Bei der Arbeitszeit ermöglichen Tarifverträge viel Flexibilität. Die Interessen der Beschäftigten könnten zum Teil noch stärker verankert werden. Das zeigt eine neue Untersuchung des WSI der Hans-Böckler-Stiftung.
Wirtschaft
Bei der Arbeitszeit ermöglichen Tarifverträge viel Flexibilität. Die Interessen der Beschäftigten könnten zum Teil noch stärker verankert werden. Das zeigt eine neue Untersuchung des WSI der Hans-Böckler-Stiftung.
Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr. Das zeigt das IW Köln in einer Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren – und die Unternehmen macht die Digitalisierung für Fachkräfte attraktiver.
Die Novellierung des Raumordnungsgesetzes könnte zukunftsweisend den Rahmen für bundesweit einheitliche Lebensverhältnisse schaffen, etwa mit Blick auf schnelles Internet auch im ländlichen Raum. Das wäre für viele Unternehmen an peripheren Standorten wichtig. Der Kabinettsentwurf versäume es jedoch, die Weichen für den schnellen und effektiven Infrastrukturausbau zu stellen, kritisiert der DIHK. Gleichzeitig enthalte er kleinteilige Flächenvorgaben, die die Entwicklung von Gewerbe und Industrie behindern könnten.
Laut GfK zeigt die Stimmung der Verbraucher im November im Großen und Ganzen eine stabile Entwicklung. Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung legen leicht zu, während die Einkommenserwartung minimale Einbußen verzeichnet. Der Gesamtindikator Konsumklima prognostiziert für den letzten Monat dieses Jahres 9,8 Punkte nach 9,7 Zählern im November.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist weiterhin gut. Der ifo Geschäftsklimaindex blieb im November unverändert bei 110,4 Punkten. Die Unternehmer waren erneut zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Sie waren mit Blick auf die kommenden Monate jedoch etwas weniger optimistisch.
KMU in Deutschland setzen auf Spezialisierung und Nischen. Das ist auch in Zukunft ein Erfolgsmodell. Märkte und Produkte unterliegen jedoch einem stetigen Wandel. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen die KMU ihre Strategiefähigkeit erhöhen. Das zeigt eine neue Studie des ZEW und Prognos im Auftrag des BMWi.
Das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union wird in den kommenden beiden Jahren etwas zurückgehen. Dadurch dürfte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit weiter abschwächen, der bislang ohnehin nur moderat ist. Es wird immer dringlicher, dass die europäischen Staaten durch nachhaltig verstärkte öffentliche Investitionen neue Impulse setzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Hans-Böckler-Stiftung in ihrer neuen Prognose und Analyse der europäischen Wirtschaftspolitik.
Das deutsche Wirtschaftswachstum verliert leicht an Schwung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war das BIP im dritten Quartal 2016 um 0,2 % höher als im Vorquartal. In der ersten Jahreshälfte war das BIP stärker gestiegen, nämlich um 0,4 % im zweiten und 0,7 % im ersten Quartal.
Ein innovationsfeindliches Klima und die weiter steigenden Energiekosten sind für standorttreue Mittelständler ein wachsendes Problem. Das zeigt das Mittelstandspanel 2016 des BDI und der Unternehmensberatung A.T. Kearney.
Innovative europäische Unternehmen sollen möglichst ideale Rahmenbedingungen erhalten, um weltweit führend zu werden. Dazu hat die EU-Kommission eine Start-up- und Scale-up-Initiative vorgestellt.
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