Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat eine erste Zwischenbilanz zu den Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns gezogen. Demnach deuten die derzeit vorliegenden Daten darauf hin, dass der Mindestlohn bereits Arbeitsplätze gekostet hat.
Wirtschaft
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat eine erste Zwischenbilanz zu den Beschäftigungswirkungen des Mindestlohns gezogen. Demnach deuten die derzeit vorliegenden Daten darauf hin, dass der Mindestlohn bereits Arbeitsplätze gekostet hat.
In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum ersten Quartal 2014 kalenderbereinigt um 3,2 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 1,1 %.
Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aktualisiert. Angesichts der bislang weitgehend wie prognostiziert eingetretenen Entwicklung sowie annähernd unveränderter Rahmenbedingungen wird für 2015 weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 % und für 2016 von rund 1,75 % gerechnet.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im April gegenüber dem Vormonat um 0,9 % höher ausgefallen. Zum positiven Ergebnis trug nicht zuletzt der Maschinenbau bei, der seine Produktion kräftig um +2,9 % ausweitete. Das berichtet das BMWi.
Im April 2015 wurden von Deutschland Waren im Wert von 100,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 78,3 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im April 2015 um 7,5 % und die Importe um 2,8 % höher als im April 2014.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat um 1,4 % gestiegen. Dies teilte das BMWi mit.
Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sprechen sich dafür aus, im Rahmen der anstehenden Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen die Erbschaftsteuer auf den Bund zu übertragen und im Ausgleich dafür die Länder stärker an der Umsatzsteuer oder an der Einkommensteuer zu beteiligen.
Die Finanzierung des EU-Haushalts muss nach Ansicht des ZEW transparenter werden. Dazu sollten die Beiträge, die die einzelnen Mitgliedstaaten an den EU-Haushalt abführen, in Zukunft in der nationalen Mehrwertsteuer ausgewiesen werden. Außerdem sollte das Europäische Parlament mehr Einfluss auf die Gestaltung der Ausgabenstruktur des europäischen Budgets erhalten.
Im April 2015 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 42,6 Mio. Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 213.000 Personen oder 0,5 %.
Eurostat stellt in einer neuen Studie verschiedene Aspekte des persönlichen Wohlbefindens der Bürger in Europa vor. Die Studie verknüpft erstmals objektive Indikatoren mit subjektiven Bewertungen der Situation der Menschen in den EU-Mitgliedstaaten.
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