nicht mehr entziehen.

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Wirtschaftsleistung bricht während der Corona-Schließungen um 16 Prozent ein

Während der Corona-Schließungen ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 16 Prozent eingebrochen. Das ergibt eine Auswertung der ifo-Umfragen im April unter etwa 8.800 Unternehmen aus nahezu allen Branchen.

Wirtschaftsleistung bricht während der Corona-Schließungen um 16 Prozent ein

ifo Institut, Pressemitteilung vom 28.04.2020

Während der Corona-Schließungen ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 16 Prozent eingebrochen. Das ergibt eine Auswertung der ifo-Umfragen im April unter etwa 8.800 Unternehmen aus nahezu allen Branchen. In die Schätzung flossen die Angaben der Unternehmen zur Kapazitätsauslastung im Januar und April sowie die tatsächliche und erwartete Veränderung der Umsätze im ersten und zweiten Vierteljahr ein.

„Damit dürfte das Bruttoinlandsprodukt bereits im ersten Vierteljahr um 1,9 Prozent gesunken sein und dann im zweiten um 12,2 Prozent einbrechen“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo-Konjunkturprognosen. „Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um kalenderbereinigt 6,6 Prozent schrumpfen; berücksichtigt man die vergleichsweise vielen Arbeitstage, verringert sich der Rückgang auf 6,2 Prozent.“

Wollmershäuser ergänzt: „Zurück zum Zustand vor Corona sind wir erst Ende 2021. Dann werden wieder so viele Waren und Dienstleistungen produziert wie in einer Situation ohne Coronakrise. Das Bruttoinlandsprodukt muss dafür im Jahre 2021 um 8,5 Prozent zunehmen.“

Den größten Einbruch der Geschäfte im April meldeten Reisebüros und -veranstalter (minus 84 Prozent), die Luftfahrtbranche (minus 76 Prozent), das Gastgewerbe (minus 68 Prozent), das Gesundheitswesen (minus 45 Prozent), Kunst, Unterhaltung und Erholung (minus 43 Prozent) sowie der Fahrzeugbau (minus 41 Prozent). Einziger Gewinner der Coronakrise war die Pharmaindustrie mit einem Anstieg der Auslastung um 7 Prozent.

Nach Ende der Schließungen dürften sich die einzelnen Branchen in sehr unterschiedlichem Tempo erholen, unter der Annahme, dass die seit März geltenden Beschränkungen nur langsam ab Ende April aufgehoben werden. „Vor allem dort, wo Dienstleistungen für Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Beherbergung und Gaststätten erbracht werden, werden die Folgen der Coronakrise bis weit ins nächste Jahr hinein zu spüren sein“, sagt Wollmershäuser weiter.

„Im Verarbeitenden Gewerbe dürfte die Wertschöpfung ihr Vorkrisenniveau in einem Jahr wieder erreichen. Entsprechend werden ab dem dritten Vierteljahr alle Wirtschaftszweige zwar wieder Zuwächse verbuchen können. Diese werden aber deutlich geringer ausfallen als der Rückgang in der ersten Jahreshälfte.“

Bei alledem ist unterstellt, dass das Coronavirus in den kommenden Monaten zwar nicht besiegt, seine Ausbreitung aber eingedämmt und eine zweite Infektionswelle vermieden werden kann. Auch wird angenommen, dass es zu keiner Insolvenzwelle kommt, weder in Deutschland noch in seinen Absatz- und Beschaffungsmärkten, die zu Verwerfungen im Finanzsystem führt und die eine Neuausrichtung globaler Wertschöpfungsketten erfordert.

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Bundeskontaktstelle für Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten eingerichtet

Das BMWi hat eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“ eingerichtet. Ziel ist, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert.

Bundeskontaktstelle für Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten eingerichtet

BMWi, Pressemitteilung vom 27.04.2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“ eingerichtet. Ziel ist, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert. Die Einrichtung einer solchen Kontaktstelle wurde in der Schaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 15. April beschlossen.Die Kontaktstelle Lieferkette dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen. Die Kontaktstelle behandelt sowohl Probleme bei der Herstellung und Lieferung von Zuliefererprodukten als auch der allgemeinen Rohstoffversorgung. Zudem ist ein Kommunikations- und Lösungsnetzwerk mit Bundesministerien, Länderwirtschaftsministerien und Verbänden errichtet worden, um zeitnah und fallspezifisch handeln und Erfahrungen schnell austauschen zu können.

Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die Emailadresse kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.

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ifo Exporterwartungen im freien Fall

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren befindet sich im freien Fall. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im April von minus 19,0 auf minus 50,0 Punkte abgestürzt. Dies ist der niedrigste jemals gemessene Wert. Auch das Ausmaß des Rückgangs ist ohne Beispiel. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf den Exportmärkten.

ifo Exporterwartungen im freien Fall

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.04.2020

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren befindet sich im freien Fall. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im April von minus 19,0 auf minus 50,0 Punkte abgestürzt. Dies ist der niedrigste jemals gemessene Wert. Auch das Ausmaß des Rückgangs ist ohne Beispiel. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf den Exportmärkten.

In zahlreichen Branchen sanken die Erwartungen auf neue Tiefstwerte. Hier sind insbesondere viele deutsche Schlüsselbranchen betroffen, wie der Fahrzeugbau, Maschinenbau oder die Elektrotechnik. Nachdem der Rückgang der Exporterwartungen in der Chemischen Industrie im Vormonat vergleichsweise moderat ausgefallen war, gehen nun diese Unternehmen auch von deutlichen Umsatzrückgängen beim Auslandsgeschäft aus. Einziger Lichtblick in diesem Monat war die Pharmabranche. Sie geht von einem stabilen Exportgeschäft aus.

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