Nach einem wachstumsstarken Jahresbeginn ist die deutsche Wirtschaft etwas verhaltener in das zweite Quartal gestartet. Die Frühjahrsbelebung fällt nach dem milden Winter erwartungsgemäß schwächer aus.
Wirtschaft
Nach einem wachstumsstarken Jahresbeginn ist die deutsche Wirtschaft etwas verhaltener in das zweite Quartal gestartet. Die Frühjahrsbelebung fällt nach dem milden Winter erwartungsgemäß schwächer aus.
Im ersten Quartal 2014 rechnet das Statistische Bundesamt mit rund 35.000 Gründungen von Betrieben, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Die Zahl der Gründungen dieser Betriebe war damit um 1,5 % höher als im ersten Quartal 2013.
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Mai 2014 um 0,9 % niedriger als im Mai 2013. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte im April 2014 die Jahresveränderungsrate -1,3 % betragen, im März 2014 waren es -1,7 %.
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im April 2014 saison- und arbeitstäglich bereinigt 0,5 % höher als im März 2014 (nach -0,5 % im März 2014 gegenüber Februar 2014).
Langzeitarbeitslose sollen sechs Monate lang kein Anrecht auf den Mindestlohn haben. Das kann ihre Arbeitsmarktchancen verschlechtern und das Tarifsystem schwächen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des WSI in der Hans-Böckler-Stiftung.
Das HWWI hat seine Konjunkturprognose für Deutschland aktualisiert. Aufgrund der kräftigen Entwicklung der Investitionen und des weiterhin starken Konsums im ersten Quartal wird für dieses Jahr statt wie bisher 1,7 % ein Wachstum von 2,2 % erwartet.
Im ersten Quartal 2014 meldeten die deutschen Amtsgerichte 6.156 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,8 % weniger als im ersten Quartal 2013.
Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung zu Bürokratieabbau und besserer Rechtsetzung verfolgt zwar richtige Ziele, bleibt aber bei der Umsetzung im Allgemeinen. Der DIHK mahnt konkrete, messbare Abbauziele an und verweist auf die Erfolge, die damit in europäischen Nachbarstaaten erreicht wurden.
Die allgemeinverbindlichen Branchenmindestlöhne, die es aktuell in 14 Branchen gibt, sind teilweise angehoben worden und der Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes wurde ausgeweitet. Das zeigt eine Analyse des WSI in der Hans-Böckler-Stiftung.
Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren im April 2014 um 0,2 % niedriger und die Einfuhren um 0,6 % höher als im April 2013. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber März 2014 um 3,0 % zu, die Einfuhren stiegen um 0,1 %.
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