Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November 2019

Wie das BMWi mitteilt, sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im November gegenüber dem Vormonat um 1,3 % gesunken.

BMWi, Pressemitteilung vom 08.01.2020

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November gegenüber dem Vormonat um 1,3 % gesunken. Die Bestellungen aus dem Inland erhöhten sich um 1,6 %. Aus dem Euroraum und aus dem Nicht-Euroraum gingen hingegen die Aufträge um 3,3 % bzw. 2,8 % zurück. Ohne Großaufträge sind die Bestellungen insgesamt um 1,0 % angestiegen.

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September ergab sich ein leichter Zuwachs der Ordereingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 0,1 %.

Die Auftragseingänge haben sich in den vergangenen Monaten auf niedrigem Niveau stabilisiert. Gleichzeitig haben sich die Geschäftserwartungen des Verarbeitenden Gewerbes etwas aufgehellt. Der Ausblick für die Industriekonjunktur hat sich etwas verbessert.

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Dienstwagen hat ausgedient: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter

In Zeiten des Fachkräftemangels zeigen sich Arbeitgeber großzügig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden. Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber (55 Prozent) lockt Mitarbeiter mit der neuesten Generation von Smartphone, Tablet oder Notebook (55 Prozent) und erlaubt ausdrücklich auch die private Nutzung dienstlicher Geräte (60 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bitkom-Befragung.

Bitkom, Pressemitteilung vom 06.01.2020

  • Unternehmen locken neue Mitarbeiter mit Vergünstigungen und Annehmlichkeiten
  • New-Work-Konzepte rücken in den Mittelpunkt

Neueste digitale Technik, Gratisverpflegung und flexibles Arbeiten: In Zeiten des Fachkräftemangels zeigen sich Arbeitgeber großzügig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden. Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber (55 Prozent) lockt Mitarbeiter mit der neuesten Generation von Smartphone, Tablet oder Notebook (55 Prozent) und erlaubt ausdrücklich auch die private Nutzung dienstlicher Geräte (60 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 856 Personalverantwortlichen und Geschäftsführern von Unternehmen aller Branchen. “Aus dem Arbeitgebermarkt ist ein Arbeitnehmermarkt geworden. In vielen Berufen und quer durch alle Branchen gibt es einen Mangel an Fachkräften – und nicht nur die besten Köpfe sind heiß umworben”, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. “Viele Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um Mitarbeiter zu begeistern und langfristig zu binden. Dabei orientieren sie sich auch an dem weit verbreiteten Wunsch, Erfolg im Beruf mit Zeit für Familie und Privatleben zu verbinden.”

Arbeitgeber setzen auf New Work

Fast schon Standard (92 Prozent) ist die kostenfreie Getränkeversorgung, jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) bietet sogar kostenloses Essen an, etwa Obstkörbe oder eine Kantine, in der Mitarbeiter kostenlose Verpflegung genießen. Spendabel zeigen sich viele Unternehmen (54 Prozent) auch bei der Ausstellung von Jobtickets für freie Fahrt mit Bus und Bahn. In der Arbeitskultur ist die Mehrheit der Unternehmen von starren Vorgaben abgekehrt und setzt stattdessen auf das Prinzip New Work: Sieben von zehn (71 Prozent) ermöglichen ihren Beschäftigten Gleitzeitarbeit, zwei Drittel (65 Prozent) bieten Arbeitszeitkonten für flexible Arbeitszeiten, während 46 Prozent auf Vertrauensarbeitszeit setzen. Zudem spielen Weiterbildungsmaßnahmen eine wichtige Rolle, die sieben von zehn Arbeitgebern (69 Prozent) anbieten. Überzeugen wollen Unternehmen auch mit einer Arbeitsatmosphäre, die das Gemeinschaftsgefühl stärkt (44 Prozent) sowie mit Mitarbeiter-Events, etwa Sommerfesten und Weihnachtsfeiern (29 Prozent). Berg: “Digitale Technologien machen die neue Freiheit, die mit New Work verbunden wird, überhaupt erst möglich. Wichtig ist, dass man auch in Wohlfühloasen das Arbeiten nicht vergisst. Unternehmen sind in der Pflicht, ihren Mitarbeitern dabei zu helfen, diese Freiheit auch eigenverantwortlich zu nutzen.”

Gesundheitsleistungen, Sabbaticals und Kinderbetreuung spielen geringe Rolle

Ein geringer Teil der Arbeitgeber versucht Mitarbeiter mit Spiel- und Unterhaltungsangeboten wie Tischkicker oder Spielkonsole (19 Prozent), betrieblichen Zusatzleistungen zur Altersvorsorge (19 Prozent), Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (17 Prozent) und Sabbaticals (14 Prozent) zu gewinnen. Eine Kita oder sonstige Kinderbetreuung bieten 8 Prozent.

Dienstwagen, Top-Gehälter und Boni bieten die wenigsten

Einen Dienstwagen sehen Unternehmen eher nicht als wichtigstes Argument für die Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag. Nur 12 Prozent der Unternehmen wollen damit Mitarbeiter ködern. Auch überdurchschnittliche Gehälter (9 Prozent) spielen dabei kaum eine Rolle. Lediglich 2 Prozent sind bereit, eine Art Handgeld zu zahlen, also einen einmaligen Bonus bei Stellenantritt, etwa mit Unternehmensanteilen oder entsprechenden Optionen.

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Verbraucherpreise im Dezember 2019 voraussichtlich um 1,5 % höher als im Dezember 2018

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Dezember 2019 voraussichtlich 1,5 % betragen. Gegenüber November 2019 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,5 %. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2019 voraussichtlich bei 1,4 % liegen.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 03.01.2020

Verbraucherpreisindex, Dezember 2019

  • +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,5 % zum Vormonat (vorläufig)
  • +1,4 % im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember 2019

  • +1,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • +0,6 % zum Vormonat (vorläufig)
  • +1,4 % im Jahresdurchschnitt 2019 gegenüber 2018 (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Dezember 2019 voraussichtlich 1,5 % betragen. Gegenüber November 2019 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,5 %. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2019 voraussichtlich bei 1,4 % liegen.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember 2019 im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 1,5 % erhöht, gegenüber November 2019 steigt er voraussichtlich um 0,6 %. Im Jahresdurchschnitt 2019 ist der Harmonisierte Verbraucherpreisindex gegenüber 2018 voraussichtlich um 1,4 % gestiegen.

Die endgültigen Ergebnisse für Dezember 2019 werden am 16. Januar 2020 veröffentlicht.

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Mobiles Arbeiten – Führungskräfte sind gefragt

Arbeiten wird zeitlich und räumlich immer flexibler: Homeoffice und andere Formen helfen dabei, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Eine neue Studie des IW Köln zeigt, dass mobiles Arbeiten gut ankommt. Voraussetzung dafür ist, dass Mitarbeiter und vor allem auch Führungskräfte für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen.

IW Köln, Pressemitteilung vom 03.01.2020

Arbeiten wird zeitlich und räumlich immer flexibler: Homeoffice und andere Formen helfen dabei, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass mobiles Arbeiten grundsätzlich gut ankommt. Voraussetzung dafür ist, dass Mitarbeiter und vor allem auch Führungskräfte für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen.

Knapp neun von zehn der Beschäftigten haben das Gefühl, dass sich ihre Arbeitszeiten gut oder sehr gut mit familiären und sozialen Verpflichtungen vereinbaren lassen. Besonders häufig sind Beschäftigte zufrieden, wenn sie regelmäßig mobil arbeiten, zeigt die neue IW-Studie. Zudem sind Unternehmen, die auf digitale Geschäftsmodelle setzen, grundsätzlich besonders familienfreundlich. Allerdings bringt die neu gewonnene Flexibilität der Arbeitswelt auch neue Herausforderungen mit sich.

Sorge, vom Radar zu verschwinden

Wer regelmäßig mobil arbeitet, hat häufiger das Gefühl, auch außerhalb der Arbeitszeiten beruflich erreichbar sein zu müssen. Zudem befürchten mobil arbeitende Mitarbeiter häufiger, dass die interessantesten Aufgaben an ihnen vorbei gehen. Mitarbeiter, die im Unternehmen stärker präsent sind, glauben oft, sich leichter für spannende Aufgaben und Führungsverantwortung empfehlen zu können. Die Sorge, durch mobiles Arbeiten auch Nachteile zu erleiden, teilen Beschäftigte in Unternehmen mit einer ausgeprägt familienfreundlichen Unternehmenskultur deutlich seltener.

Klare Absprachen geben Orientierung

Deshalb sind Führungskräfte besonders gefragt, ihre Mitarbeiter bei der Gestaltung mobiler Arbeit zu unterstützen. Studienautorin Andrea Hammermann empfiehlt Mitarbeitern und Führungskräften, sich klar abzusprechen, wer wie lange erreichbar sein soll und welche betrieblichen Vorgaben für mobiles Arbeiten gelten. “Betriebliche Rahmenregelungen geben Orientierung, wer unter welchen Bedingungen mobil arbeiten darf, und schaffen Transparenz und Verbindlichkeit”, sagt die IW-Ökonomin. Ob mobile Arbeit insgesamt als positiv empfunden wird, hängt von der persönlichen Situation und den Präferenzen des Einzelnen, von den betrieblichen Rahmenbedingungen und insbesondere von der erlebten Führungs- und Unternehmenskultur ab. Für die IW-Studie wurden rund 1.300 Unternehmen und 2.500 Beschäftigte befragt.

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Geschäftslage im Mittelstand: Weg zum Aufschwung noch weit

Das Geschäftsklima im Mittelstand steigt im Dezember zwar um 0,3 Zähler und sorgt damit für einen wenigstens halbwegs versöhnlichen Ausklang des wirtschaftlich schwierigen Jahres 2019. Mit jetzt 0,5 Saldenpunkten bewegt sich der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers aber bereits den fünften Monat in Folge eng an der Nulllinie entlang.

KfW, Pressemitteilung vom 30.12.2019

  • Mittelstand geringfügig besser gestimmt als im Vormonat
  • Mittelständische Geschäftserwartungen steigen, Lageurteile sinken dagegen
  • Großunternehmen überwinden langjährigen Tiefstand beim Geschäftsklima
  • Konjunktur startet mit wenig Schwung in das neue Jahr

Das Geschäftsklima im Mittelstand steigt im Dezember zwar um 0,3 Zähler und sorgt damit für einen wenigstens halbwegs versöhnlichen Ausklang des wirtschaftlich schwierigen Jahres 2019. Mit jetzt 0,5 Saldenpunkten bewegt sich der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers aber bereits den fünften Monat in Folge eng an der Nulllinie entlang, die für den historischen Durchschnitt und damit für konjunkturelle Richtungslosigkeit steht. Getragen wird die jüngste kleine Klimaverbesserung im Mittelstand ausschließlich von weniger pessimistischen Erwartungen: Diese verbessern sich um 1,1 Zähler auf nun -8,0 Saldenpunkte. Auch im Durchschnitt des gesamten vierten Quartals sind die Geschäftserwartungen geringfügig gestiegen, was zumindest auf eine leichte konjunkturelle Erholung ab dem kommenden Frühjahr hoffen lässt. Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage verschlechtern sich dagegen um 0,6 Zähler auf 9,5 Saldenpunkte und sind damit auch im Mittel der drei Monate von Oktober bis Dezember rückläufig. Dies stützt die Erwartung, dass das Realwachstum wie zuvor im dritten so auch im vierten Quartal 2019 kaum über Stagnation hinauskommen wird.

Die Stimmung in den Großunternehmen verbessert sich im Dezember erneut stärker als im Mittelstand, und zwar um 1,9 Zähler, liegt aber mit -9,0 Saldenpunkten weiter auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Mit diesem dritten Vormonatsanstieg in Folge lassen die großen Unternehmen das Zehnjahrestief aus dem vergangenen September wohl endgültig hinter sich. Während ihre Geschäftslageurteile um 3,0 Zähler auf -4,7 Saldenpunkte steigen, ziehen ihre Erwartungen um 0,9 Zähler auf -13,1 Saldenpunkte an.

Weitgehend einig sind sich Mittelständler und Großunternehmen in ihrem zurückhaltenden Blick in die Zukunft; ungeachtet der jüngsten Besserungstendenzen verharren die Geschäftserwartungen beider Größenklassen klar im negativen Bereich. Demgegenüber fallen die Beurteilungen der aktuellen Geschäftslage trotz der Annäherung auch im Dezember noch sehr weit auseinander und signalisieren so, dass die Konjunktur vorerst gespalten bleibt. Bei den binnenwirtschaftlich orientierten Mittelständlern überwiegen die positiven Lageurteile klar, die exportorientierten Großunternehmen bewerten ihre aktuelle Lage hingegen mehrheitlich negativ.

Für die Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Fritzi Köhler-Geib, zeigt das Ergebnis des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im Dezember vor allem, dass die deutschen Unternehmen sich angesichts der langen Phase internationaler Unwägbarkeiten schon über kleine Lichtblicke freuen: “Die jüngste Deeskalation im US-chinesischen Handelsstreit und die durch das überraschend deutliche Wahlergebnis im Vereinigten Königreich entstandene Klarheit über den Austrittstermin des Landes aus der EU rechtfertigen bestenfalls sehr vorsichtigen Optimismus. Denn tatsächlich ist weder der amerikanisch-chinesische Handelskonflikt gelöst, noch sind die künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich geregelt. Der harte Brexit ist noch nicht vom Tisch, sollte bis Ende 2020 kein neues Handelsabkommen gelingen. Alles in allem sehe ich in dem jüngsten Stimmungsbild des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers eine Bestätigung unserer aktuellen Konjunkturprognose von 0,5 % für 2019 und 0,9 % für 2020.” Die Wachstumsbeschleunigung im Jahr 2020 sei dabei allein dem Produktionsplus aus vier zusätzlichen Arbeitstagen zu verdanken. Bereinigt um diesen Kalendereffekt werde das Bruttoinlandsprodukt 2020 folglich nur um 0,5 % und damit genauso schwach wachsen wie im Jahr 2019, für das der Kalendereffekt vernachlässigbar sei.

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Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu aufgestellt

Zum 1. Januar 2020 trat das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen in Kraft. Die Bundesregierung stellt damit die Regionalförderung neu auf und bündelt sie erstmals unter einem Dach.

Bundesregierung stellt mit dem gesamtdeutschen Fördersystem ihre Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf

BMWi, Pressemitteilung vom 30.12.2019

Zum 1. Januar 2020 trat das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen in Kraft. Die Bundesregierung stellt damit die Regionalförderung neu auf und bündelt sie erstmals unter einem Dach.

Altmaier:

“Das gesamtdeutsche Fördersystem ist ein Meilenstein für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen Deutschlands. Die Menschen in den neuen Bundesländern können sich damit auch nach dem Auslaufen des Solidarpaktes II Ende 2019 auf eine wirksame Förderung verlassen. Wir erweitern die Förderung strukturschwacher Regionen inhaltlich, verstärken unsere Unterstützung und bündeln unsere Kräfte. Alle Menschen in allen Regionen Deutschlands sollen gleiche Chancen auf wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung haben.”

Das neue gesamtdeutsche Fördersystem umfasst insgesamt 22 Bundesprogramme aus sechs Bundesministerien. Diese werden entweder exklusiv auf strukturschwache Regionen ausgerichtet oder unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung gezielt durch besonders günstige Förderkonditionen in den betroffenen Regionen. Konkret gefördert werden Investitionen, Innovationen und die digitale Entwicklung von Unternehmen, der Ausbau der wirtschaftsnahen und digitalen Infrastruktur, Gründungen, die Sicherung der Fachkräftebasis, die ländliche und städtebauliche Entwicklung sowie soziale Aspekte.

Zielregionen sind neben den ostdeutschen Bundesländern weitere städtische und ländliche Regionen der acht westdeutschen Bundesländer. Allein bei der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) stellen Bund und Länder jährlich 1,2 Mrd. Euro für Investitionen der gewerblichen Wirtschaft und Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur strukturschwacher Regionen bereit.

Im gesamtdeutschen Fördersystem wird die Bedeutung von Forschung und Innovationen für die Regionalentwicklung dadurch unterstrichen, dass u. a. das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), INNO-KOM zur Förderung von Industrieforschungseinrichtungen sowie die regionenorientierten Innovationsprogramme der Initiative “Innovation & Strukturwandel” teilnehmen. Auch die GRW richtet sich ab dem 1. Januar 2020 stärker auf Innovationsförderung aus.

Damit auch wirklich alle Mittel in den Regionen ankommen werden nicht abgerufene Fördermittel aus der GRW in einem Ideenwettbewerb für neue Impulse in den strukturschwachen Regionen vergeben. Der erste Wettbewerbsaufruf ist für den Spätherbst 2020 geplant.

Das gesamtdeutsche Fördersystem gehört zu den von der Bundesregierung am 10. Juli 2019 beschlossenen zwölf prioritären Maßnahmen zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission “Gleichwertige Lebensverhältnisse”.

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Arbeitsmarkt geht stabil ins nächste Jahr

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat sich im Dezember auf seinem Vormonatswert behauptet. Der Frühindikator des IAB liegt bei 102,0 Punkten und signalisiert damit weiterhin eine gute Arbeitsmarktentwicklung.

IAB, Pressemitteilung vom 30.12.2019

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat sich im Dezember auf seinem Vormonatswert behauptet. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt bei 102,0 Punkten und signalisiert damit weiterhin eine gute Arbeitsmarktentwicklung.

Die Einschätzungen der Arbeitsagenturen im Hinblick auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit haben sich noch einmal leicht um 0,1 Punkte auf 99,4 Punkte verbessert. Bereits im Vormonat hatte sich die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers deutlich erholt. Zwar steht der aktuelle Wert noch für eine tendenziell eher ungünstige Entwicklung, es sind aber in den nächsten Monaten allenfalls leichte Zunahmen der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit zu erwarten. “Die Industrie leidet unter der abgeschwächten Exportnachfrage. Angesichts der Arbeitskräfteknappheit bleiben gravierende Konsequenzen bei der Arbeitslosigkeit aber aus”, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs “Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen”.

Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers verliert im Dezember leicht um 0,1 Punkte auf 104,6 Punkte. Damit bleibt der Beschäftigungsausblick trotz der konjunkturellen Schwäche deutlich positiv. “Der Arbeitsmarkt ist ein Stabilitätsanker für die Binnenkonjunktur. Wenn sich die Weltkonjunktur erholt, wird es 2020 in Deutschland wirtschaftlich auch wieder bergauf gehen”, erklärt Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus den Komponenten “Arbeitslosigkeit” und “Beschäftigung” bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

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Importpreise im November 2019: -2,1 % gegenüber November 2018

Die Importpreise waren im November 2019 um 2,1 % niedriger als im November 2018. Im Oktober 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei -3,5 % gelegen, im September 2019 bei -2,5 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Importpreise im November 2019 gegenüber Oktober 2019 im Durchschnitt um 0,5 %.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 23.12.2019

Die Importpreise waren im November 2019 um 2,1 % niedriger als im November 2018. Im Oktober 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei -3,5 % gelegen, im September 2019 bei -2,5 %. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Importpreise im November 2019 gegenüber Oktober 2019 im Durchschnitt um 0,5 %.

Der Rückgang der Importpreise gegenüber November 2018 war vor allem durch die Entwicklung der Importpreise für Energie bedingt. Sie lagen im Durchschnitt 12,9 % unter dem Stand des Vorjahresmonats, stiegen aber deutlich um 4,9 % gegenüber dem Vormonat. Erdgas hatte mit -29,5 % gegenüber November 2018 den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie. Der Importpreisindex ohne Energie lag im November 2019 um 0,6% unter dem Niveau von November 2018 (-0,1 % gegenüber Oktober 2019). Lässt man Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex um 2,1 % unter dem Stand des Vorjahres (+0,3 % gegenüber Oktober 2019).

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter waren im Durchschnitt 2,3 % niedriger als im November 2018 (-0,4 % gegenüber dem Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahresmonat verbilligten sich unter anderem Holz- und Zellstoff (-24,2 %), elektronische Bauelemente (-11,2 %) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-8,5 %). Dagegen lagen die Preise für Edelmetalle und Halbzeug daraus (+31,9 %) sowie für Eisenerze (+20,7 %) deutlich über dem Niveau von November 2018.

Die Preise für importierte Investitionsgüter waren im November 2019 um 0,4 % niedriger als im November 2018. Gegenüber dem Vormonat fielen sie leicht um 0,1 %. Während Tablets (-9,2 %) und Smartphones (-9,1 %) im Vorjahresvergleich billiger waren, wurden unter anderem Mess-, Kontroll-, Navigations- und ähnliche Instrumente (+1,7 %) sowie Maschinen (+1,3 %) zu höheren Preisen importiert als im November 2018.

Die Importpreise für Konsumgüter (Gebrauchs- und Verbrauchsgüter) erhöhten sich im November 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 % (+0,1 % gegenüber dem Vormonat). Verbrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 % teurer. Die Importpreise für Gebrauchsgüter blieben im Durchschnitt gleich.

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im Durchschnitt um 4,8 % teurer als im Vorjahr (+2,7 % gegenüber dem Vormonat). Während sich lebende Schweine (+58,3 %) gegenüber November 2018 deutlich verteuerten, wurde Getreide (-8,4 %) zu niedrigeren Preisen importiert.

Der Index der Exportpreise war im November 2019 um 0,1 % niedriger als im November 2018. Im Oktober 2019 hatte die Jahresveränderungsrate bei -0,2 % gelegen, im September 2019 hatte sich der Index gegenüber September 2018 nicht verändert. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2019 blieben die Exportpreise im Durchschnitt konstant.

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Verbraucher bleiben in Konsumlaune

Im Dezember muss die Verbraucherstimmung wieder einen Dämpfer hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung erleiden Einbußen, während die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr hohes Niveau leicht steigern kann. GfK prognostiziert für Januar 2020 einen Wert von 9,6 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Dezember dieses Jahres (9,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Dezember 2019.

GfK, Pressemitteilung vom 20.12.2019

Im Dezember muss die Verbraucherstimmung wieder einen Dämpfer hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung erleiden Einbußen, während die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr hohes Niveau leicht steigern kann. GfK prognostiziert für Januar 2020 einen Wert von 9,6 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Dezember dieses Jahres (9,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Dezember 2019.

Der konjunkturelle Gegenwind in Deutschland und vor allem die gesunkene Einkommenserwartung sorgen dafür, dass das Konsumklima leicht verliert. Dagegen stemmt sich jedoch die Anschaffungsneigung, die leicht zulegt.

“In einem stürmischer werdenden konjunkturellen Umfeld erweist sich die Anschaffungsneigung auch zum Jahresende 2019 als ein Fels in der Brandung. Die Verbraucher lassen sich ihre Kauflaune bislang nicht verderben” erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. “Eine wichtige Stütze erfährt die Anschaffungsneigung dabei durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Drohende Strafzinsen für Geldanlagen haben die Sparneigung auf ein neues Allzeit-Tief stürzen lassen und machen das Sparen wenig attraktiv. Für den Handel sind das im Jahresendspurt sicherlich gute Nachrichten.”

Konjunkturaussichten sinken wieder

Nach der spürbaren Erholung im Vormonat erleiden die Konjunkturerwartungen im Dezember wieder einen Rückschlag. Der Indikator verliert mit einem Minus von 6,1 Zählern ein gutes Drittel seiner Gewinne vom November. Aktuell liegt er bei -4,4 Punkten und damit etwas unter seinem langjährigen Durchschnittswert von null Punkten. Es ist zu befürchten, dass sich der Abwärtstrend weiter fortsetzt.

Bei den Verbrauchern hat sich zuletzt offenbar der Eindruck verstärkt, dass sich die deutsche Konjunktur spürbar abschwächen wird. Das zeigt sich auch an den Wachstumsprognosen für dieses und das kommende Jahr. So soll die deutsche Wirtschaft 2019 um etwa 0,5 Prozent wachsen, für 2020 werden knapp ein Prozent vorhergesagt.

Der nach wie vor schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China auf der einen Seite und USA und EU auf der anderen Seite hängt wie ein Damoklesschwert über der Exportnation Deutschland. Hinzu kommt, dass aktuell das Wachstum weltweit etwas schwächelt. Dies dürfte die Angst vor Jobverlust in den exportorientierten Industrien und bei deren Zulieferern steigen lassen.

Einkommenserwartung sinkt auf niedrigsten Stand seit mehr als sechs Jahren

Den konjunkturellen Gegenwind bekommen in diesem Monat auch die Einkommenserwartungen der Verbraucher verstärkt zu spüren. Der Indikator büßt 10,5 Zähler ein und sinkt auf 35,0 Punkten. Ein geringerer Wert wurde mit 30,8 Punkten zuletzt vor mehr als sechs Jahren, im Oktober 2013, gemessen. Die Einkommensstimmung weist zwar nach wie vor ein gutes Niveau auf, allerdings ist die Euphorie inzwischen verflogen.

Dieses gute Niveau ist in erster Linie auf die gute Beschäftigungssituation in Deutschland zurückzuführen. Allerdings hat die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt, die lange Jahre herrschte, stark nachgelassen. Meldungen über personelle Anpassungen in einigen Industriebereichen, wie der Automobilindustrie und deren Zulieferern, lässt den Einkommensoptimismus schwinden.

Anschaffungsneigung bleibt trotz Gegenwind robust

Trotz schwächerer Konjunktur- und Einkommensaussichten lassen sich die deutschen Verbraucher ihre Konsumlaune nicht verderben. Die Anschaffungsneigung gewinnt im Dezember 2,2 Zähler hinzu und weist nun 52,2 Punkte auf. Damit liegt sie auf Vorjahresniveau.

Damit trotzt die Konsumlaune dem Gegenwind, der aktuell durch die spürbar gesunkene Einkommenserwartung herrscht. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die die Sparneigung in diesem Monat auf ein neues Allzeit-Tief hat abstürzen lassen, liefert dagegen Rückenwind für die Anschaffungsneigung. Das Sparen als Alternative zum Konsum ist derzeit wenig attraktiv, zumal nun auch Privatanleger befürchten müssen, Strafzinsen für ihre Geldanlagen bei den Banken zahlen zu müssen.

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ifo Geschäftsklima steigt zum Jahresende

In den deutschen Chefetagen hat sich die Stimmung zu Weihnachten merklich gebessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 96,3 Punkte gestiegen, nach 95,1 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Der Indikator zur aktuellen Lage stieg. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls. Die deutsche Wirtschaft geht zuversichtlicher ins neue Jahr.

ifo Institut, Pressemitteilung vom 18.12.2019

In den deutschen Chefetagen hat sich die Stimmung zu Weihnachten merklich gebessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 96,3 Punkte gestiegen, nach 95,1 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Der Indikator zur aktuellen Lage stieg. Die Erwartungen verbesserten sich ebenfalls. Die deutsche Wirtschaft geht zuversichtlicher ins neue Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe konnte sich der Index etwas erholen. Dies war auf merklich weniger pessimistische Erwartungen der Unternehmer zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage schätzen sie hingegen etwas schlechter ein. Die Produktionspläne sind weiter auf Kürzungen ausgerichtet. Zudem kommen die Firmen zurzeit schwieriger an neue Kredite.

Im Dienstleistungssektor ist der Indikator auf den höchsten Wert seit einem halben Jahr gestiegen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage merklich besser. Mit Blick auf die kommenden Monate kam vorsichtiger Optimismus auf.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Händler waren etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Ihre Aussichten für die kommenden Monate trübten sich jedoch ein.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gesunken. Dies war auf pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage hielt sich hingegen auf sehr hohem Niveau.

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