Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juni 2015 zum dritten Mal in Folge zurück. Der Index fällt gegenüber dem Vormonat um 10,4 Punkte auf einen Stand von 31,5 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,9 Punkte).
Wirtschaft
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juni 2015 zum dritten Mal in Folge zurück. Der Index fällt gegenüber dem Vormonat um 10,4 Punkte auf einen Stand von 31,5 Punkten (langfristiger Mittelwert: 24,9 Punkte).
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Mai 2015 um 0,7 % höher als im Mai 2014. Die Inflationsrate hat sich damit den vierten Monat in Folge erhöht. Im Vergleich zum April 2015 stieg der Verbraucherpreisindex im Mai 2015 leicht um 0,1 %. Das Statistische Bundesamt bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 1. Juni 2015.
Nach ersten Schätzungen von Eurostat lagen die Warenausfuhren des Euroraums in die restliche Welt im April 2015 bei 173,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von 9 % gegenüber April 2014 (159,6 Mrd. Euro). Die Einfuhren aus der restlichen Welt beliefen sich auf 148,7 Mrd. Euro, ein Anstieg von 3 % gegenüber April 2014 (144,7 Mrd.).
Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist zum zweiten Mal in Folge spürbar gestiegen, bleibt aber unter dem Strich auf niedrigem Niveau. Das signalisiert der Konjunkturindikator des IMK in der Hans-Böckler-Stiftung.
In einer Simulationsstudie hat das HWWI die Wirkungen des Mindestlohnes auf die geschlechtsspezifische Lohnlücke untersucht. Sie zeigt, dass die Einführung des Mindestlohnes durchaus zu einer Reduktion der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern führen kann.
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Mai 2015 um 0,4 % niedriger als im Mai 2014. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Jahresveränderungsrate im März -1,1 % betragen, im April hatte sie bei -0,9 % gelegen.
Die deutsche Wirtschaft ist lt. BMWi insgesamt gut in das zweite Quartal gestartet und setzt ihren Aufschwung fort. Die Auftragseingänge und die Produktion in der Industrie erholten sich im April spürbar.
Im 1. Quartal 2015 wurden rund 35.000 Betriebe neu gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt nach Auswertung der Gewerbemeldungen mitteilt, waren das 0,2 % mehr als im 1. Quartal 2014.
Die EU-Kommission hat ihre Absicht verkündet, eine hochrangige Gruppe für Vereinfachung einzurichten. Sie soll den Verwaltungsaufwand für die Begünstigten beim Zugang zu den fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds verringern.
Im ersten Quartal 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 5.715 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,2 % weniger als im ersten Quartal 2014.
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