DIW-Konjunkturbarometer Oktober 2012: Wirtschaftliche Abkühlung nur vorübergehend

Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin zeigt für das laufende vierte Quartal mit einer Zuwachsrate von 0,2 % gegenüber dem Vorquartal (0,3 %) eine leichte Abkühlung der wirtschaftlichen Entwicklung an. Die weltwirtschaftliche Entwicklung dürfte sich nach DIW-Einschätzung in den nächsten Monaten aber bereits wieder beschleunigen.

 

Continue reading →

Konjunkturelle Abkühlung schwächt weitere Entwicklung

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden werden in diesem Jahr auf 606 Milliarden Euro steigen. Das sind 32,7 Milliarden Euro oder 5,7 Prozent mehr als 2011. Auch gegenüber der letzten Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung vom Mai 2012 liegen die Einnahmen höher: um 9,5 Milliarden Euro. 2013 steigen die Steuereinnahmen deutlich langsamer – um 2,2 Prozent auf 619,6 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Steuerschätzung des IMK in der Hans-Böckler-Stiftung.

 

Continue reading →

Öffentliche Förderprogramme gehen am Bedarf des Mittelstands vorbei

Die große Mehrheit der KMU in Deutschland nimmt keine öffentlichen Fördermittel in Anspruch: Nur annähernd jedes fünfte Unternehmen bezog in den vergangenen drei Jahren solche Mittel. Dies ergab das KMU-Fördermittelbarometer 2012, eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Dafür wurden in verschiedenen Branchen 1.000 mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt.

 

Continue reading →

Konjunkturoptimismus in der Informationswirtschaft nimmt zu

Trotz eines leichten Rückgangs um 0,5 Punkte auf einen aktuellen Wert von 57,6 Punkten liegt der ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft auch im dritten Quartal 2012 klar über der kritischen 50-Punkte-Marke. Zu diesem Ergebnis kommt die vierteljährliche Umfrage des ZEW unter den Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland.

 

Continue reading →

Private Haushalte in Deutschland relativ gering verschuldet

Bei der Analyse der Krise im Euroraum steht häufig die öffentliche Verschuldung in den Krisenländern im Mittelpunkt. Von Bedeutung ist jedoch auch die Verschuldung der privaten Haushalte. Diese stieg von 2002 bis 2009 in allen Ländern des Euroraums mit Ausnahme Deutschlands an. Im Jahr 2010 blieb sie lt. IWH Halle im Euroraumdurchschnitt erstmals konstant. In Deutschland, Estland, Irland, Luxemburg, Malta und Portugal ging sie sogar zurück.

 

Continue reading →

Konjunkturentwicklung aus finanzpolitischer Sicht

Auch im 3. Quartal dürfte es zu einer Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivität gekommen sein. Dafür spricht, dass mit der Ausweitung der Industrieproduktion im Durchschnitt der Monate Juli und August vom Verarbeitenden Gewerbe wahrscheinlich deutliche Wachstumsimpulse ausgegangen sind. Laut dem Monatsbericht des BMF war das angesichts der Stimmungseintrübung bei den Unternehmen von den meisten Konjunkturbeobachtern so nicht erwartet worden.

 

Continue reading →