ZEW-Konjunkturerwartungen Juli 2015: Leichter Rückgang

ZEW, Pressemitteilung vom 14.07.2015

 

 

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juli 2015 leicht zurück. Der Index fällt gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf einen Stand von 29,7 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,9 Punkte). „Weder die Schwierigkeiten im Umgang mit der griechischen Staatsschuldenkrise noch die Turbulenzen an den chinesischen Finanzmärkten scheinen die Experten stark zu beeindrucken. Trotz des leichten Rückgangs des Indikators bleibt der Konjunkturausblick für Deutschland im Großen und Ganzen positiv“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest.

 

 

Die Bewertung der konjunkturellen Lage in Deutschland legt leicht zu. Der Index gewinnt 1,0 Punkte und steht nun bei 63,9 Punkten.

 

 

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone verschlechtern sich. Der Erwartungsindikator fällt um 11,0 Punkte auf 42,7 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im Juli 2015 um 7,2 Punkte auf minus 14,4 Punkte verbessert.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ZEW.

 

 

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juli 2015 leicht zurück. Der Index ist gegenüber dem Vormonat um 1,8 Punkte auf 29,7 Punkte gefallen.

 

 

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Industrieller Mittelstand investiert verstärkt in digitale Technologien

Die Digitalisierung schreitet voran und hat auch den industriellen Mittelstand erreicht: Jedes dritte Unternehmen setzt neue Technologien weitreichend für Absatz und Vertrieb ein. Im Jahr 2014 nutzten mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland durchschnittlich über vier Prozent ihres Investitionsvolumens für den Ausbau digitaler Techniken. Das zeigt das aktuelle BDI/PwC-Mittelstandspanel.

 

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Geschlechterquote: Nur ein Fünftel der Unternehmen erfüllt sie bereits

Die feste Geschlechterquote für Aufsichtsräte gilt ab dem 1. Januar 2016. Doch ein halbes Jahr davor haben die davon erfassten Unternehmen mehrheitlich großen Nachholbedarf, insbesondere auf Seiten der Anteilseigner. Nach derzeitigem Stand erfüllt nur gut ein Fünftel der 105 Firmen die 30-Prozent-Quote. Das zeigt eine aktuelle Bilanz der Hans-Böckler-Stiftung.

 

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Mindestlohn stärkt Beschäftigte in Ostdeutschland

Die im Auftrag des BMWi vom IAB vorgelegte Analyse zeigt, dass die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns insbesondere den Beschäftigten in Ostdeutschland zu Gute kommt. Erfreulich ist auch, dass der Rückgang bei den Minijobs nichts an der positiven Beschäftigungsentwicklung insgesamt und der anhaltend hohen Nachfrage nach Arbeitskräften in den neuen Bundesländern geändert hat.

 

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