Frühjahrsprognose 2018: Aufschwung hält trotz neuer Risiken an

2017 haben die Wachstumsraten für die EU und das Euro-Währungsgebiet die Erwartungen übertroffen und mit 2,4 Prozent den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht. Dieser Trend dürfte sich lt. EU-Kommission 2018 fortsetzen und auch 2019 nur leicht nachlassen.

Frühjahrsprognose 2018: Aufschwung hält trotz neuer Risiken an

EU-Kommission, Pressemitteilung vom 03.05.2018

2017 haben die Wachstumsraten für die EU und das Euro-Währungsgebiet die Erwartungen übertroffen und mit 2,4 Prozent den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht. Dieser Trend dürfte sich 2018 fortsetzen und auch 2019 nur leicht nachlassen. Erwartet werden 2,3 und 2,0 Prozent sowohl für die EU als auch für das Euro-Währungsgebiet. „Der Wirtschaftsaufschwung wird sich in Europa in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich mit solidem Tempo fortsetzen, sodass weitere Arbeitsplätze geschaffen werden können. Gleichzeitig nehmen aber auch die Risiken zu. Deshalb sollten wir die derzeit günstige Konjunkturlage nutzen und unsere Volkswirtschaften widerstandsfähiger machen“, sagte Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis.Der private Konsum ist nach wie vor stark. Gleichzeitig haben Exporte und Investitionen zugenommen. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück und befindet sich derzeit in etwa auf Vorkrisenniveau. Die Wirtschaft ist aber in höherem Maße externen Risikofaktoren ausgesetzt, die sich verstärkt haben und sich auch stärker negativ auswirken.

Das kräftige Wachstum begünstigt den weiteren Abbau der gesamtstaatlichen Defizite und öffentlichen Schuldenstände und verbessert die Arbeitsmarktbedingungen. So liegt das Gesamthaushaltsdefizit im Euro-Währungsgebiet derzeit bei weniger als 1 Prozent des BIP und dürfte in diesem Jahr in allen beteiligten Mitgliedstaaten unter die 3-Prozent-Marke fallen.

Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für den Euro und den sozialen Dialog, der auch für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion zuständig ist, erklärte weiter: „Wir sollten Kapitalpuffer bilden, unsere Volkswirtschaften reformieren, um Produktivität und Investitionen zu fördern, und unser Wachstumsmodell integrativer gestalten. Dazu gehört auch, dass wir die Fundamente unserer Wirtschafts- und Währungsunion ausbauen.“

Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll, fügte hinzu: „Europa verzeichnet weiterhin ein solides Wachstum, was es ermöglicht hat, die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren zu senken. Die Investitionen steigen und die Lage der öffentlichen Finanzen bessert sich. So dürfte das Defizit im Euro-Währungsgebiet in diesem Jahr auf nur 0,7 Prozent des BIP fallen. Das größte Risiko für diese rosigen Aussichten ist der Protektionismus. Er darf nicht zu unserem neuen Alltag werden, denn das würde diejenigen Bürgerinnen und Bürger am härtesten treffen, die am meisten Schutz benötigen.“

Nach wie vor starkes Wachstum, allerdings mit leicht sinkender Tendenz

Nachdem die Wirtschaft an Fahrt aufgenommen hatte, erreichte das reale BIP-Wachstum 2017 in der EU und im Euro-Währungsgebiet 2,4 Prozent. Unterstützt wurde das Wachstum durch ein hohes Maß an Vertrauen seitens der Verbraucher und Unternehmen, ein kräftigeres Weltwirtschaftswachstum, niedrige Finanzierungskosten, gesündere Bilanzen im Privatsektor und bessere Arbeitsmarktbedingungen. Die kurzfristigen Indikatoren deuten auf eine konjunkturelle Abkühlung Anfang 2018 hin, die aber teilweise vorübergehender Natur sein dürfte.

Das Wachstumstempo dürfte aufgrund des anhaltenden Verbrauchs und der starken Export- und Investitionstätigkeit stabil bleiben. Sowohl für die EU insgesamt als auch für das Euro-Währungsgebiet wird dieses Jahr von einer Wachstumsrate von 2,3 Prozent ausgegangen. 2019 wird sich das Wachstum in beiden Gebieten auf 2,0 Prozent verlangsamen, da in einigen Ländern und Branchen Engpässe stärker zutage treten werden, weil die geldpolitischen Maßnahmen an die jeweiligen Umstände angepasst werden und weil sich der Welthandel etwas langsamer entwickeln wird.

Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor – auf einigen Arbeitsmärkten wird es eng

Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück und befindet sich derzeit in etwa auf Vorkrisenniveau. In der EU dürfte sie noch abnehmen: von 7,6 Prozent im Jahr 2017 auf 7,1 Prozent im Jahr 2018 und 6,7 Prozent im Jahr 2019. Für das Euro-Währungsgebiet wird davon ausgegangen, dass die Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent im Jahr 2017 auf 8,4 Prozent im Jahr 2018 und 7,9 Prozent im Jahr 2019 sinken wird.

Die Zahl der Erwerbstätigen im Euro-Währungsgebiet ist derzeit auf dem höchsten Stand seit der Einführung des Euro, doch ist der Arbeitsmarkt dort noch immer nicht ganz ausgelastet. In bestimmten Mitgliedstaaten ist nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit zu beobachten, in anderen dagegen wird es bereits schwieriger, freie Stellen zu besetzen.

Inflation nimmt langsam zu, da der zugrunde liegende Preisdruck wächst

Die Verbraucherpreisinflation schwächte sich im ersten Quartal dieses Jahres ab, dürfte aber unter anderem aufgrund des jüngsten Anstiegs der Ölpreise in den kommenden Quartalen leicht zunehmen. Durch die zu beobachtende Arbeitskräfteknappheit und das schnellere Lohnwachstum in vielen Mitgliedstaaten nimmt auch der zugrunde liegende Preisdruck zu. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Inflation im Euro-Währungsgebiet 2018 wie schon 2017 bei 1,5 Prozent liegen und 2019 auf 1,6 Prozent ansteigen wird. In der EU ist das gleiche Muster zu erwarten, allerdings mit einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Inflationsrate von 1,7 Prozent und einem Anstieg auf 1,8 Prozent im Jahr 2019.

Verbesserung der öffentlichen Finanzen: Kein Defizit über 3 Prozent des BIP

Gemessen am BIP gingen das gesamtstaatliche Defizit und die öffentlichen Schuldenstände im Euro-Währungsgebiet im Jahr 2017 zurück, was unter anderem durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum und niedrige Zinsen begünstigt wurde. Da die Haushalte der Mitgliedstaaten von den sich verbessernden Arbeitsmarktbedingungen und den damit zusammenhängenden geringeren Transferzahlungen profitieren, dürfte 2018 das erste Jahr seit Beginn der Wirtschafts- und Währungsunion sein, in dem alle Länder Haushaltsdefizite von weniger als 3 Prozent des BIP aufweisen werden, wie es der Vertrag vorsieht.

Den jüngsten Prognosen zufolge wird das gesamtstaatliche Defizit im Euro-Währungsgebiet im Jahr 2018 auf 0,7 Prozent und 2019 auf 0,6 Prozent des BIP fallen. In der EU dürfte es 2018 und 2019 bei 0,8 Prozent liegen. Die Schuldenquote des Euro-Währungsgebiets dürfte 2019 auf 84,1 Prozent des BIP zurückgehen, wobei für fast alle Mitgliedstaaten ein Rückgang prognostiziert wird.

Risiken beeinflussen die Prognose

Insgesamt ist die Prognose vermehrt mit Abwärtsrisiken behaftet. Die jüngsten Indikatoren lassen es unwahrscheinlicher erscheinen, dass das Wachstum in Europa in naher Zukunft kräftiger ausfallen könnte als erwartet. Die in den vergangenen Monaten auf den Auslandsmärkten verzeichnete Finanzmarktvolatilität dürfte in Zukunft zu einem dauerhafteren Phänomen werden, das zur Unsicherheit beitragen wird. Die prozyklischen Konjunkturmaßnahmen in den USA dürften zwar das kurzfristige Wachstum ankurbeln, aber auch das Risiko einer Überhitzung sowie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Zinssätze in den USA schneller steigen als derzeit angenommen. Darüber hinaus stellt eine Eskalation des Handelsprotektionismus eindeutig eine Gefahr für die Entwicklungsperspektiven der Weltwirtschaft dar. All diese Risiken sind miteinander verknüpft und das Euro-Währungsgebiet ist durch seine Offenheit besonders anfällig, wenn diese Risiken eintreten sollten.

Rein technische Annahmen für 2019 beim Vereinigten Königreich

Um Vergleiche über längere Zeiträume zu ermöglichen, enthält die Prognose für die EU für das Jahr 2019 die Zahlen für alle 28 Mitgliedstaaten, einschließlich des Vereinigten Königreichs.

Da die Verhandlungen über die genauen Bedingungen für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU noch nicht abgeschlossen sind, beruhen die Prognosen der Kommission für die Zeit nach dem Brexit auf der rein technischen Annahme, dass die Handelsbeziehungen zwischen der EU-27 und dem Vereinigtes Königreich unverändert bleiben werden. Dies dient einzig und allein Prognosezwecken und lässt die laufenden Gespräche im Rahmen des Verfahrens nach Artikel 50 unberührt.

Hintergrund

Die Prognose basiert auf einer Reihe technischer Annahmen für Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreise mit Stichtag 23. April. Bei allen anderen herangezogenen Daten, auch den Annahmen zu staatlichen Maßnahmen, wurden in dieser Prognose Informationen bis einschließlich 23. April berücksichtigt. Den Projektionen liegt die Annahme einer unveränderten Politik zugrunde, es sei denn, es wurden politische Maßnahmen angekündigt, die einerseits glaubwürdig und andererseits hinreichend spezifiziert sind.

Ab diesem Jahr wird die Europäische Kommission anstelle der drei umfassenden jährlichen Prognosen, die sie seit 2012 im Winter, Frühjahr und Herbst veröffentlicht hat, jedes Jahr wieder zwei umfassende Prognosen (im Frühjahr und Herbst) und zwei Zwischenprognosen (im Winter und Sommer) vorlegen. Die Zwischenprognosen enthalten jährliche und vierteljährliche BIP- und Inflationszahlen für das laufende Jahr und die Folgejahre für alle Mitgliedstaaten und das Euro-Währungsgebiet sowie die aggregierten Zahlen für die EU insgesamt. Durch die Rückkehr zum alten Prognose-Rhythmus werden die Prognosen der Kommission zeitlich wieder mit denen anderer Organisationen (wie der Europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)) zusammenfallen.

Im Juli wird die Europäische Kommission die nächste Prognose veröffentlichen: die Zwischenprognose Sommer 2018.

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Verbraucherpreise im April 2018 voraussichtlich um 1,6 % höher als im April 2017

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im April 2018 lt. Statistischem Bundesamt voraussichtlich 1,6 % betragen.

Verbraucherpreise im April 2018 voraussichtlich um 1,6 % höher als im April 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 30.04.2018

Verbraucherpreisindex, April 2018:

  • +1,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • 0,0 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April 2018:

  • +1,4 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
  • -0,1 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im April 2018 voraussichtlich 1,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, bleiben die Verbraucherpreise gegenüber März 2018 voraussichtlich unverändert.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im April 2018 im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 1,4 % erhöht, gegenüber März 2018 sinkt er voraussichtlich um 0,1 %.

Die endgültigen Ergebnisse für April 2018 werden am 16. Mai 2018 veröffentlicht.

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Innovationen in Kleinunternehmen

Auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Bundesregierung mitgeteilt, dass kleine Unternehmen in Deutschland nach einem leichten Rückgang zuletzt wieder mehr Geld für Innovationen ausgegeben haben. Das hat der Deutsche Bundestag mitgeteilt.

Innovationen in Kleinunternehmen

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 30.04.2018

Kleine Unternehmen in Deutschland haben nach einem leichten Rückgang zuletzt wieder mehr Geld für Innovationen ausgegeben. Wie aus der Antwort der Bundesregierung ( 19/1769 ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ( 19/955 ) hervorgeht, gaben Firmen mit bis zu 49 Beschäftigten im Jahr 2016 mehr als 12,9 Milliarden Euro für Innovationen aus – etwa 20 Prozent als im Jahr zuvor. Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigte hingegen gaben mit knapp 13,3 Milliarden Euro etwa so viel aus wie im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Betriebe mit bis zu 250 Beschäftigten und weniger als 50 Millionen Euro Umsatz pro Jahr gelten als kleines und mittleres Unternehmen (KMU); die Bundesregierung widmet sich ihnen mit verschiedenen Förderprogrammen. Deren Evaluation und Daten sind in der Antwort detailliert aufgelistet

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Kleinere Firmen in Deutschland

Die Bundesregierung hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke mitgeteilt, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland 99,4 Prozent aller Unternehmen der Privatwirtschaft ausmachen. Darüber hat der Deutsche Bundestag informiert.

Kleinere Firmen in Deutschland

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 30.04.2018

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen in Deutschland 99,4 Prozent aller Unternehmen der Privatwirtschaft aus. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung ( 19/1801 ) auf eine Kleine Anfrage ( 19/1496 ) der Fraktion Die Linke hervor. Als KMU gelten Unternehmen mit weniger als 50 Millionen Euro Umsatz pro Jahr und mit bis zu 250 Beschäftigten. 63,7 Prozent aller Beschäftigten arbeiteten in solchen Unternehmen 2017; die Quote steigt seit Jahren leicht an. EU-weit liegt sie mit 66,6 Prozent etwas höher. Mit 47,03 Prozent leisteten sie fast die Hälfte der Bruttowertschöpfung von Privatunternehmen insgesamt, dieser Anteil pendelt seit mehreren Jahren etwa um diesen Wert. In der Antwort schlüsselt die Bundesregierung darüber hinaus die Umsätze von KMU nach verschiedenen Richtgrößen auf sowie Fördergelder und die Teilnahme an Bürgschaftsprogrammen.

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ifo Geschäftsklimaindex Ostdeutschland steigt leicht

Die Stimmung der ostdeutschen Unternehmer hellte sich lt. ifo Institut im April erneut leicht auf. Der Geschäftsklimaindex der gewerblichen Wirtschaft Ostdeutschlands stieg von 105,2 auf 105,5 Punkte. Die ostdeutschen Unternehmer bleiben auch zu Beginn des zweiten Quartals hoch zufrieden.

ifo Geschäftsklimaindex Ostdeutschland steigt leicht

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.04.2018

Die Stimmung der ostdeutschen Unternehmer hellte sich im April erneut leicht auf. Der Geschäftsklimaindex der gewerblichen Wirtschaft Ostdeutschlands stieg von 105,2 auf 105,5 Punkte. Die Lageeinschätzungen der Befragungsteilnehmer blieben auf dem hohen Niveau des Vormonats. Ihre Geschäftserwartungen verbesserten sich abermals etwas. Die ostdeutschen Unternehmer bleiben auch zu Beginn des zweiten Quartals hoch zufrieden.

Die Stimmung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe hellte sich im April weiter auf. Die befragten Industrieunternehmer äußerten sich spürbar zufriedener über ihre laufenden Geschäfte. Ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate fielen aber etwas weniger optimistisch aus.

Im ostdeutschen Großhandel ließ die Stimmung im April etwas nach. Zwar waren die Großhändler mit Blick auf die kommenden sechs Monate merklich optimistischer. Ihre Lageeinschätzungen gingen jedoch erneut spürbar zurück. Die Stimmung der ostdeutschen Einzelhändler hellte sich leicht auf. Die befragten Einzelhändler äußerten sich etwas weniger zufrieden über die laufenden Geschäfte, ihr Ausblick auf die kommenden sechs Monate verbesserte sich hingegen.

Das Geschäftsklima des Bauhauptgewerbes in Ostdeutschland blieb im April unverändert gut. Während sich die Geschäftslage leicht verbesserte, gingen die Geschäftserwartungen leicht zurück.

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Deutsche Unternehmen stehen bei chinesischen Käufern hoch im Kurs

Deutsche Unternehmen sind für China zunehmend attraktiv. Seit gut zwei Jahren kaufen chinesische Investoren vermehrt deutsche Unternehmen mit entsprechendem Knowhow. Während im Jahr 2009 nur zwei Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) deutscher Unternehmen durch China verzeichnet wurden, stieg die Anzahl chinesischer Übernahmen im Jahr 2016 auf 21 und im Jahr 2017 auf 20. Zu diesen und anderen Ergebnissen kommen aktuelle Untersuchungen des ZEW.

Deutsche Unternehmen stehen bei chinesischen Käufern hoch im Kurs

Die Anzahl der Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Investoren hat sich von 2009 bis 2017 verzehnfacht.

ZEW, Pressemitteilung vom 26.04.2018

Deutsche Unternehmen sind für China zunehmend attraktiv. Seit gut zwei Jahren kaufen chinesische Investoren vermehrt deutsche Unternehmen mit entsprechendem Knowhow. Während im Jahr 2009 nur zwei Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) deutscher Unternehmen durch China verzeichnet wurden, stieg die Anzahl chinesischer Übernahmen im Jahr 2016 auf 21 und im Jahr 2017 auf 20 – eine Verzehnfachung der M&A-Aktivitäten. In den vergangenen zwei Jahren stieg zudem das Übernahmevolumen deutlich an und erreichte mit rund fünf Milliarden Euro im Jahr 2017 einen Rekordwert. Zu diesen Ergebnissen kommen aktuelle Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

Im Jahr 2017 lag China auf Platz neun der Länder, die in deutsche Firmen investierten. Ganz vorne waren die USA, die Schweiz und Frankreich mit jeweils 83, 41 und 40 Übernahmen. In diese Spitzengruppe könnte China mittelfristig hineinstoßen. „China beginnt sich mehr und mehr für deutsche Technologien zu interessieren. Vor allem kleine bis mittelgroße Technologiefirmen, sogenannte ‚Hidden Champions‘, ziehen das Interesse chinesischer Investoren auf sich“, erklärt Niklas Dürr, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ und Projektleiter für den halbjährlich erscheinenden M&A-Report, die Untersuchungsergebnisse.

Insbesondere das Übernahmevolumen stieg in den vergangenen zwei Jahren auf aktuell rund fünf Milliarden Euro an. Insbesondere die Übernahme des Roboterherstellers KUKA mit 3,7 Milliarden Euro im Januar 2017 zog dabei große öffentliche Aufmerksamkeit auf sich.

Weitere Branchen werden für chinesische Investoren interessant

Insgesamt war China – gemessen an der Anzahl – zwar nur für etwa fünf Prozent aller Übernahmen deutscher Firmen durch ausländische Investoren im Jahr 2017 verantwortlich, verzeichnete allerdings beim Übernahmevolumen knapp 21 Prozent. Weitere wichtige chinesische Firmenkäufe betrafen 2017 allesamt die Technologiebranche und unterstreichen das sich wandelnde chinesische Selbstbild hin zu einer Wirtschaft, die Wertschöpfung durch Innovationen erreicht.

„Dieser Trend scheint sich fortzusetzen, denn alleine im Januar und Februar 2018 wurden drei deutsche Automobilzulieferer an chinesische Investoren verkauft. Die Übernahmegerüchte um den Bekleidungskonzern C&A zeigen außerdem, dass weitere Branchen für chinesische Investoren interessant werden“, so Niklas Dürr.

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Importpreise im März 2018: -0,1 % gegenüber März 2017

Die Einfuhrpreise waren im März 2018 um 0,1 % niedriger als im März 2017. Im Februar 2018 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -0,6 % und im Januar 2018 bei +0,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, veränderten sich die Importpreise im März 2018 gegenüber Februar 2018 nicht.

Importpreise im März 2018: -0,1 % gegenüber März 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 27.04.2018

Einfuhrpreise, März 2018

  • 0,0 % zum Vormonat
  • -0,1 % zum Vorjahresmonat

Ausfuhrpreise, März 2018

  • +0,2 % zum Vormonat
  • +0,7 % zum Vorjahresmonat

Die Einfuhrpreise waren im März 2018 um 0,1 % niedriger als im März 2017. Im Februar 2018 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei -0,6 % und im Januar 2018 bei +0,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, veränderten sich die Importpreise im März 2018 gegenüber Februar 2018 nicht.

Die Entwicklung der einzelnen Produktgruppen verlief sehr unterschiedlich. Einem deutlichen Preisanstieg bei importierten Energieträgern gegenüber dem Vorjahr (+7,1 %) standen moderate Preisrückgänge für die meisten anderen Produktgruppen gegenüber. Dies führte zu dem leichten Rückgang der Importpreise insgesamt.

Die Einfuhrpreise für Konsumgüter (Gebrauchs- und Verbrauchsgüter) lagen im Durchschnitt um 1,8 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber dem Vormonat). Konsumgüter stehen für gut 20 % des gesamten Warenimportwertes.

Auch die eingeführten Investitionsgüter hatten einen dämpfenden Einfluss auf den Gesamtindex. Sie verbilligten sich um 1,2 % gegenüber März 2017 (keine Veränderung gegenüber Februar 2018). Insbesondere Speichereinheiten und andere Datenspeicher (-17,4 %) sowie Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik (-5,5 %) wurden gegenüber März 2017 zu niedrigeren Preisen importiert.

Importierte landwirtschaftliche Güter waren ebenfalls gegenüber März 2017 billiger, im Durchschnitt um 5,5 % (+0,5 % gegenüber dem Vormonat). Während sich unter anderem Naturkautschuk (-35,9 %) und Rohkaffee (-23,3 %) stark verbilligten, wurde insbesondere Kern- und Steinobst (+15,0 %) zu höheren Preisen importiert.

Dagegen waren Energieträger im März 2018 mit +7,1 % deutlich teurer als im März 2017. Gegenüber dem Vormonat veränderten sich die Preise im Durchschnitt nicht.

Während insbesondere rohes Erdöl (+9,6 %) und Mineralölerzeugnisse (+8,6 %) im Vorjahresvergleich mehr kosteten, lagen die Preise für Steinkohle unter dem Niveau des Vorjahres (-1,4 %).

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im März 2018 um 1,0 % niedriger als im März 2017 (+0,1 % gegenüber dem Februar 2018). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex um 0,9 % unter dem Stand des Vorjahres (unverändert gegenüber Februar 2018).

Die Preise für importierte Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) veränderten sich im März 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat nicht. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,2 %. Im Vergleich zu März 2017 sanken unter anderem die Preise für Eisenerze (-17,2 %) und elektronische Bauelemente (-10,9 %). Dagegen verteuerten sich insbesondere Holz- und Zellstoff (+13,4 %) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+8,2 %).

Der Index der Ausfuhrpreise lag im März 2018 um 0,7 % über dem Stand von März 2017. Im Februar 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei +0,5 % gelegen, im Januar 2018 ebenfalls bei +0,7 %. Gegenüber dem Vormonat Februar 2018 stiegen die Ausfuhrpreise im Durchschnitt um 0,2 %.

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Konjunkturaufschwung geht mit gedrosseltem Tempo weiter

Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin bleibt in luftiger Höhe, signalisiert aber eine Abschwächung der Wachstumsrate. Für das erste Quartal liegt es bei 126 Punkten, für das zweite Quartal zeigt es noch 121 Punkte an, weiter deutlich über der 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum steht.

Konjunkturaufschwung geht mit gedrosseltem Tempo weiter

DIW Berlin, Pressemitteilung vom 26.04.2018

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bleibt in luftiger Höhe, signalisiert aber eine Abschwächung der Wachstumsrate. Für das erste Quartal liegt es bei 126 Punkten, für das zweite Quartal zeigt es noch 121 Punkte an, weiter deutlich über der 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum steht.

Im Februar kam es aufgrund der Folgen der Grippewelle, vieler Streiktage und überdurchschnittlich vieler Ferientage zu Produktionsausfällen, die in den darauffolgenden Monaten nachgeholt werden dürften. Die deutsche Wirtschaft könnte daher im zweiten Quartal, anders als vom DIW Konjunkturbarometer angezeigt, etwas dynamischer wachsen als zum Jahresauftakt: Der Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt dürfte mit rund 0,7 Prozent im zweiten Quartal höher ausfallen als im ersten, für das das DIW Berlin ein Plus von 0,4 Prozent erwartet. Im ersten Halbjahr dieses Jahres fällt das Tempo aber alles in allem etwas geringer aus als zuvor: „Die deutsche Wirtschaft geht etwas vom Gas“, kommentiert DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Damit tritt die deutsche Wirtschaft jedoch nicht in eine Phase der Abkühlung ein. „Die deutsche Wirtschaft wird weiter spürbar zulegen, denn sie profitiert von der weltweit kräftigen Nachfrage“, so Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland. Und auch wenn der Beschäftigungsaufbau wohl an Fahrt verlieren wird: Die Zahl der Erwerbstätigen steigt weiter spürbar und angesichts zunehmender Knappheiten auf dem Arbeitsmarkt dürften auch die Löhne beschleunigt zulegen.

Das nächste DIW Konjunkturbarometer erscheint am Mittwoch, den 30. Mai 2018.

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Arbeitnehmersuche stößt an ihre Grenzen

Die deutschen Unternehmen planen seltener, neues Personal einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im April auf 103,3 Punkte, nach 103,9 Punkten im März. Der Job-Boom der vergangenen Monate kühlt sich ab.

Arbeitnehmersuche stößt an ihre Grenzen

ifo Institut, Pressemitteilung vom 26.04.2018

Die deutschen Unternehmen planen seltener, neues Personal einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im April auf 103,3 Punkte, nach 103,9 Punkten im März. Der Job-Boom der vergangenen Monate kühlt sich ab.

Ein Grund für den Rückgang ist, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignete Arbeitskräfte für die zahllosen offenen Stellen zu finden. Das Beschäftigungsbarometer stieg leicht im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Ein deutlicher Rückgang wurde jedoch im Dienstleistungssektor beobachtet. Die Beschäftigungsdynamik bleibt jedoch positiv. Gleiches gilt für den Bau, obwohl sich auch hier mehr Zurückhaltung bei den Einstellungen bemerkbar macht.

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Verunsicherung lässt Konsumklima leicht sinken

Die zunehmend unsichere geopolitische Lage scheint nun auch die Stimmung der Verbraucher zu beeinflussen. Die Konjunkturerwartung verliert spürbar im April, während die Einkommenserwartung nur vergleichsweise geringe Einbußen hinnehmen muss. Dagegen behauptet sich die Anschaffungsneigung auf sehr hohem Niveau. GfK prognostiziert für Mai einen Rückgang des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,8 Punkte.

Verunsicherung lässt Konsumklima leicht sinken

GfK, Pressemitteilung vom 26.04.2018

Die zunehmend unsichere geopolitische Lage scheint nun auch die Stimmung der Verbraucher zu beeinflussen. Die Konjunkturerwartung verliert spürbar im April, während die Einkommenserwartung nur vergleichsweise geringe Einbußen hinnehmen muss. Dagegen behauptet sich die Anschaffungsneigung auf sehr hohem Niveau. GfK prognostiziert für Mai einen Rückgang des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,8 Punkte.

Die Konfrontation des Westens mit Russland im Syrienkonflikt verschärft sich und sorgt bei den Verbrauchern offenbar für zunehmende Verunsicherung im Hinblick auf die weiteren konjunkturellen Aussichten Deutschlands. Die Konjunkturerwartung muss im April einen spürbaren Dämpfer hinnehmen. In deren Schlepptau verliert auch die Einkommenserwartung, jedoch in weitaus geringerem Umfang. Dagegen behauptet die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr hohes Niveau.

Verunsicherung lässt Konjunkturoptimismus schwinden

Nach der stabilen Entwicklung im Vormonat erleidet der Konjunkturoptimismus im April einen Rückschlag. Der Indikator Konjunkturerwartung verliert 8,5 Zähler und sinkt auf 37,4 Punkte. Damit liegt er nur noch knapp sieben Zähler über seinem entsprechenden Vorjahresniveau.

Die Zuspitzung der Syrienkrise sowie die protektionistische Handelspolitik der USA beunruhigen die Verbraucher und könnten nun doch auch die bislang exzellenten wirtschaftlichen Aussichten Deutschlands beeinträchtigen. Verschärft wird die Entwicklung zudem durch die starken Schwankungen an den Aktienmärkten, die ebenfalls auf eine aufkommende Verunsicherung der Marktteilnehmer und turbulentere Zeiten hindeuten.

Mit dem sinkenden Optimismus stehen die Konsumenten jedoch nicht alleine. Auch die Unternehmen sowie die Finanzanalysten zeigen sich beunruhigt, wie die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimas bzw. der ZEW-Konjunkturerwartungen belegen.

Dabei sind die Rahmenbedingungen im Inland nach wie vor überaus günstig. Die Beschäftigung verzeichnet Monat für Monat neue Rekordstände und die Arbeitslosigkeit sinkt. Folglich haben die Experten ihre Wachstumsprognosen für dieses Jahr zuletzt sogar noch angehoben und gehen in der Mehrzahl davon aus, dass das letztjährige Wachstum von 2,2 Prozent in 2018 sogar noch übertroffen werden kann.

Einkommenserwartung im Sog der Konjunkturaussichten

Die Einkommenserwartung kann sich im April dem Abwärtstrend der Konjunkturaussichten nicht ganz entziehen. Jedoch sind die Verluste vergleichsweise gering. Der Einkommensindikator sinkt um 1,4 Zähler und weist immer noch stolze 53,5 Punkte auf. Allerdings steht nun im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit Januar wieder ein Minus zu Buche (-4 Punkte).

Im Sog sinkender Konjunkturerwartungen büßen damit auch die Einkommensaussichten etwas ein. Trotz der leichten Verluste bleibt aber der generelle Einkommensoptimismus nach wie vor erhalten. Stabile Beschäftigungsaussichten sorgen für gute Einkommenszuwächse bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Dank der anhaltend moderaten Inflation verbleibt den Beschäftigten auch real mehr in ihren Geldbeuteln. Von der positiven Lohnentwicklung werden auch die Rentner profitieren können, deren Bezüge ab Juli dieses Jahres um gut drei Prozent steigen werden.

Anschaffungsneigung kann sich behaupten

Von sinkenden Konjunktur- und Einkommenserwartungen unbeirrt, behauptet die Konsumlaune der Bundesbürger ihr überaus gutes Niveau. Nach einem kleinen Plus von 0,9 Zählern steigt die Anschaffungsneigung auf 60 Punkte. Der Index hat damit fast exakt sein Vorjahresniveau erreicht. Im April 2017 wurden 60,2 Punkte gemessen.

Die Konsumlaune ist weiterhin überaus hoch. Die Konsumenten sind nach wie vor bereit, ihre Geldbeutel für Konsumausgaben zu öffnen. Zum einen herrscht aufgrund der exzellenten Beschäftigungslage nur geringe Angst, den Job zu verlieren. Dies sorgt für Planungssicherheit, was in erster Linie größeren Ausgaben zugutekommen dürfte. Da außerdem die Niedrigzinsphase im Euroraum noch anhalten wird, ist das Sparen keine attraktive Alternative. Eine moderate Preisentwicklung wird die Konsumlaune zudem stützen.

Verunsicherung dämpft Konsumklima

Nach 10,9 Zählern im April prognostiziert GfK für Mai 2018 einen Wert von 10,8 Punkten. Damit sind die Gewinne des Vormonats wieder verschwunden. Das Konsumklima weist momentan eine auf gutem Niveau stagnierende Entwicklung auf. GfK bestätigt seine zu Beginn dieses Jahres vorgenommene Prognose, wonach der reale private Konsum 2018 um etwa zwei Prozent zulegen wird, und damit etwa so stark wie im vergangenen Jahr.

Dies setzt allerdings voraus, dass die aufgekommene Verunsicherung der Verbraucher nicht weiter gefördert wird. Wird der Handelskonflikt mit den USA schnell beigelegt sowie eine politische Lösung des Syrienkonflikts gefunden, steigen auch die Chancen, dass die Verunsicherung an den Finanzmärkten wieder schwindet und damit auch deren Volatilität.

Eine weitere Verschärfung dieser Konflikte würde auch das Konsumklima nachhaltig beeinträchtigen. Vor allem zunehmender Protektionismus im internationalen Handel würde die Exportnation Deutschland treffen, die Angst vor Jobverlust der Beschäftigten und damit die Kaufzurückhaltung wieder steigen lassen. In diesem Falle wäre die Konsumprognose sicherlich nicht zu halten.

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