Laut ifo Institut sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland im August auf 15,0 Prozent, nach 15,4 Prozent im Vormonat. Das ist ein neuer historischer Tiefstand.
Wirtschaft
Laut ifo Institut sank die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland im August auf 15,0 Prozent, nach 15,4 Prozent im Vormonat. Das ist ein neuer historischer Tiefstand.
Im Herbst soll die neue EU-Handesstrategie veröffentlicht werden. Für die Exportnation Deutschland ist es von großer Bedeutung, dass Europa damit tatsächlich die Effektivität seiner Handelspolitik steigert. Der DIHK fordert u. a., weiterhin auf die Welthandelsorganisation WTO zu setzen, pragmatische Ansätze zu verfolgen und kleine und mittlere Unternehmen in den Fokus zu rücken.
Laut Statistischem Bundesamt waren die monatlichen Tarifverdienste einschließlich Sonderzahlungen in Deutschland im zweiten Quartal 2015 um durchschnittlich 3,1 % höher als im Vorjahresquartal.
Die deutschen Firmen wollen mehr Leute einstellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im August auf 108,3 Punkte, von 107,2 im Vormonat. In allen Branchen, außer der Industrie, wollen mehr Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Die robuste Konjunktur in Deutschland wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus.
Eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung analysiert die tariflichen Arbeitszeitbestimmungen und belegt quer über alle Wirtschaftszweige hinweg ein kaum noch zu steigerndes Maß an flexiblen Anpassungsmöglichkeiten an betriebliche Produktions- und Arbeitserfordernisse.
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im August verbessert. Die befragten ostdeutschen Firmen sind mit ihren momentanen Geschäften nochmals zufriedener als im vergangenen Monat.
Die deutsche Industrie ist pessimistischer geworden, was ihre Exporte angeht. Ihre Erwartungen sanken in einer Umfrage des ifo Instituts auf 7,4 Saldenpunkte, nach 7,7 im Juli.
Die Einfuhrpreise waren im Juli 2015 um 1,7 % niedriger als im Juli 2014. Im Juni hatte die Jahresveränderungsrate -1,4 % betragen, im Mai hatte sie bei -0,8 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fielen die Importpreise im Juli gegenüber Juni um 0,7 %.
Die Investitionen eines Landes in Forschung und Entwicklung sind ein zentraler Treiber für sein Wirtschaftswachstum. Dies ist das Ergebnis einer Studie DIW Berlin, in der der Zusammenhang von FuE und Wirtschaftswachstum in Deutschland und weiteren forschungsstarken OECD-Ländern in den letzten Jahrzehnten analysiert wird.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im dritten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zunehmen. Darauf deutet das Konjunkturbarometer des DIW Berlin hin. Das Wachstum wird im dritten Quartal damit wohl noch einmal robust ausfallen.
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