Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag laut Eurostat im Dezember 2015 bei 0,2 %, gegenüber 0,1 % im November.
Wirtschaft
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag laut Eurostat im Dezember 2015 bei 0,2 %, gegenüber 0,1 % im November.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Januar 2016 zurück. Der Index verliert gegenüber dem Vormonat 5,9 Punkte und steht jetzt bei 10,2 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,7 Punkte). Dies ist der erste Rückgang nach zwei Zugewinnen in Folge.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind finanziell gut aufgestellt: Nach Untersuchungen des IfM Bonn und der Universität Siegen erhöht sich ihre Eigenkapitalquote seit Jahren kontinuierlich. Zugleich sinken die Verbindlichkeiten der KMU gegenüber den Kreditinstituten im Verhältnis zur Bilanzsumme.
Im Jahresdurchschnitt 2015 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2014 um 0,3 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Jahresteuerungsrate somit seit 2011 rückläufig (2011: +2,1 %).
Die seit Mitte 2015 geltende Bürokratiebremse soll die deutsche Wirtschaft entlasten, aber zahlreiche Regulierungen machen mittelständischen Industrieunternehmen lt. BDI das Leben weiterhin schwer. Entsprechend stufen knapp 50 % der befragten Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland nur als „befriedigend“ ein.
Nach ersten Schätzungen lagen die Warenausfuhren des Euroraums in die restliche Welt laut Eurostat im November 2015 bei 173,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 6 % gegenüber November 2014 (163,6 Mrd. Euro).
Bürokratie, Diskriminierung gegenüber inländischen Betrieben, Lücken beim Rechtsschutz: Deutsche Unternehmen, die in anderen EU-Mitgliedstaaten investieren möchten, stehen vielfach vor Hindernissen. Nach Einschätzung des DIHK haben lediglich Österreich, Dänemark und Großbritannien die Niederlassungs- und Kapitalverkehrsfreiheit im EU-Binnenmarkt verwirklicht. Er fordert deshalb die Beseitigung bestehender Hemmnisse.
Private Investitionen hängen entscheidend von der Umsatz-Entwicklung eines Unternehmens und dessen Kapitalkosten ab. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts.
Im dritten Quartal 2015 lag die Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum laut Eurostat bei 22,1 %, gegenüber 22,4 % im Vorquartal.
Im dritten Quartal 2015 lag die Sparquote der privaten Haushalte im Euroraum laut Eurostat bei 12,8 %, gegenüber 12,7 % im zweiten Quartal 2015.
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